Reportage JapAnimanga Night 13

Veröffentlicht am 6. Mai 2013 von Adrian Dermon

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Das war die JapAniManga Night 2013

Es war mal wieder soweit, die JapAniManga Night ging bereits zum 13. Mal über die Bühne. Wie bereits in den letzten Jahren, war es schon vor dem eigentlichen Samstag ausverkauft und auch diesmal kamen sehr viele Leute in Cosplay Kostümen. Zum zweiten Mal fand ich auch den Weg dorthin und wollte etwas bestimmtes wissen: Wie japanisch ist die JAN wirklich? Anfang dieses Jahres bereiste ich drei Wochen das wirkliche Japan und natürlich verglich ich nun das dort Gesehene mit diesem Wochenende. Bereits vorab, die JAN gibt zukünftigen Japanreisenden eine gute Einsicht. Doch fangen wir von vorne an.

Die Atmosphäre
Dieses Jahr hatte ich leider nur einen Tag Zeit zum alles Erfassen, was auf mich zukam und so war ich bereits schon überrascht über die Masse an Gästen, die auf den Eintritt zur JAN warteten. Eine riesige Schlange voller Fans der japanischen Anime und Manga Kultur bildete sich vor dem Eingang. Das Wetter war den vielen Cosplayern mit ihren Kostümen gnädig und verschonte sie mit Regen. Die Stimmung war bereits vor dem Eingang sehr gut und als endlich die meisten drin waren, ging die Post erst richtig ab. Soviele kreative Kostüme sieht man sonst nur an der Fasnacht und dabei gaben sich einige richtig viel Mühe. Fast von allen berühmten Animes oder auch Games waren Cosplayer vertreten. So begegnete man einem Mario, einem Altair oder einem Ruffy , die Aufzählung könnte noch eine Weile so weiter gehen. Die wirklich mutigen gingen noch einen Schritt weiter und machten am Cosplay Wettbewerb mit. Dies war nicht nur unterhaltsam sondern zeigte auch, das manche sich auf diesen Event richtiggehend vorbereitet haben. Hier traf man seinesgleichen und konnte über Dinge reden, die im Alltag kaum zur Sprache kommen. Dabei war erstaunlich, dass von jung bis alt alle Altersgruppen dabei waren. Nun gut, von der jüngeren Generation sind um einiges mehr gekommen, aber auch viele Erwachsene liessen sich nicht lumpen in Kostümen anzureisen. Um einen kleinen Vergleich von der Atmosphäre zu erhalten, machte ich meinen eigenen Test, den sogenannten 3DS Test. Denn in Japan besteigt ihr kaum eine Bahn oder lauft die Strasse herab, ohne eine neue Bekanntschaft auf dem 3DS zu machen. Und siehe da, ansonsten in der Schweiz kaum möglich, konnte ich auch hier nur ein paar Schritte gehen, um gleich wieder neue Mii-Gesichter auf dem 3DS zu sehen. Somit bestand die JAN in der Atmosphäre bereits meinen Test.

Einsicht in die Kultur
Die Zuschauer sind zwar das wichtigste an der JAN, doch die Highlights muss immer das Event selbst bieten. Auch dieses Jahr gab es unzählige Workshops. Leider waren es soviele, dass kaum jemand alle Workshops besuchen konnte, da sie sich oftmals überschnitten. Dafür war für jeden Geschmack etwas dabei: Wer wissen wollte wie man Takoyaki (Tintenfischbällchen) kocht, hatte genau so die Möglichkeit dazu, wie einen kleinen Kurs im Mangazeichnen zu absolvieren oder Reisetipps nach Japan zu erhalten. Die Vielfalt war grossartig und die Präsentation in allen Belangen informativ. Was wäre eine JAN aber ohne Animes, daher liefen in zwei Filmräume und zusätzlich auch im Hauptsaal die ganze Zeit verschiedene Animes. Ein Highlight war dabei sicher die Schweizer Premiere von Wolf Children im Hauptsaal, der deshalb auch völlig überfüllt war. Dies wäre vermutlich auch mein kleinstes Manko, das ich von der JAN behaupten kann. Die beiden anderen Filmräume waren wie bereits letztes Jahr viel zu klein, um so viele Leute zufrieden zu stellen. Vielleicht wäre ein weiterer Raum für nächstes Jahr hier angebracht. Ansonsten gab es auch genug andere Räume, in denen man Spass hatte, vom Karaoke Raum bis hin zu einem Go-Raum kam jeder auf seinen Geschmack. Am Abend bekamen die Leute dann noch was für die Ohren geboten, denn im Hauptsaal traten verschieden Showacts aus Japan oder mit dem typischen japanischen Stil auf.

Händler und Spiele
Wer ein Gamerfreund war, kam natürlich im Gaming-Raum wieder voll auf seine Kosten. Von den neuesten bis hin zu den Klassikern gab es fast alle Konsolen zum Anspielen. Sogar ein Virtual Boy oder den “unglaublichen” Power Glove Handschuh für den NES durfte man ausprobieren. Hier sah jeder wieder, wie unglaublich schnell sich die Spiele in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Wer dann Lust auf mehr Games oder Animes bekam, ging in die Händlerhalle. Hier gab es alles für die Animefans, sei es von ausgefallenen Accesoires wie Kleider oder Schwerter bis hin zu unzähligen Büchern und DVD’s. Die Preise waren nicht jedermanns Sache, dennoch empfand ich sie insgesamt als fair und auch die Händler machten ziemlich gute Geschäfte. Wer mehr Infos über die Läden und Anbieter erhalten möchte, sollte weiter unten im Verzeichnis nachschauen!

FAZIT
Die JAN 2013 begeisterte nicht nur die Zuschauer, sondern auch mich. Von der Organisation bis hin zu den Workshops war wiederum alles sehr gut geplant. Die Zuschauer waren friedlich und die Stimmung jederzeit hervorragend. Irgendwie kam bei mir sogar ein wenig “Heimweh” nach Japan auf, so sehr erinnerten mich einige Dinge daran. Ich kann die JapAniManga nur loben und hoffe, dass sie auch nächstes Jahr so erfolgreich durchgeführt wird. Alle unsere Bilder findet ihr auf unserer Facbook Seite!

Offizielle Seite der JAN
japanimanga-night.ch

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ronjasakata.com

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wintigo.org

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swisslug.ch

Händler
akaritaste.ch / Japanische Salatdressings
tori-kae.ch / Manga Second Hand Shop
dakimakura.ch / Anime Bett- und Kissenbezüge
aliceroco.ch / Japanische Kleidungen
jeeg.ch / Anime und Mangashop
animeshop.de / Anime und Mangashop
fantasticempire.ch / Shop für Fantasie und Sciencefiction Spiele
geemu.ch / Shop für Figuren und Trading Card Games
jaws.ch / Schwertershop
jimport.ch /Importshop
koban.ch / Japanische Süssigkeiten
gio@st.gallen.ch / ADAGIO Shop in St.Gallen für Games, Konsolen Raritäten und Klassiker. Keine Webseite nur via E-Mail
comicshop@bluewin.ch / Kari’s Comic Shop in Aarau für Comic Cartoons und Accessoires. Keine Webseite nur via E-Mail

 

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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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