Firstlook Ninja Gaiden 3

Veröffentlicht am 18. August 2011 von Cornelia Zogg

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Ninja Gaiden 3

Die Ninja Gaiden – Reihe hat eine lange Geschichte, die bereits mehrere Jahre zurückgeht. Zahlreiche Titel sind – zumindest in Japan – erschienen und der Protagonist Ryu Hayabusa durfte sogar im Beat’em up Dead or Alive mitmischen. Nun gibt es aber einmal mehr ein Spiel für ihn allein, denn mit Ninja Gaiden 3 kehrt er 2012 auf unsere Konsolen zurück. Gleich zu Anfang der Präsentation macht uns Entwickler Yosuke Hayashi darauf aufmerksam, dass die bisherigen Ninja Gaiden stets sehr schwer waren und das auch so beibehalten wurde. Man wolle die Fans unter keinen Umständen enttäuschen. Aber: Ninja Gaiden 3 ist Storylastiger als seine Vorgänger, daher waren die Entwickler so freundlich, für alle Laien und diejenigen, welche die Story einfach geniessen wollen, einen Easy-Mode einzubauen.

Hayabusa wird geplagt. Geplagt vom Gedanken an die vielen Menschen, die er getötet hat und die er noch töten wird auf seinem Weg. Diese Tatasche übernimmt in Ninja Gaiden 3 eine tragende Rolle. “Man tötet keine Feinde, sondern menschliche Wesen”, betont Entwickler Hayashi während der Präsentation des Titels. Bei der Demo wird dann auch klar, dass die Feinde keine harten Kerle sind, die einfach nur zu Sterben haben, sondern es geht einem doch recht nahe, wenn sie um ihr Leben betteln, schreien, oder sogar versuchen zu fliehen. Dieser innere Konflikt wird auch euch als Spieler einiges abverlangen, verspricht zumindest Hayashi.

Das Gameplay konnten wir leider nicht selbst testen, wir konnten an der Präsentation lediglich zusehen. Ninja Gaiden 3 ist ein klassisches Hack n’Slay mit Quick Time Events, die ab und an eure Geschicklichkeit auf die Probe stellen. Das Blut fliesst in Strömen und Hayabusa setzt sich mit seinem Katana erfolgreich gegen Soldaten mit Maschinengewehren und Raketenwerfern zur Wehr. Wie bis anhin klettert ihr auch Wände hoch, legt elegante Sprünge hin und benutzt eure Waffen mit ninjawürdiger Präzision. Besonderen Wert legt Hayashi in seinen Ausführungen auf die verschiedenen Arten, mit denen ein Gegner niedergestreckt werden kann. Das soll vor allem dem Gameplay einiges an Schwung verleihen und möglichst nahe an den japanischen “Dark Hero” anlehnen. Die menschliche Seite des Ninjas soll sichtbar gemacht werden und dem Spiel durch das Töten von Menschen und Hayabusas innerem Konflikt damit mehr Tiefe verleihen.

Ninja Gaiden 3 macht optisch einen druchaus soliden Eindruck. Vor allem der Protagonist in seinem Detailreichtum hat mir sehr gefallen. Leider ist die Umgebung noch etwas “trocken” geraten und es mangelte mir persönlich doch etwas am gewissen Etwas bei den Details. Der Sound ist gewohnt japanisch – analog zu Titeln wie Devil may cry und Bayonetta – mit coolen Gitarren-Riffs unterlegt. Ein Multiplayermodus wird uns ebenfalls das Spiel noch ein wenige versüssen, allerdings konnte uns Hayashi dazu noch nicht wirklich viel sagen. Es wird Missionen für den 2-Spieler-Modus geben, sowie eine Art Death Match Modus für bis zu acht Spieler online.

Das Spiel wird Anfang 2012 im Handel für Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen. Ein Release für Wii U wird später erfolgen, mit einem für die Konsole angepassten Konzept.

Fazit

Ninja Gaiden 3 macht einen soliden ersten Eindruck. Ein klassisches Japan-Hack n'Slay im Stil von Devil may cry, mit viel Blut, einem klassischen Helden mit inneren Konflikten und dem typisch japanischen Design. Es stellt sich die Frage, ob Ninja Gaiden 3 auch Storytechnisch etwas mehr bieten kann als das einfache Gemetzel von Gegnern und ob der versprochene innere Konflikt von Hayabusa auch tatsächlich in solider und ansprechender Weise rüber kommt. Wir sind gespannt auf den Release in 2012.


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Über den Autor

Hardcore-Zockerin und Sony/Nintendo Fangirl der ersten Stunde. Vorwiegend anzutreffen beim Zocken von RPGs und allem, was aus dem Reich der aufgehenden Sonne kommt. Gamerin seit 20 Jahren – Teil des GameCity Teams seit 3 Jahren. Häufigster Spruch: „Shit! Inventar voll…“



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