Testlabor Warhammer 40K

Veröffentlicht am 19. März 2011 von Marc Röthlisberger

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Warhammer 40K: Dawn of War II Retribution

Krieg, Krieg oder doch lieber Krieg?
Unter diesem Motto steht Dawn of War II Retribution. Gleich mehrere Völker wie die in Strategiespielen sehr beliebten Orks, aber auch Eldar (Eine Art Elfen) oder Space Marines bekriegen sich ohne unterlass. Der Ewige Machtkampf zwischen den Völkern bringt das Imperium ins Spiel, welches versuchen will, mit einem gigantischen Rundumschlag alledem ein Ende zu bereiten. Leider ist das auch schon das Highlight der Geschichte rund um DoW – Retribution. Zwar gibt es einige wirklich ansprechende Zwischensequenzen, aber das bleibt eher die Ausnahme. Wer aber gut inszenierte Kämpfe mag, der ist hier genau richtig.

Ork, Eldar oder doch Space Marines?
Zwar kann man die Völker leider nicht direkt wählen, aber zumindest kommt man in den Genuss, im Lauf des Spiels mit allen Völkern zu spielen. Allerdings gibt es auch einen faden Beigeschmack, denn egal mit welchem Volk ihr denn gerade spielt, die Missionen bleiben grundsätzlich die gleichen. Das ist insofern schade, als das man so einiges an Potential hätte ausschöpfen können, sind doch alle Völker total unterschiedlich. Der  Verlauf der Geschichten unterscheidet sich je nach Volk, was das Ganze wenigstens ein bisschen erträglicher macht. Hervorzuheben sind auf jeden Fall die Hauptfiguren. So hat jeder Stamm ihre(n) Helden, der dann auch gleich mit gutem Beispiel voran gehen kann. Dank ihrer starken Kräfte und langen Lebensdauer, sind die Helden nur schwer zu besiegen, so bleibt euch auch die Entscheidung gespart, ob ihr hauptsächlich auf euren Helden oder doch auf die Armee setzen sollt.

Strategie oder Rollenspiel?
Im Genre findet man sich genau wie bisher im strategischen Bereich wieder. Nachwievor zieht ihr mit euren Heldentruppen über die Schlachtfelder, bestreitet ziemlich temporeiche Kämpfe und nutzt geschickt die Deckungsmöglichkeiten. Auch die Rollenspiel-Elemente sind mit von der Partie. Erbeutete Ausrüstung drückt ihr eurem Helden in die Hand und mithilfe von gewonnenen Erfahrungspunkten verbessert ihr dessen Durchschlagskraft. Leider hat man, vor allem bei den Kämpfen, mit der teilweise sehr dämlichen KI zu tun, dass kann den Spielspass in einigen Situationen etwas schmälern.

Geteiltes Spiel ist halbes Spiel?
Im Multiplayer-Modus sticht vor Allem das Spiel “Last Stand” heraus. In diesem Spiel werden zu zweit diverse Gegner niedergemetzelt und ist somit eine unterhaltsame Idee für zwischendurch. Auf lange Sicht bringt der Mehrspielermodus nur bedingt Abwechslung und ist nicht zwingend notwendig.

Gutes Aussehen ist die halbe Miete
Was das grafische Element angeht, ist DoW – Retribution ein bisschen veraltet, aber für ein Strategiespiel sicherlich noch tragbar. Was die Zwischensequenzen und den Soundtrack angeht kann das Spiel definitiv Punkten. Vor Allem die Soundeffekte während des Kampfes machen es leichter sich ins Spiel hineinzuversetzen.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Wenn man bedenkt, dass Dawn of War II - Retribution ein Add-on ist, kann man beruhigt sagen es lohnt sich es zu kaufen. Denn alleine der Umfang des Spiels gleicht einem Vollpreisspiel. Wer also Strategiespiele mag der darf sich dieses Spiel ruhig anschauen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

3.4


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Über den Autor

Marc ist unsere Sportskanone - in zweierlei Hinsicht. Sportspiele sind seine Leidenschaft (und wir chancenlos) und Kanonen bedient er virtuell absolut zielgenau. Angefangen hat er mit Super Mario, mittlerweile zockt er quer durchs Beet alles. Ausser Prügelgames... die Memme! Spruch: "Früehner bin ich ihbildet gsi, hüt weiss ich das ich de best bin!!"



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