Firstlook Resistance Burning Skies

Veröffentlicht am 17. August 2011 von Cornelia Zogg

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Resistance: Burning Skies

Wir schreiben das Jahr 1951. Ich, ein einfacher Feuerwehrmann, erwache auf Ellis Island in New York. Um mich herum Blut, Lärm und jede Menge Aliens. Die Invasion des Planeten durch die ausserirdischen Chimären beginnt und ich bin mittendrin. Während in Kürze Resistance 3 für die PlayStation 3 veröffentlicht wird, doppeln die Macher gleich nach mit einem Titel für die PlayStation Vita. Schon an der Sony Pressekonferenz war ich durchaus beeindruckt von der grafischen Leistung der PS Vita und freute mich natürlich umso mehr, als ich mich gleich beim ersten Hands-on selbst davon überzeugen konnte.

Meine erste Waffe ist eine einfache Axt, wie sie jeder Feuerwehrmann in seinem Inventar dabei hat. Nach den ersten paar Abzweigungen im heruntergekommenen und halb zerstörten Gebäude treffe ich auf den ersten Gegner und siehe da, kaum hat meine Axt ihren Dienst getan, steht mir auch schon das Alien-MG zur Verfügung. Die Axt bleibt allerdings in meinem Inventar – ich kann sie mittles Touchscreen und Tappen auf den Bildschirm jederzeit einsetzten, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen oder Gegner zu eliminieren. Während die Axt via Touchscreen benutzt wird, so ist doch das restliche Waffenarsenal wie bei den grossen Geschwistern für die PS3 via Knopfdruck auswählbar. Die Steuerung ist nicht nur intuitiv, sondern aufgrund des Vita-Designs auch exakt an die Vorgänger für die Konsolen ausgelegt. Da ich kürzlich erst gerade Resistance 3 gezockt hatte, fühlte ich mich auch beim Vita-Ableger sofort wie zu Hause. Zielen, Schiessen, Waffen-Wechsel, Deckung suchen – alles exakt gleich und mit einem ebenso grossen Actionfaktor wie Resistance 3. Allerdings wurde die Steuerung etwas verändert, was den Touchscreen und die Six-Axis-Möglichkeit der PS Vita betrifft. Neu werden Handgranaten via Touchscreen ausgewählt und auch gleich geschossen und beim MG könnt ihr mehrere Gegner mittels Tap auswählen und dann allesamt gleichzeitig niedermähen. Das funktioniert ziemlich gut und gibt dem Ganzen noch den Extrakick.

Was mich allerdings etwas skeptisch stimmt, ist die Deckungssteuerung mit Six-Axis. Mit O geht ihr in Deckung, mit Neigen der PS Vita nach vorne steht ihr aus eurer Deckung auf, mit zurückdrehen des Gerätes geht ihr wieder in Deckung. Das kann ziemlich witzig sein, fordert aber einiges an Übung, weil es einfach irgendwie nicht so in den restlichen Spielfluss passen will, der ansonsten doch sehr gut gelungen ist. Hier hätten die Entwickler ruhig auf das Gadget verzichten können, und es bei den Touchscreen-Einsätzen belassen dürfen.

Was aber auch beim Anspielen geblieben ist, ist meine Begeisterung für die grafischen Möglichkeiten der PS Vita. Die Optik ist absolut genial und habe ich so auf einem Handheld noch nie gesehen. Im Gegenteil -  das könnte jetzt etwas Laienhaft klingen aber – ich fand ehrlich gesagt keine grossen Unterschiede zur PlayStation 3… Klar, mit den Partikeln und der Umgebung usw. müsste ich sicherlich einen Direktvergleich anstreben, aber so aus dem Stehgreif irgendwelche grossartigen Unterschiede auszumachen war mir persönlich nicht möglich. Die Grafik hat mich wirklich umgehauen. Es ist nicht einfach ein PS-Abklatsch für Unterwegs, sondern die PS Vita und auch Resistance für Vita sind eine nahtlose Umsetzung zum Handheld. Ich persönlich freue mich sehr auf den Titel und bin gespannt, was hier in punkto Story und Optik noch alles machbar ist bis zum Release.

Fazit

Was ich bislang im gespielten Abschnitt von Resistance: Burning Skies für PlayStation Vita gesehen habe, hat mich überzeugt. Die Grafik ist sensationell, das Gameplay abgesehen von einigen Touchscreen-Einsätzen exakt wie bei der PlayStation 3 und der Sound ist ebenso stimmig. Einzig die Deckung mit der Sixaxis-Funktion ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Alles in allem aber garantiert einer der Titel, die ich mir für den Release der PS Vita vormerken werde!


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Über den Autor

Hardcore-Zockerin und Sony/Nintendo Fangirl der ersten Stunde. Vorwiegend anzutreffen beim Zocken von RPGs und allem, was aus dem Reich der aufgehenden Sonne kommt. Gamerin seit 20 Jahren – Teil des GameCity Teams seit 3 Jahren. Häufigster Spruch: „Shit! Inventar voll…“



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