Firstlook Dragon Commander

Veröffentlicht am 18. August 2011 von Cornelia Zogg

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Dragon Commander

Die Macher von Divinity 2 sind mit einem neuen Spiel am Start. Das Spiel soll den Titel Dragon Commander tragen und wird eine Mischung aus Strategy, Cardgame und RPG. Wie dieser Mix funktionieren kann, hat uns Entwickler und CEO von Larian Studios, Swen Vincke, gleich selber erklärt. Die Geschichte von Dragon Commander soll mehrere Jahrhunderte vor Divinity 2 spielen. Technik und Magie sind verschmolzen, das ist wohl auch der Grund, warum der Drache, den ihr ab und an steuert, über ein Jetpack verfügt. Jedenfalls startet unsere Vorführung im Luftschiff, eurer Anlaufstation für alle Fälle. Dort könnt ihr mit den Personen auf dem Schiff interagieren, sie befragen und Entscheidungen treffen.

Leider konnte uns Vincke noch nicht genau sagen, um was es in Dragon Commander schlussendlich gehen soll, denn die Story ist noch nicht geschrieben. Einzig das Gameplay ist bereits fixiert und gestaltet sich wie folgt: Die RPG-Elemente sind sicher die Szenen auf dem Luftschiff, wo ihr mit den anderen Personen reden und interagieren könnt. Edmund beispielsweise ist ein Kobold, der gemäss Vincke eine Art “Spock von Dragon Commander” darstellt. Er wird euch versuchen zu beraten, sagt aber nie wirklich seine Meinung. Müsst ihr aber eine Entscheidung treffen, wird er euch die Konsequenzen eurer Handlungen schonungslos vor Augen führen. Hier gilt es aber zu sagen, dass ihr nicht herumlaufen könnt, wie in RPGs sonst üblich. Durch Anklicken der verschiedenen Räume gelangt ihr zu den einzelnen Personen und könnt dann dort mit ihnen reden.

Grundsätzlich geht es – so wie ich das gesehen habe – darum, möglichst viele Gebiete auf einer Karte einzunehmen. Da die Story noch fehlt ist aber noch nicht klar, warum ihr das tun müsst. Jedenfalls ist die Karte in verschiedene Abschnitte unterteilt, so wie wir es uns auch von Brettspielen wie Risiko bereits gewohnt sind. Auf den einzelnen Gebieten gibt es auch spezielle Gebäude, z.B. könnt ihr in einem besetzten Gebiet, wenn sich eine Fabrik darauf befindet, mehr Ressourcen generieren, etc. Nun gut: Gekämpft wird mit eurem Drachen. Diesen könnt ihr vor dem Kampf mit Karten ausrüsten, die mit Punkten und Fähigkeiten ausgestattet sind und ziemlich ähnlich aussehen wie das altbekannte Magic. Mit den ausgerüsteten Fähigkeiten und allenfalls mit angeheuerten Truppen stürzt ihr euch dann ins Kampfgetümmel. Dabei gebt ihr mit dem Drachen euren Allierten bei der Zerstörung der gegnerischen Luftschiffe Befehle. Falls ihr eher auf startegische Schlachten steht, könnt ihr es beim Befehlen und Verschieben eurer Truppen belassen, wollt ihr etwas mehr Action im Game, könnt ihr mit eurem Drachen auch gleich direkt ins Geschehen eingreifen und die Gegner mit euren Waffen und ausgestatteten Fähigkeiten angreifen.

Die Optik ist zwar noch nicht final, allerdings muss ich sagen, sehen vor allem die Bodenoberflächen schon verdammt schick aus. Auch die einzelnen Figuren vor allem im Mutterschiff erinnerten mich stark an klassische Japan-Rollenspiele und machten Lust auf mehr. Dragon Commander wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2012 erscheinen, noch suchen Larian Studios nach einem geeigneten Publisher. Geplant ist ein Release für PlayStation 3 und Xbox 360 sowie PC.

Fazit

So viel war bei Dragon Commander noch nicht zu sehen, aber was wir zu sehen erhielten das liess doch grosses Interesse aufkommen. Wenn es Larian Studios gelingt, das Ganze in eine packende Story zu betten und die drei doch sehr verschiedenen Genres gut miteinander zu mischen, könnte durchaus was ziemlich Gutes draus entstehen. Noch kann ich nicht viel zum Spiel erzählen, doch ich bin durchaus gespannt, was die Entwickler aus dem basteln, was bis jetzt vorliegt.


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Über den Autor

Hardcore-Zockerin und Sony/Nintendo Fangirl der ersten Stunde. Vorwiegend anzutreffen beim Zocken von RPGs und allem, was aus dem Reich der aufgehenden Sonne kommt. Gamerin seit 20 Jahren – Teil des GameCity Teams seit 3 Jahren. Häufigster Spruch: „Shit! Inventar voll…“



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