Preview Arma 3

Veröffentlicht am 11. Mai 2013 von Adrian Dermon

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Arma 3 – Alpha Version angespielt

Die Arma Reihe ging in den letzten Jahren ein wenig unter, kein Wunder da zur Zeit Egoshooter, die auf Action getrimmt sind, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Die Franchise zeigte sich schon seit je her realistisch und so konnte bereits ein Schuss zum Tod führen. Das gefiel den Fans der Spiele zwar, doch dafür nervten sich einige darüber, dass die früheren Teile ziemlich verbuggt waren. Die Entwickler gelobten bei Arma 3 Verbesserung und bieten bereits eine Alpha Version zum Downloaden an. Warum diese aber nicht kostenlos ist, bleibt ein Rätsel. Dennoch wollten wir wissen, was uns alles so erwartet.

Vier Missionen
Die Alpha Version kommt natürlich in abgespeckter Form daher, so bietet die Einzelspielerkampagne lediglich vier Missionen an, welche die Neuerungen aufzeigen sollen. Dabei wählt ihr aus, ob ihr eine Infanterie-, eine Taucher-, eine Fahrzeug- oder eine Hubschraubermission machen möchtet. Wer Arma kennt, weiss das einfach drauf los rennen sofort bestraft wird. Nur wer taktisch vorgeht, hat eine Chance zu überleben, denn in Arma ist fast jeder Schuss ein Treffer und dieser endet oft tödlich. So war auch ich am Anfang in der Alpha Version schnell gefrustet, als ich alleine losziehen wollte und immer durch einen Unbekannten Schützen niedergestreckt wurde. Nach ein wenig Übung verstand ich, worauf es ankommt und zog mich so in die kurze Mission. In der jetzigen Version dürft ihr bereits knapp 20 Quadratkilometer der Insel bekunden, im richtigen Spiel sollen gar 270 Quadratkilometer daraus werden. Ein richtiges Unterfangen also und es verwundert mich nicht, dass jetzt noch einige Bugs im Spiel drin sind. So lässt die Weitsicht und das viele Aufploppen von Objekten noch zu wünschen übrig, was sich aber noch verbessern soll. Auch die Flora und Fauna gibt es in anderen Spielen ein wenig besser, aber wie bereits gesagt, den Entwickler bleibt genug Zeit. Ansonsten fühlt es sich jetzt bereits sehr realistisch an. Zu den Missionen, vor allem die Tauchermissionen gefielen mir sehr gut, da diese viele Ideen zum Angreifen bereithalten und auch Spass machen. Die beiden Fahrzeug- sowie die Hubschraubermissionen gibt es bereits in anderen Spielen, wobei ich sagen muss, dass es sich hier alles viel komplexer steuert. Vor allem die Hubschrauber brauchen sehr viel Übung, damit man in der Luft bleibt. Bei der Kollisionsabfrage haben die Entwickler am meisten zu tun, da alle Fahrzeuge sich wie Gummibälle bei einem Zusammenstoss verhalten. Bis jetzt noch witzig, bei einem Hubschrauberabsturz explodiert eure Maschine erst nach einigen Sekunden, weil das Spiel so spät darauf reagiert, der Weg stimmt aber bereits. Grafisch macht es schon einen guten Eindruck und die Soundeffekte hören sich realistisch an.

 

Ersteindruck

Man merkt dem Titel an, dass es noch eine Alpha Version ist. Zwar ist schon die jetzige Grösse erstaunlich, doch es gibt für die Entwickler noch viel zu tun. Dennoch muss ich sagen, dass wenn die Bugs aus dem Spiel sind, Arma 3 wirklich Potential hat. Und irgendwie hoffe ich, dass ein Nachfolger von Day-Z auch auf Arma 3 erscheinen wird.

3.5

Noch eine Menge Arbeit vor sich


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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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