Preview Captain Toad Treasure Tracker

Veröffentlicht am 11. November 2014 von Adrian Dermon

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Captain Toad: Treasure Tracker – Preview

Nintendo möchte auf der neuen Konsole auch ein paar neue Franchise etablieren, ohne sich dabei aber die Finger zu verbrennen. Deshalb setzen sie bei den neuen Titel oft auf Figuren, die man kennt. So kommt nun sogar Toad, der kleine Pilzsidekick von Mario zu seinem eigenen Erstling. Wir durften es bereits anspielen und verraten euch unsere ersten Eindrücke.

Jäger der verlorenen Sterne
Jeder kennt Toad aus den Super Mario Spielen, doch was macht der kleine Kerl, wenn er nicht gerade Mario hilft die Prinzessin zu retten? Nun in der Freizeit geht der Pilzkopf gerne um die Welt, um so neue Sterne zu entdecken. Als er mit seiner Freundin, Schwester oder einfach mit einer Pilzkollegin gerade wieder unterwegs war, wird diese von einem Riesenvogel entführt. Da Mario irgendwie gerade nicht erreichbar ist, macht sich Toad auf den Weg sie zu retten und ausserdem dabei gleich ein paar Sterne zu finden. So steuert ihr ihn durch verschiedene Level bis zur Rettung.

Ein Buch voller Kurzgeschichten
Der Titel kommt sehr einfach daher und erinnert mehr an ein Handyspiel wie Angry Birds. Denn statt einem Menü, gibt es neben den Einstellungen nur eine Möglichkeit das Spiel zu benutzen und zwar durch die Missionen, die auf Seiten eines Buches erscheinen. In unserer Anspielversion durften wir die ersten acht Level anspielen. In der finalen Version wird es über 70 geben, darunter solche mit Bossgegnern. Wer Super Mario 3D World gespielt hat, wird den Aufbau kennen, denn schon da ging Toad, zwar nur als Minispiel, bereits seinem jetzigem Handwerk nach. Jedes Level ist relativ klein und kann mit dem rechten Analogstick frei gedreht werden. Mit dem linken Analogstick steuert ihr Toad. Ansonsten sind nur zwei Knöpfe erforderlich und in manchen Situationen der Touchscreen des Wii U Controllers. Ihr bewegt Toad durch das Level mit dem Ziel, den Stern zu erreichen. Babt ihr es geschafft, so wird das nächste Level freigeschaltet. Um schneller voranzukommen, gibt es noch drei Kristalle in jedem Level sowie eine optionale Zusatzaufgabe, wie zum Beispiel das Zeitlimit zu berücksichtigen. Die Level selbst müsst ihr mehrmals drehen, da oftmals Dinge hinter Ecken versteckt sind. Dank einigen Rätseln wird es immer kniffliger um Toad zum Stern zu führen. Dennoch sind alle Aufgaben fair gestaltet. Manchmal sind auch Gegner auf den Feldern, die ihr mit herausgepflückten Rüben besiegen dürft. Toad selbst ist wehrlos und kann nur zwei Treffer einstecken bevor er ein Leben verliert. Neben den normalen Level gibt es manchmal auch Lorenfahrten, bei denen ihr in bester Railgunshooter-Manier Objekte mit den Rüben abschiesst. Dies lockert es nochmals auf.

Grafisch ist das Spiel mintendotypisch zuckersüss und mit vielen liebevollen Details ausgestattet. Jedoch bleibt die eher nervige Stimme von Toad euer stetiger Begleiter. Ansonsten ist die Musik wieder auf einem gutem Niveau.

Fazit:
Toad erstes Spiel macht bereits grossen Spass, obwohl sich das Ganze sich, wie ein Spiel, das auch auf einem Tablet funktioniert hätte. Trotzdem versprüht es sehr viel Charme und die Level sind stets fair und werden im weiteren Verlauf immer kniffliger. Wie es sich auf die Länge verhält, werden wir uns in der Reviewversion anschauen

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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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