Reportage Alan Wake

Veröffentlicht am 29. April 2010 von Cornelia Zogg

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Alan Wake – Bright Falls in der Waldhütte

Auf nach Bright Falls
Ein sonniger Tag war das, der Donnerstag. Dementsprechend gut gelaunt machte sich eine kleine Gruppe GameCity-Bewohner auf den langen und kurvigen Weg zur Waldhütte Bright Falls Geeren in Dübendorf. Hungrig und gespannt auf den neuen vielversprechenden Titel Alan Wake von Remedy. Ein spielbarer Psycho-Action-Thriller! Es erwartete uns ein edler Apéro in gemütlicher Holzfäller-Umgebung: Jägerhütte, Lagerfeuer und ein lauschiger Wald. Es folgte eine kurze Präsentation des Games in der Hütte, die vorteilhaft mit Axt ausgestattet war. Ausserdem hingen riesige Sägen an den Wänden. Stimmung pur! Nach einer kurzen Einführung in die Handlung konnten wir uns dann einen ersten Blick auf das Spiel gönnen. Der erste Eindruck, als wir die zu 90% abgeschlossene Demo gesehen haben, fiel etwas ernüchternd aus. Das einstige Grafikbrett ist gealtert. Es fielen vor allem die vielen verwaschenen Texturen auf, sowie die nicht immer gut gelungenen Gesichter der Figuren. In Sachen Animationen konnte der Titel jedoch genau so Punkten, wie mit der wirklich guten Stimmung die aufkommt. Wir durften den ersten Akt der Geschichte sehen und der hat wirklich Lust auf mehr gemacht. Alan als Charakter ist genial geworden.

Die ersten Spielminuten
In den ersten Minuten Gameplay kam sofort wieder das Gefühl auf, das ich vor Jahren in der Haut von James Sunderland aus Silent Hill 2 gehabt habe. Ihr fühlt euch völlig alleingelassen in einem Szenario, das ihr erst mit der Zeit so richtig begreift. Sollten die Entwickler diese Stimmung aufrechterhalten und vielleicht sogar noch etwas ausbauen können, wird uns hier ein echter Knaller erwarten. Während der Präsentation war es schwer, ruhig auf dem Stuhl zu sitzen. Wir wollten nicht zuschauen, wir wollten das Spiel erleben. Dann füllte der Grillgeschmack unsere Nasen. Draussen wurde vom Ex-Weltmeister im Grillieren leckeres Fleisch gegrillt! Wir liessen es uns dann nicht nehmen, uns daran zu vergreifen. Salat, Kartoffeln und haufenweise Fleisch verschwanden ziemlich schnell. Schliesslich stand nachher die Königsdisziplin an: Selber an die Konsolen! Nach dem Essen versammelten wir uns wieder in der Hütte und legten selber Hand an. Aber wie spielt sich Alan Wake denn so?
Das erste Anspielen war ein Erlebnis, auch wenn sich mit der Zeit etwas Angst einschlich. Alan ist ein normaler Mensch, der in der Situation in der er steckt, über sich hinauswachsen muss. Das verletzliche Gefühl ist jedoch weg, sobald Alan eine Knarre und einen Taschenlampe in der Hand hält. Wir konnten uns in der Demo durch 30 Minuten Spiel ballern und leider war es auch nicht viel mehr. Das beklemmende Gefühl eines Silent Hill 2 war sehr schnell weg und wir wussten nicht mehr, wie viel Munition wir noch tragen konnten.


Was fehlt?

Das Anspielen hat Spass gemacht, doch auch danach bleiben viele Fragen offen. Wird Alan im fertigen Spiel auch so übermächtig bleiben? Werden die Kampfeinlagen auf Dauer Spass machen? Kann die Story wirklich überzeugen? Wird das gesamte Gameplay noch abwechslungsreicher? Wir hoffen das Beste und freuen uns schon jetzt, das Finale Spiel in den Händen zu halten.

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Über den Autor

Hardcore-Zockerin und Sony/Nintendo Fangirl der ersten Stunde. Vorwiegend anzutreffen beim Zocken von RPGs und allem, was aus dem Reich der aufgehenden Sonne kommt. Gamerin seit 20 Jahren – Teil des GameCity Teams seit 3 Jahren. Häufigster Spruch: „Shit! Inventar voll…“



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