Firstlook Battlefield 3

Veröffentlicht am 18. August 2011 von Oliver Wüest

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Battlefield 3

Im Geschäfts-Sektor der gamescom  ladet EA zur Battlefield 3 Koop Modus Besichtigung ein und wir sind dem Ruf gefolgt. Die Mission, die wir zu zweit absolvieren mussten, drehte sich um einen PLR Offizier, der überlaufen wollte. Ihr startet vor dem Haus, in dem der Offizier sich aufhalten sollte, doch leider lassen ihn seine Ex-Mitstreiter nicht einfach gehen. So müsst ihr euch lautlos mit schallgedämpften Pistolen den Weg durchs Gebäude bahnen. Doch Vorsicht, jeder Schuss, der danebengeht,  kann einer zu viel sein und löst so den Alarm aus, der die Wachen auf euch aufmerksam macht.  Doch nicht nur Wachen können euch entdecken, denn auch Kameras sind im Gebäude installiert  und melden sofort,  wenn sie euch sichten, also geht vorsichtig vor und zerstört die Kameras schnellstmöglich. Wenn dann aber doch der Alarm mal los geht, könnt ihr ohne Probleme auf das Maschinengewehr  wechseln  und die Wachen damit niederstrecken. Nachdem ihr das Zimmer, in dem der Offizier sich verschanzt hat, gefunden habt, geht es als Eskorte vom Konvoi weiter durch die Strassen.  Einer sichert die linke Strassenseite, der andere die rechte. Plötzlich zischt eine Rakete auf das erste Fahrzeug zu und es geht in einem Feuerball in die Luft. Euch wird jetzt klar, dass dies ein Hinterhalt war, ihr müsst so schnell wie möglich die Feinde neutralisieren, sonst steht es schlecht um eure Truppe. Leider haben wir es in der Demo nicht geschafft, den Konvoi zu beschützen, Spass hat es aber allemal gemacht.

Für alle gamescom Besucher war dagegen die Multiplayer Demo der Map Caspian Border anspielbar. Das einzige, was  man in Kauf nehmen musste, war eine mehrstündige Wartezeit. Bevor ich aber meine Hände an einen Jet legen konnte, ging es ins Kino, wo der gesamte  „The Fault“ Movie gezeigt wurde. Nachdem „The Fault“ kam ein Einführungs-Film zur bevorstehenden  Multiplayerschlacht  rund um die Caspian Border, natürlich mit Jets.

Eins direkt vorab: die Version, die ich spielen durfte, war eine Alpha Version, doch diese rockt jetzt schon in einem epischen Ausmass. Was mir beim Probespielen sofort ausgefallen ist, war zuerst mal die super Weitsicht, die das Spiel bietet. Das zweite war der Waffensound, denn dieser tönt wie ein Symphonie. Doch genug von der Schwärmerei, als alles erstes ging ich zur Anpassen der Ausrüstung und passte so die Fahrzeuge an meine Spielweise an. Danach legte ich schon los, denn die Schlachtzeit war begrenz auf 15 Min. Ich spawne als US Marine auch schon in der Base und nahm den kürzesten Weg zum nächsten Punkt, den es einzunehmen galt. Diesen konnte ich ohne grosse Mühe einnehmen. Der nächste Punkt war da schon schwieriger, denn dort lauerte schon der Gegner auf mich. Leider hatte ich die Steuerung noch nicht ganz im Griff und wurde so ein Opfer der Tastatur und des Gegners. Ich wählte wieder die Hauptbase als Spawnpunkt und nahm den dort stehenden Helikopter, um dem Gegner einzuheizen. Leider flog ich zu tief auf einen Wald zu und musste so in letzter Sekunde aussteigen, um nicht Selbstmord zu begehen.

Zu meinem Glück war ein Conquerpunkt in der Nähe, der grade von Feinden eigenommen wurde. Ich schaltete diesen aus und nahm den Punkt wieder ein. Ich warf mich zu Boden und wartete, bis der nächste Feind aus der gleichen Richtung auf den Punkt zugeschlichen kam. Auch dieser musste das gleiche Schicksal erleiden, wie sein Kumpel vor ihm. Nachdem ich den Punkt erfolgreich verteidigt hatte, ging ich zum nächsten, dort gab es ein kleines Gefecht mit zwei Gegnern, die es sich in der Garage gemütlich gemacht hatten. Den einen nahm ich zuerst von Vorne unter Beschuss, um ihm dann von hinten den Gnadenstoss zu verpassen. Leider erwischte mich der zweite dann. Ich wählte dieses mal einen anderen Spawnpunkt, den ich dort in der Nähe gefunden hatte – ein schöner, mit Ketten betriebener Abrams. Ohne zu Zögern legte ich los, da ich bei diesem eine Anpassung gemacht hatte. Ich hatte also anstatt nur die Kontrolle über das MG zusätzlich noch eine Wärmebildkamera mit an Bord. So mähte ich einen nach dem andern mit der Hauptkanone um, sogar ein anderer Panzer musste dran glauben, leider wurde meiner auch sehr in Mitleidenschaft gezogen, sodass ich ihn mit dem Schweissgerät reparieren musste. Das Spiel endete zu Gunsten unseres Teams und auch ich war mit mir zufrieden.

So und jetzt komme ich endlich zu den Fliegern: Diese lassen sich recht leicht steuern, aber nur ganz schwer meistern. Leider kann ich es euch nicht sagen, ob sich die Jets auch in der Vollversion so steuern lassen, aber eins ist sicher: Sie sind zurück!

Fazit

Eigentlich würde ein Wort reichen um dieses Spiel zu beschreiben: Episch! Denn nicht nur die Grafik ist auf dem neusten Stand, sondern auch die Waffen tönen realistischer als je zuvor in einer Battlefield Spiel. Dieses Spiel ist das Spiel des Jahres 2011 ohne Frage! Und der gamescom Award gibt mir recht!


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