Firstlook Assassin's Creed 4: Black Flag

Veröffentlicht am 22. Juni 2013 von William Eichele

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Assassin’s Creed 4: Black Flag – Firstlook

Sie gehören wie Ninjas und Dinosaurier zur Kindheit jedes Jungen und Mädel. Doch sind sie in Videospielen längst nicht so vertreten wie eben diese, die Rede ist von den Piraten. Nebst einiger bekannten Reihen natürlich, frage ich mich wieso? Rein historisch gibt es einiges was man da aufgreifen könnte. Von Blackbeard über Drake bis hin zur berühmt berüchtigten Anne Bonny. Doch es ist Land in sicht, ein grosser Triple-A Titel segelt im Oktober 2013 zu uns ins Wohnzimmer und GameCity durfte an der E3 einem Entwickler schon mal über die Schultern schauen. Doch genug der dummen Wortspiele, sonst werde ich noch der Chefredaktorin zum Frass vorgeworfen… Verdammt!

Nun denn, in der uns gezeigten Demo ging es in erster Linie um die Seglerei. Ein riesiger blauer Fleck ist eure Spielwiese und in Mitten diesem viele kleine und grosse Inseln. Ach ja und eines noch vorweg: Die Missionen im Spiel sollen den Quests weichen. Der Unterschied? Man hat mehr Freiraum bei der zeitlichen Gestaltung des Auftrages.

Im uns gezeigten Beispiel wurden zwei Verbrecher gesucht. Waren beide gefunden, konnte der eine von ihnen neutralisiert werden, der andere versuchte zu entkommen. Dass er in einer kleinen Hafenstadt aber nicht all zu weit kommen wird, war auch ihm klar. Deswegen versuchte er sich auch in der Flucht zur See. Schnell aufs eigene Schiff geschwungen, konnte man ihn wie in Assassin’s Creed 3, nur diesmal absolut frei jeglicher Missionsanbindung, hinterher segeln. Nach einem spannenden Seegefecht, mit den obligatorisch neuen Waffen, konnte das Fahruntüchtig gemachte Schiff geentert werden. Ziel ist es dabei natürlich den Kapitän der Mannschaft ausfindig und kalt zu machen. Dabei darf entweder über die Masten geklettert und fröhlich asassiniert werden,oder Ihr stellt euch im Nahkampf unter Beweis. Eine weitere Vorgehensweise wäre die handliche Kanone an der Reling eures Schiffes. Ist der Kapitän besiegt müsst ihr eine Entscheidung fällen. Lasst ihr das Schiff sich eurer Flotte anschliessen, übernehmt ihr die Crew oder ihr schlachtet das Schiff und die Besatzung aus. In jeden Falle ist die Beute des Schiffes schonmal eure. Falls ihr das Schiff ausschlachtet, erhaltet ihr Ressourcen. Diese sind unter anderem auch auf Inseln zu finden und dienen dem optionalen Wirtschaftssystem. Falls ihr aber lieber ein Schiff mehr in der eigenen Flotte wollt, so könnt ihr diese dann benutzen, um rund um die Welt passiv zu plündern à la Assassin’s Creed: Brotherhood.

Während der ganzen Präsentation lief zudem unter dem Bildschirm ein Tablet mit. Darauf war eine Liveweltkarte ersichtlich auf der sogar einzelne Drehungen feindlicher, autonom gegeneinander kämpfender Schiffe zu sehen waren. Das Ganze lief aber nicht wie ihr jetzt vielleicht erwartet auf einem Surface-Tablet von Microsoft mit Smart Glass. Es stand nämlich neben einer PlayStation 4. Die Spielerfahrung soll nämlich auf jeder Konsole beziehungsweise auf dem PC gleich sein. Die sogenannte Companion-App ist aber viel mehr als nur eine schon ohnehin beeindruckende Livemap mit sämtlichen Funktionen wie Wegpunkten etc. Sie ist auch ein treuer Schatzkartenhalter und Verwalter eurer Schiffe. Denn wie erwähnt, könnt ihr der Flotte zugeteilte Schiffe zum Plündern schicken oder sonst was tun, was ein Pirat halt gerne tut. Das geplünderte Hab und Gut wird dann eurem Hauptspiel hinzugefügt.

Noch zum grafischen Aspekt. Die uns vorgespielte Version sah einfach fantastisch aus. Das Wasser rauschte beeindruckend realistisch auf den Sandstrand auf, während Möwen zu betrunkenen Gesängen in der Luft kreischten. Die AnvilNext Engine lässt ganz schön ihre Muskeln spielen. Der dynamische Wetterwechsel ist, nebst den sehr stimmig und authentisch gestalteten Vegetationen und Kleinhäfen, die optische Kirsche auf dem wässrigen Pixelkuchen.

 

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Über den Autor

Hat mit 6 Jahren seine erste Konsole vom grossen Bruder geschenkt bekommen womit sein Schicksal besiegelt wurde. Mag ausser Sportspielen eigentlich alles unter der Sonne, solang es einen packt. Am liebsten aber nicht all zu rohe Rollenspielkost sowie Action-Adventures und definitiv Halo. Hasst auf Touchscreen emulierte Joysticks/Tasten und schwört auf den Controller...bis jetzt.



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