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Veröffentlicht am 22. Januar 2014 von Tobias Herzog

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Flashback #2: Kid Chameleon

Alt aber OHO!
In der zweiten Ausgabe der Flashback-Serie widmen wir uns einem alten Sega-Klassiker, der damals für das MegaDrive erhältlich war. Kid Chameleon, ein Spieletitel, der im Jahr 1992 erschien und trotz fehlender Fortsetzung immer wieder erneut durch MegaDrive-Collections auf aktuelle Konsolen zu spielen war. Was dieser Titel alles zu bieten hat, ich sag es euch!

Story könnte mehr enthalten
Obwohl Kid Chameleon mit grossem Inhalt von über 100 Level aufwartet sowie mit den unterschiedlichsten Wegen, um zu anderen Level zu gelangen, wurde in die Story nicht viel hineingesteckt. Ein neues Virtual-Reality-Game wurde entwickelt. Der Haken hierbei ist, dass Kinder, die im Spiel versagen, im Spiel selber gefangen sind. Einzige Möglichkeit die Gefangenen zu befreien, ist es das Spiel zu gewinnen, dabei wird auf den Protagonisten des Spiels (Kid Chameleon) hingewiesen.

Nicht aller Anfang ist schwer
Nachdem der Spieler in die Geschichte eingeführt wurde, befindet er sich im Hauptmenü, das lediglich in die drei Sektoren Single-, Multiplayer und Optionen eingeteilt ist. Mehr braucht es hier auch nicht, denn das Spiel soll einfach nur gestartet werden.

Super Mario plus Chameleon
Da es sich bei Kid Chameleon um einen alten Sega-Klassiker handelt, ist es voraussehbar, dass es sich auch wie einer spielt. Sprich der Spieler versucht in den zweidimensionalen Level von links nach rechts (oder auch umgekehrt) zu gehen und die Flagge zu erreichen. Allein als Kid Chameleon würde dies jedoch sehr schwer werden, somit kommt eine Fähigkeit ins Spiel, die wohl auch zu seinem Namen beigetragen hat. Mit verschiedenen Powerups, als Masken oder Helme dargestellt, erlangt der Spieler verschiedene Fähigkeiten, um sich durch die Level zu bewegen. Ob klettern, fliegen, schiessen, schrumpfen oder einfach mal durch die Wand zu rennen, sind innovative und schlau gelöste Fertigkeiten ein Muss, um mindestens einen Teil dieser riesigen Welt zu meistern.

So ist auch ein Schreiber eingeschränkt
Bezüglich der Musik und der Gafik ist für mich als Schreiber die Grenze gekommen, um sagen zu können, dass an dieser Stelle ein objektives Statement abgegeben werden kann. Ganz subjektiv gesehen, ist Sound und Grafik genau das, was dieses Spiel zu einem prägenden Erlebnis meiner Entwicklung machte und auch in meinen heutigen Tätigkeiten grosse Spuren hinterliess.

Sowohl Quantität als auch Qualität
Durch das erste Level gehüpft, scheinen einem die Feinde ziemlich leicht, was sich von da an allerdings ziemlich schnell ändern wird, denn diese häufen sich an und werden auch durch neue Farbgebungen als immer stärker gekennzeichnet.

Da hat der Multiplayer wohl eine andere Bedeutung
Wer sich nun gefreut hat, den Klassiker auch gleichzeitig mit einem Mitstreiter spielen zu können, muss leider enttäuscht werden. Beide Spielparteien können die gleichen Level stets nur nacheinander bestreiten.

Retro nochmals gross geschrieben
Trotz dem Fehlen einiger Funktionen für den heutigen Spieler, ist das Spiel ein grosser Spass für gross und klein und hat es verdient, auch auf den heutigen Konsolen als Klassiker gefeiert zu werden.

 

Fazit

Ein Spiel, das zu seiner alten Zeit komplett überzeugte und auch heute noch gut Laune bereitet. Das zu diesem Game keine Fortsetzung herausgebracht wurde, kann ich nicht nachvollziehen, denn mit Sonic und den anderen Legenden, die heute noch über den Bildschirm eilen, könnte dieser Titel locker mithalten.

90%

Ausgezeichnet


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Über den Autor

Schon mit der Mega Drive Konsole gross geworden und die Freude an guter Gamemusik gewonnen. Versucht sich nun als Musiker und nimmt die virtuelle Welt als grösseres Hobby um sich sowohl von der neuen Musik, wie auch Grafik inspirieren zu lassen.



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