Firstlook Rage

Veröffentlicht am 23. August 2011 von Federico Gagliano

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Rage

Nach Borderland und zwei Fallout-Titeln scheint das Genre des postapokalyptischen Shooters bereits bestens bedient zu sein. Die Erschaffer von Doom, Quake und Wolfenstein haben aber da ein Wörtchen mitzureden.

Trostlose Zukunft
In Rage ist die Menschheit ausnahmsweise nicht Schuld am Ende der Welt: Ein Meteorit hat nämlich die Erde in eine kahle Wüste verwandelt. Dort versuchen die letzten Überlebenden, in den spärlich vorkommenden Oasen zu überleben und die Zivilisation wieder aufzubauen.

Der Spieler erwacht ohne Gedächtnis und Ausrüstung in einer Arche. Ursprünglich waren diese unterirdischen Stationen dazu gedacht, zwölf Leute einzufrieren und im Falle des Weltuntergangs aufzutauen, um die Erde wieder zu bevölkern. Leider seid ihr der einzige, der die Kapsel lebend verlässt. Kurz darauf trefft ihr auch schon auf einige der Mutanten, die das neue Wüstenparadies plagen. Wie so oft rettet ein Fremder euer Leben, päppelt euch auf und hat auch schon einen ersten Auftrag für euch: die nahegelegenen Banditen auszurotten.

Nur eine Kostprobe
Das Gameplay besteht aus zwei Elementen: Rennen und klassischem Ego-Shooter. Leider bot die Demo von beidem zu wenig, um wirklich einen Gesamteindruck zu bekommen. Mit dem Fahrzeug musste nur von A nach B gefahren werden, und da nur eine Pistole erhältlich war, war auch der Shooter-Teil etwas begrenzt. Trotzdem steht eines fest: id Software bietet wie gewohnt solide Kost. Ähnlichkeit zu Titeln wie Borderlands ist zwar nicht von der Hand zu weisen, der ernste und brutale Stil des Spiels geben dem Ganzen aber immerhin etwas eigenen Charakter.

Sehenswert
Immerhin beeindruckte die bereits hoch gelobte Präsentation des Spiels. Diese überzeugt sowohl im optischen als auch im akustischen Bereich. Ebenfalls ist auch die gute Steuerung, die in beiden Elementen des Spiels problemlos funktioniert, erwähnenswert.

Fazit

Mit Rage scheint id Software wieder auf bestem Weg zu sein, einen Klassiker des Shooter-Genres zu erschaffen, denn alle Grundzutaten sind bereits da. Fraglich ist nur, ob das fertige Spiel wirklich genug eigenen Charakter besitzt, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.


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Über den Autor

Nomadisch zog Federico von N64 zu PC, Xbox und Wii, bis er auf der PS3 seine Bestimmung fand: Das Sammeln von Trophäen. Je grösser die Challenge, desto besser.



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