Firstlook From Dust

Veröffentlicht am 20. August 2010 von Oliver Wüest

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From Dust

Jeder der mal Gott sein wollte ist bei From Dust an der richtigen Stelle, denn bei diesem Spiel lässt euch Ubisoft genau diese Freiheit. Die Natur wird auf einer Simulationsebene in Echtzeit wiedergegeben. Dank der leichten Steuerung sollte dann das Gott sein ganz leicht von der Hand gehen. Ihr nehmt ganz einfach Sand oder Wasser und verteilt es an die von euch  bevorzugten Stellen. Egal wo ihr es ablegt die Physik verhält sich absolut korrekt. Wasser fliesst z.B. einen steilen Hang hinunter, Feuer verbrennt die Pflanzen und Sand stoppt das Wasser.

Die Zeit vergeht!

Da auf der virtuellen Welt die Zeit viel schneller vergeht, leben die Bewohner nur etwa sieben bis zehn Minuten. Dafür gibt es viel mehr zu tun. Laut den Entwicklern wird es nebst den erwähnten Menschen und Pflanzen auch Tiere geben. Bei der gezeigten Demo gab es jedoch keine zu sehen.

Wachsen und Leben

Natürlich gibt es bei From Dust auch Missionen, die der Spieler erledigen muss. So werden die Einwohner der Insel immer wieder von wiederkehrenden Gefahren  wie Tsunamis oder Vulkan Ausbrüchen heimgesucht. In der Demo gab es einen Tsunami zu bestaunen. Der Entwickler rufte eine Einwohnerin der Insel und gab ihr den Auftrag einen mysteriösen Stein namens Eau (Wasser)  anzufassen um so die Kraft auf sie zu übertragen. Der Weg, den die Einwohnerin nimmt, wird mit einer Linie auf der Karte eingezeichnet. Wenn sich diese grün färbt, heisst dies, dass der Weg frei ist. Wenn sich der Weg Rot färbt, ist ein Hindernis im Weg, das beseitigt werden muss. Nachdem die Einwohnerin den Stein berührt, wird sie den Abhang runtergespült. Der Entwickler erklärt, dass dies die schnellere Reiseform gewesen sei.  Erschöpft kommt sie im Dorf an. Dank der Kraft des Steines kann ein Tsunami verhindert werden.

Nach und nach bevölkert ihr die Insel bis ein gewünschtes Missionsziel erreicht wird. So schaltet der Spieler nach und nach neue Insel frei, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Welche Seite?

In diesem Spiel gibt es wieder die Entscheidung ob ihr Gut oder Böse seid. So könnte es auch sein, dass der vermeintliche Tsunami gar eine Rettung für die Insel gewesen wäre, da gerade ein grösseres Feuer die Insel bedrohte. Nach dem Entwickler soll es ca. 15 Inseln geben,  was aber mit einem DLC dann noch vergrössern wird, je nachdem wie gut sich das Spiel verkauft. Das Spiel wird nur über den PSN Store oder dem Marktplatz bei der Xbox 360 heruntergeladen werden. PC Besitzer dürfe es über das Internet herunterladen. Das Spiel soll ca.15-25 Euro kosten.

Fazit

Nach etwa zwei ein halb Jahren Entwicklungszeit bei Ubisoft sieht das Spiel schon super aus. Vor allem hat mir die Physik und die göttliche Freiheit gefallen. Auch dass es nur über die Digitalen Kanäle verkauft wird, ist verschmerzbar, wenn der Preis stimmt. Wer gerne mal Gott spielen möchte, sollte auf jedenfall dieses Spiel im Auge behalten.


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