Preview Prince of Persia: Die vergessene Zeit

Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von Corina Ulmann

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Prince of Persia: Die vergessene Zeit

Zuerst kam der Kinofilm…

Ein Klischee ist schnell einmal vorhanden und man kann es schlecht wieder beseitigen. So auch, dass die Qualität der Game – Umsetzung eines Kino-Filmes sehr gering ist und nur vom Namen und der Lizenz lebt. Doch der Film ist noch nicht gesehen, dafür konnten wir einen ersten Blick ins Spiel werfen. So merkt man sehr schnell, dass die Grundelemente der bisherigen Prince of Persia gleich geblieben sind, sich aber doch einiges geändert hat.

Vorzüge

So eine Review-Debug-Disc hat immer etwas Spezielles an sich. Einerseits ist das Spiel selber noch nicht zu 100% abgeschlossen und verfeinert, andererseits sieht man nicht das ganze Game. Oder man hat ein spezielleres Menü oder gar mit Tastenkombinationen spezielle Möglichkeiten. Bei Prince of Persia konnte ich diesmal einfach einen Blick in jedes Land werfen und mich so zu sagen ans Ende des Spiels teleportieren :) .

Deja-Vu

Doch was ich vorab sah, war leider etwas enttäuschend. So sah jeder Abschnitt in etwa gleich aus, ausser dass bei den ersten Levels nur eine Kreissäge als Falle zu sehen war und bei den letzteren eben mehrere… Naja, man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Ich begann das Spiel einmal von Vorne und stellte mich meinen ersten Gegnern.

Hallo Gegner

Mit etwa zwanzig Skeletten und drei dickeren und etwas Oger-artigen Viechern stürzte ich mich in meine erste Schlacht. Und dann kam die Zweite, die Dritte, die Vierte, die Fünfte… und irgendwie kam ich mir recht blöd vor! Man konnte zwar einige coole Moves ausüben, mit dem Messer richtig zustechen und einen Onehit nach den anderen landen, doch die Gegner waren hohl wie Stroh! Und wenn man seinen Schlag aufladen will so greift zwar eventuell mal ein Gegner an aber die anderen schauen genüsslich zu, vielleicht haben sie ja Angst wen zu verletzen?

Wo ist die K.I.?

 

Doch will ich die Kämpfe nicht verfluchen. Der Ablauf und die Dynamik sind bereits schon sehr gut. Doch leider ist eben die K.I nicht die Hellste und so kann man schnell auf den Köpfen der Gegner herum tanzen, ohne dass sie auch nur einen Hauch davon mit bekommen!

Die Levels

 

Doch nun einen Blick auf die Levels, die ich schon auf der ersten Seite angesprochen habe. Hat der Spieler seine ersten Gegner beseitigt, so gibt es einen Crash-Kurs in klettern und Zeitrücksprünge. Zwar hat der Spieler zu Beginn des Spiels nur ein Hindernis nach dem anderen und braucht meistens nur einen Sprung, doch im Verlauf des Spiels nimmt diesbezüglich die Schwierigkeit doch etwas zu. Man muss sprinten, hüpfen und in einer gewissen Kombinationvon Wand zu Wand springen. Das Timing muss natürlich auch stimmen, sonst geht’s in den Tot.

Fazit

Viel hab ich dank meiner Teleportationen nicht gesehen und daher warte ich gespannt auf die Vollversion. Aber der eine oder andere Obermotz kann doch noch etwas einheizen. Jedoch wenn die Levels so aufgebaut sind, wie die ersten und es neben den zunehmenden Fallen nichts ändert, wird das Spiel sehr eintönig und vorhersehbar. Da muss noch etwas Action vorkommen, sonst bleibt das Klischee bestehen und es ist wieder einmal nur ein Abklatsch eines Films, der nur durch den Namen und die Lizenz lebt. Für Prince of Persia Fans sicher eine Vorbestellung wert, die anderen sollten noch etwas warten, bis das Spiel komplett enthüllt wird und wir hoffentlich einige Verbesserungen im Review präsentieren können.

2.5


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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