Pixelblog Octodad Dadliest Catch

Veröffentlicht am 16. Juni 2014 von Corina Ulmann

0

Octodad: Dadliest Catch – Unglaublich schusselig und trotzdem liebenswert

Es gibt immer wieder spezielle Spiele, bei denen ich mich selber fragen muss, warum spiel ich das überhaupt? Nicht weil sie irgendwie abgrundtief schlecht sind, nein, sondern weil ich wohl eher den Sinn dahinter oder die Überlegungen der Entwickler nicht ganz nachvollziehen kann.
“Octodad: Dadliest Catch” ist für mich genau solch ein Spiel, bei dem ich mich frage, warum höre ich nicht einfach auf damit? Aber irgendwie geht das nicht so einfach, weil es einfach so schräg ist, dass ich weiter spielen muss.

Octodad ist – wie es der Name schon sagt – ein Oktopus-Vater, der mit seiner Ehefrau und seinen zwei Kindern ein glückliches Leben führt. Dass er ein Oktopus ist, stört oder kapiert anscheinend niemand. Wie gewisse Abläufe, Tätigkeiten und Ähnliches funktionieren sollen, wollte ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Anscheinend klappt es ja ganz hervorragend.

Das wohl besondere am Spiel ist, dass der Spieler in die Haut von Octodad schlüpft und ihn durch sein Leben steuern muss. Dabei wird jeder Tentakel separat gesteuert. Das Fortbewegen, das Greifen oder sonstige Bewegungen werden einzeln mit dem Controller gesteuert und das ist es, was das Spiel auch so unfassbar nervenaufreibend und schwer macht, aber dennoch irgendwie Spass bereitet. Es ist schlicht unmöglich sich gerade fortzubewegen oder gar einfach nur ein Glas zu greifen. Geschweige denn gewisse Abläufe wie Rasenmähen oder etwas zu werfen geschickt zu vollrichten. Das ist es und nur das, ok vielleicht auch noch die etwas schräge Beziehung zu der Familie und dass der Spieler überhaupt ein Oktopus steuert, ist der Grund, warum man Octodad zugleich hasst, aber dennoch weiterspielen muss.

Weitere Beiträge zum Thema: , ,


Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



Back to Top ↑