Firstlook Amored Core

Veröffentlicht am 16. September 2011 von William Eichele

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Armored Core

Metal ächzt und kracht. Raketensalven donnern in Stahl und werden von unzähligen Kugelhülsen beantwortet. Schubdüsen treiben tonnenschwere Hightechmonster in Richtung feindliche Basis, um dort die  Helikopter des Feindes zu zerstören, welche zu fliehen drohen. Mit vereinten Kräften werden Selbstschussanlagen, Wachtürme der Gegner und andere Verteidigungsmaschinerie aufs Korn genommen und strategisch abgesprochen wird eines nach dem anderen pulverisiert.

Die gerade gelesen Kurzbeschreibung soll 2012 in Armored Core V Wirklichkeit werden. Armored Core ist eine lange traditionsreiche Marke von satten 22 Titeln in denen es hauptsächlich um futuristische Kämpfe mit Mechs geht. Eingestiegen in diese riesigen, aufrüst- und vorallem individualisierbare Tötungsroboter sollt ihr nun ein feindliches Gebiet einnehmen. Im Gegensatz zu den früheren Teilen gibt es allerdings zwei wichtige Neuerungen. Dem Operator der ab 3er Matches zur Verfügung steht und den Terretories. In Missionen wie zerstöre vier feindliche Helikopter, kann nun der Operator ab 3 Spielern, bis zu fünf (4+1 Operator) dass Spielfeld überwachen. Mit Drohnen, Satelittenaufklären und der Fähigkeit das sehen was alle anderen sehen, koordiniert er nun den Angriff und leitet die freundlich gesinnten Stahlmonster sicher in die feindliche Basis.

Beispiel, sieht der Operator das von vier Tunneln zwei vermint sind, kann er via Headset den anderen Spielern mitteilen, welche dies sind. Fans der alten Spiele müssen aber nicht enttäuscht sein, der Operator ist rein optional. In Territories habt ihr im nun die Möglichkeit den Gegenpart zu mimen und eure eigene Basis aufzubauen bzw. verteidigen. Doch sucht ihr euch nicht nur den Kampf auf fremden Territories aus, ihr könnt auch jederzeit angegriffen werden. Mit dutzenden verschiedenen Türmen kann der Spieler dann verschiedene Arten von Verteidungsplänen erstellen. Sucht ihr den offenen Kampf, so deckt einfach das ganze Gelände bis auf eine schmalen Streifen ab und schon bekommt ihr PVP-Mechaction vom feinsten. Seit ihr offline so lasst auf keinen Fall einen Spalt ungeschütz. Eroberte Terretorien können verloren bzw. zurückgewonnen werden. Einige sind ähnlich Tälern aufgebaut, andere einer Grossstadt nachempfunden. Um diese feindlichen Übernahmen zu verhindern können natürlich wieder Clan erstellt und betreut werden.

Fazit

Das Spiel sieht auf den ersten Blick actionreich, vielversprechend und extrem individualisierbar aus, nur aber für Genrekenner und für mich definitiv ein Tick zu extrem. Neueinsteiger werden am Anfang ziemlich überfordert sein und einige Stunden in Steuerung und inverstieren müssen. Auch das Prinzip des Operators klingt zwar nett, ist aber nur mit absoluter (japanischer) Disziplin zu meistern. Das die Territories angegriffen und selber, individuell geschützt, verteidigt werden können ist zwar eine super Idee. Die vielen Turmarten bieten zwar Spielraum für viel Kreativität, die 24h Online Erreichbarkeit zwingt die Clans aber schon fast zur Schichtenverteidung.


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Über den Autor

Hat mit 6 Jahren seine erste Konsole vom grossen Bruder geschenkt bekommen womit sein Schicksal besiegelt wurde. Mag ausser Sportspielen eigentlich alles unter der Sonne, solang es einen packt. Am liebsten aber nicht all zu rohe Rollenspielkost sowie Action-Adventures und definitiv Halo. Hasst auf Touchscreen emulierte Joysticks/Tasten und schwört auf den Controller...bis jetzt.



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