Firstlook South Park: Der Stab der Wahrheit

Veröffentlicht am 24. August 2013 von Adrian Dermon

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South Park: Der Stab der Wahrheit – Firstlook

Obwohl South Park nach den Simpsons wohl als eine der am längsten laufenden Zeichentrickserien gilt, gab es bis heute nur wenige gute Spiele davon. Als THQ letztes Jahr eine Zusammenarbeit mit den Machern der Serie bekannt gaben, jubelten die Fans. Danach folgte der Schock: THQ pleite ging pleite und die Zukunft des Spiels war ungewiss, bis Ubisoft die Rechte an der Spielmarke kaufte und die Entwicklung weiter voran trieb.

Nun ist der Titel schon seit einiger Zeit in Arbeit und wir waren bei unserer Session an der gamescom gespannt, was die Entwickler uns alles neues von South Park: Der Stab der Wahrheit zeigen werden. Zuerst einmal erzählten sie uns nochmals die Geschichte des Spiels. Ihr seid das neue Kind in South Park und wie nicht anders zu erwarten, werdet ihr mehr oder weniger in die Abenteuer von Eric, Kyle, Stan und Kenny hineingezogen. Um bei ihnen beliebt zu werden, hört ihr auf Cartmans Anweisungen. Die Kinder spielen nämlich wieder einmal ein Rollenspiel über Elfen, Monster und Magier sehr lebendig nach und sind auf der Suche nach dem so genannten Stab der Wahrheit.

In der uns gezeigten Version war unser Charakter mit Eric Cartmann und Butters unterwegs. Sofort ins Auge fiel uns die Grafik, die wirklich absolut identisch mit der Cartoon-Serie ist. Hätte der Entwickler die Figur nicht gesteuert, wäre uns da kein Unterschied aufgefallen. Er steuerte die Truppe in eine Bar, die natürlich nur in einer Wohnung eines anderen Kindes war, in der sie allerdings in eine Falle gerieten. Cartmann wird gefangen genommen und der Neue sowie Butters müssen erst einige Gegner ausschalten. Die Kämpfe laufen dabei rundenbasiert und mit verrückten Waffen und Attacken ab. So hatte unser Protagonist einen pinkfarbenen Dildo, sie sind ja noch Kinder, als Schwert dabei und teilte dabei recht heftig aus. Einige Widersacher können auch gemieden werden, wenn man sie vorher ausschaltet. Die Umgebung ist nämlich interaktiv und bietet viele Möglichkeiten, den Kampf in Angriff zu nehmen. Der Entwickler schaltete zum Beispiel einen Gegner mit einer herumliegenden brennenden Kerze und einem Furz aus. Der Humor dürfte dabei nicht jedem gefallen, die Lacher an der Vorstellung waren aber gross. Am Ende der kurzen Anspielsession wurde Cartmann gerettet, der theatralisch blutend am Boden lag.

Fazit

Lustig ist, wenn man trotzdem lacht. Die South Park Serie spaltet dabei beim Humor die Geister. Einige finden es ekelhaft, andere lieben es. Wer zu den Letzeren gehört, kann sich schon auf dieses Spiel freuen. Nur bereits diese kleine Mission führte zu den grössten Lachern, die ich an einer Spielepräsentation erlebt habe. Wenn alles nach Plan verläuft, erhalten wir einen South Park Film zum selber spielen.


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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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