Firstlook LEGO: Pirates of the Caribbean

Veröffentlicht am 2. Februar 2011 von Cornelia Zogg

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LEGO: Pirates of the Caribbean

Die Lego-Franchise ist seit mehreren Jahren äusserst erfolgreich. Noch im Mai diesen Jahres wird sich ein weiterer Teil in die Reihe gesellen, mit LEGO Pirates of the Caribbean. Am letzten Donnerstag, 27. Januar durften wir von GameCity exklusiv nach Manchester reisen, um das Spiel an der Präsentation anzuspielen.

LEGO Pirates oft he Caribbean wird gleichzeitig mit dem vierten Teil der Fluch der Karibik-Filmreihe erscheinen und ebenfalls alle vier Teile beinhalten. Genau wie in den Vorgängern spielt ihr alles in einer LEGO-Umgebung nach, könnt Rätsel lösen und müsst Teilchen zusammensetzen, um weiter zu kommen. Nach wie vor ist LEGO als Familienspiel ausgelegt. Das zeigt sich im Schwierigkeitsgrad, aber auch im bewährten Drop-in / Drop-out Multiplayer-Modus, bei dem der Zweitspieler jeder Zeit ein- bzw. aussteigen kann. Wer etwas Hilfe bei den Rätseln braucht, kann beim Totenkopfsymbol in der Umgebung einen Tipp holen, wenn er das denn möchte. So darf man es einfach haben, wenn man will, muss es aber nicht zwingend.

Über 70 Charaktere aus den vier Teilen des Films werden spielbar sein, sie alle mit eigenen Fähigkeiten. So kann Barbossa beispielsweise in seiner bekannten Skelettform unter Wasser laufen und dort gewisse Rätsel lösen. Die verschiedenen Fähigkeiten machen die Reise umso komplexer, da ein Weiterkommen dann jeweils nur mit der passenden Fähigkeit eines bestimmten Charakters möglich ist. Auch im späteren Verlauf könnt ihr mit neu freigespielten Charakteren zu vorhergehenden Levels zurückkehren und dort weitere Dinge freispielen oder Rätsel lösen, wenn ihr dann über die nötigen Fähigkeiten verfügt. So wird sich laut Phil Ring, Producer des Spiels, auch die Trophäenjagd gestalten. Wer einfach Durchspielen will kann einige freischalten, wer etwas mehr will, der kann sich auch die Zeit nehmen, versteckte Rätsel zu lösen und gewisse Levels noch einmal zu besuchen.

Neu im Gameplay sind die Kämpfe auf hohen Plattformen und Masten. Um dort erfolgreich und reibungslos einen Fechtkampf aufs Parkett zu legen, wurden diese Plattformen so programmiert, dass ihr nicht herunterfallen könnt – was das Ganze zugegeben etwas mühsam machen würde. So habt ihr die Möglichkeit, auf Planken, Masten und Takelagen der Schiffe zu kämpfen und so richtig loszulegen. Auch gibt es neu schwierigere Bosskämpfe. „Ihr werdet merken, ob ihr gegen einen einfachen Fusssoldaten, oder beispielsweise gegen Commodor Norrington kämpft“, erklärte uns Ring an der Präsentation.

Vom Spiel gesehen – und gespielt – haben wir den Level Port Royal, ein Name, der den Kennern des ersten Films ein Begriff sein dürfte. Vor allem grafisch konnte mich das Spiel ziemlich überzeugen – und das, obwohl es noch eine unfertige Version war, die wir Journalisten zum Spielen erhielten. Vor allem die Unterwasserpassagen haben es mir angetan. Sie sind detailliert und wirklich ausgesprochen gut gelungen. Aber auch der restliche Hintergrund der Levels ist sehr schön geworden. Die Figuren sind wie immer eine Mischung aus liebevoller Hommage an LEGO und dem Witz der LEGO-Games. Auch der Sound überzeugt, da er – zumindest in dem Level, das wir spielen konnten – vom Film übernommen wurde.

Die Handheld-Version weicht leicht von den Plattform-Umsetzungen ab. Einerseits ist die Grafik leicht abgespeckt, sowie die Kämpfe werden anders von statten gehen. Zumindest die „Bosskämpfe“. Die fordern nämlich kleinere Quicktime-Events, anstatt freies Fechten.  Auch einige Rätsel sind anders als auf den Konsole-Versionen, hauptsächlich aufgrund der geringeren Leistung der Handheld-Konsolen. Auch ein Koop-Modus ist dabei nicht eingeplant. „Es hat sich herausgestellt, dass Spieler der Handheldkonsolen eher unterwegs mal kurz für ein Spiel einschalten und weniger gemeinsam über die Verbindung spielen. Ganz im Gegensatz zur Konsolen-Version“, so Ring.

Wer wissen will, wie der Event in Manchester so war, kann das in unserem Eventbericht nachlesen.

Fazit

Der erste Eindruck von LEGO Pirates of the Caribbean war durchaus positiv. Zwar birgt das Gameplay keine grossen Neuerungen zu den Vorgängern der Franchise, aber das haben wohl die wenigsten erwartet. Wir sind jedenfalls schon gespannt auf die Vollversion des Spiels, und ob LEGO Pirates oft he Caribbean über mehr als ein Level hinweg überzeugen und fesseln kann


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Über den Autor

Hardcore-Zockerin und Sony/Nintendo Fangirl der ersten Stunde. Vorwiegend anzutreffen beim Zocken von RPGs und allem, was aus dem Reich der aufgehenden Sonne kommt. Gamerin seit 20 Jahren – Teil des GameCity Teams seit 3 Jahren. Häufigster Spruch: „Shit! Inventar voll…“



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