Firstlook Might & Magic Heroes VI

Veröffentlicht am 22. August 2010 von Nicole Schibli

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Might & Magic: Heroes VI

Neben der Namensänderung von Heroes of Might & Magic zu Might & Magic: Heroes wurde auch ein ganz neues Entwicklerteam zusammengestellt. Im neuen Team sind nun Entwickler, die schon bei Warhammer mitgewirkt haben und auch Fans, die sich aktiv am Entwicklungsprozess eingebracht haben. Ganz generell legte man grossen Wert auf das Feedback aus der bestehenden Community.

Die Story von Heroes VI spielt vor den anderen Titeln. Sie erzählt ein Familiendrama ganz im Stil von Hamlet oder der TV Serie Rome. Die Geschichte dreht sich um fünf Geschwister die sich um die Macht des ehemaligen Königreichs streiten. Die fünf Geschwister stellen im Grunde auch die fünf Fraktionen, die es im Spiel geben wird.

Das Spiel gliedert sich in fünf Kampagnen, für jede Fraktion eine und spielt auf vier Karten, die jeweils etwa zwei bis drei Stunden Spielzeit bieten. Hinzu kommen noch vier zusätzliche Karten. Die Karten bespielt ihr in einer klassischen dreiviertel von oben Ansicht. Hier stehen die Gebäude, die Ressourcen generieren. Ein mühseliges Abbauen der selbigen gibt es nicht mehr. Vielmehr kontrolliert man über das Hauptgebäude und die Anzahl Nebengebäude wie viele Ressourcen man automatisch abbaut.

Den Hauptcharakter kann der Spieler über diese Ansichtskarte wie in einem Echtzeitstrategiespiel steuern. Erst wenn es mit einem Gegner zum Kampf kommt wechselt die Ansicht in ein Rundenbasiertes Spielfeld. Diese Kampfarena ist in quadratische Felder aufgeteilt und die einzelnen Truppen werden auf den Feldern angezeigt. Gespielt wird, bis die Truppen des Gegners alle vernichtet wurden, wobei der Hauptcharakter ausserhalb des Spielfeldes steht.

Das Menü für den Kampf ist vereinfacht und überschaulich. Es werden keine zusätzlichen Listen oder Menüfelder aufgerufen. Alles lässt sich bequem vom Hauptschirm aus steuern. Ebenfalls wird es Bosskämpfe geben und wem das noch nicht genug ist, der kann ganze Städte einnehmen. Bezwingt ein Spieler zum Beispiel die Gegner einer feindlichen Stadt, so kann er diese Stadt danach auf seine Fraktion konvertieren, sofern es die Ressourcen zulassen. Damit gewinnt man als Spieler weitere Quellen als Ressourcen.

Was die Fans der Serie sicherlich freuen wird ist der geplante Map-Editor mit dem dann auch die Spieler eigene Kämpfe zusammenstellen können und so die Karten umbauen können. Auch hier wird es einen Multiplayer geben, wie dieser jedoch aussehen wird konnten uns die Entwickler nicht sagen.

Fazit

Der neueste Teil der rundenbasierten Strategieserie überrascht im Grunde nicht durch grossartige Neuerungen und wer mit der Serie nicht vertraut ist, wird nur schwer einen Unterschied zu anderen ähnlichen Titeln sehen.


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Uncharted addicted =^.^=



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