Firstlook Emergency 2012

Veröffentlicht am 20. August 2010 von Adrian Dermon

0

Emergency 2012

Die Emergency Serie gehört zu den längsten Spieleserien, die aus Deutschland kommt und hat auch viele Fans. Nun erscheint im 4. Quartal 2010 das neueste Spiel. Wieder heisst es Leben retten. Das Spiel wird uns von Ralph Stock, dem Lead Designer vorgestellt. Das Szenario spielt im Jahr 2012, wo verschiedene Naturkatastrophen die Städte heimsuchen. So stürzt der Kölner Dom ein, das Matterhorn fällt über Zermatt oder ein riesiges Feuer brennt in Athen. Insgesamt gibt es zwölf Einsätze zu bestehen. Obwohl es in 2012 spielt, versichert Ralph Stock, dass es keine Zusammenhänge zum Maya-Kalender gibt. Bei der gezeigten Version stürzt der Kölner Dom ein. Nun müssen die Rettungskräfte mobilisiert werden um so schnell wie möglich die Verletzen zu retten. Statt wie in bisherigen Teilen jede Einsatzkraft selbst auszuwählen und zum Unfallort zu schicken, gibt euch das Spiel die Anzahl an Einsatzkräfte vor. In unserem Fall, dem Kölner Dom, braucht es überraschenderweise sehr wenige Rettungskräfte. Auch die Anzahl der Verletzten hält sich in Grenzen.

Ralph Stock verspricht, dass die Steuerung vereinfacht wurde, damit man nicht mehr für alles so viele Mausklicks benötigt. So werden alle Verletzte am Ende der Vorführung gerettet. Da er uns eine Pre-Alpha Version zeigt, war die Grafik noch nicht Final. Komischerweise wurde am Stand eine viel weiter entwickelte Version gezeigt, die grafisch einen guten Eindruck macht. Bei unserer Präsentation wurde dann noch kurz die Matterhorn Mission gezeigt.  In dieser Mission ist das Ausmass der Katastrophe noch grösser. Feuer, die sich weiter verbreiten können, müssen gelöscht und Verschüttete gefunden werden. Die K.I. soll dabei selbständig vorgehen, jedoch hat der Spieler die Möglichkeit auch seine Rettungskräfte in den Tod zu schicken. So sind falsche Entscheidungen, wie im echten Leben, fatal für die Retter und die in Not geratenen. Danach war die Präsentation beendet und Ralph Stock erklärte, dass es nebst den Missionen auch ein Endlosspiel gibt, wo man in einer Stadt für Ordnung sorgen muss.

Fazit

Leider kenne ich die Emergency Reihe nicht sehr gut, doch das Gezeigte sah nicht schlecht aus. Zwar gibt es bei den Katastrophen viel weniger Opfer, wie wenn es im echten Leben spielen würde, doch das soll das Spiel aber nicht schmälern. Wenn die Entwickler noch etwas an dem Spiel feilen, wird es die Erwartungen der Fangemeinde wieder erfüllen.


Weitere Beiträge zum Thema: , ,


Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



Back to Top ↑