Testlabor Don't Starve

Veröffentlicht am 13. April 2014 von Yasmin Zattal

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Don’t Starve

In Ruhe in einem warmen Bett schlafen? Drei leckere Mahlzeiten am Tag? Schön wär’s!
Das alles kannst du im Game Don’t Starve gleich vergessen.

Wer ein wenig englisch versteht, könnte schnell merken, dass es hier um’s “Nicht-Verhungern” geht. Das ist allerdings bei weitem nicht alles, was es hier zu beachten gibt.

Die Story von Don’t Starve
In der Hauptstory geht es um den Wissenschaftler Wilson, ein junger neugieriger Mann. Eines schönen Tages ist wieder einmal eines seiner Experimente missglückt und sein Ego sank in den Nullbereich. Wie praktisch, dass genau zu diesem Zeitpunkt sein antikes Radio zu sprechen beginnt:

“Willst du verbotenes, geheimes Wissen erhalten?”

Wilson der sowieso geknickt ist und nichts zu verlieren hat, willigt ein.
Daraufhin werden ihm viele neue Erkenntnisse zuteil, genau wie die Stimme es ihm versprochen hatte. Er baut nach einer Anleitung, die er vom sprechenden Radio erhalten hat, eine monströse Maschine.

Die Stimme verführt ihn dazu einen Hebel zu betätigen, woraufhin aus den Schatten dunkle Arme nach Wilson greifen und ihn in die Welt von Don’t Starve ziehen. Eine grosse Welt voller Gefahren und Geheimnissen.

Irgendwo im nirgendwo wacht er auf, sieht den Mann hinter der Stimme im Radio welcher ihm rät: “Hey du siehst ja garnicht gut aus. Du suchst dir besser was zu Essen bevor die Nacht einbricht.”

Und so beginnt dein Abenteuer.

Gameplay
Das komplette Spiel kann mit der Maus gespielt werden, es gibt aber noch die Map, die mit der TAB- Taste aufgerufen werden kann oder das Pause-Menü, das sich mit der Escape-Taste öffnet. Durch Klicken bewegst du dich durch die Welt. Dein erstes Hauptziel sollte vor allem eines sein: Nahrung und Ressourcen sammeln, um die erste Nacht zu überleben. Im Spiel gibt es eine Art Uhr, welche die Tageszeit anzeigt. Diese ist aufgeteilt in drei Zeiten. Eine mit Tageslicht, Abenddämmerung und die dunkle Nacht. Wenn es Nacht wird, solltest du dringend viel Holz gesammelt haben, um daraus ein Feuer zu machen, denn im Dunkeln ohne irgendeine Lichtquelle gehst du schneller Game Over als du “Don’t Starve” sagen kannst. Also immer schön aufpassen und Holzhacken.

Aber Licht im Dunkeln ist nicht das einzige was du brauchst. Wie der Titel schon verrät, ist das regelmässige Essen, um nicht zu verhungern, auch ein Spielziel. Abgesehen vom “Nichtverhungern” geht es hier im Allgemeinen um’s nackte Überleben. Denn Sterben geht auf viele Arten und Weisen. Kontinuierlich etwas Essen, Ressourcen sammeln, Gegenstände zusammenbasteln und deine zukünftige Basis ausbauen oder gegen Monster kämpfen, sind so die Grundbausteine des Spiels.

Ein guter Spieler ist, wer viele Tage überlebt. Wenn du allerdings Game Over gehst, ist das Spiel vorbei. Und damit meine ich wirklich vorbei, denn dein Charakter wird (im Normalfall – es gibt ein paar geheime Ausnahmen) nicht wiederbelebt. Du erhälst nach einem Tod EXP, die mit der Zeit neue tolle Spielcharaktere freischalten. Danach bleibt dir nichts anderes übrig, als ein neues Spiel bei Tag eins zu beginnen und zu hoffen, dass du diesmal mit deinem erlernten Wissen und der Erfahrung noch länger überlebst.

Die Charaktere
Man startet mit Wilson, dem Wissenschaftler. Der kann nichts besonderes, ausser sich einen Bart wachsen lassen. Zu was der gut ist, findest du im späteren Spielverlauf heraus. Neben Wilson gibt es Charaktere, die mit dem Feuer spielen, von Geistern heimgesucht sind oder bei Vollmond ihre Form verändern. Zu viel möchte ich allerdings nicht verraten, ausser das die Charaktere wirklich spannend sind und jeder einzelne mal ausprobiert werden sollte. Ach ja, man kann sich mit Schweinen anfreunden und gegen einige böse Kreaturen wie Spinnen oder lebendige Bäume kämpfen – passe nachts also auf im Wald!

Grafik und Sound
Optisch erinnert mich Don’t Starve an Filme von Tim Burton. Alles 2D im schönen Comic-Stil, begleitet von atmosphärischer Musik. Die Charaktere reden in Don’t Starve nicht. Es gibt lediglich Text, der zeigt, was dein Charakter sagt während aus seinem Mund Musik kommt.

Hier noch einen optischen Eindruck vom Spiel:

Ich wünsche euch viel Spass! Und vergesst nicht: Don’t Starve!

Fazit

Überleben und Kämpfen sind deine Spezialgebiete? Stell deine Skills unter Beweis und versuche nicht zu verhungern! Don't starve ist ein sehr unterhaltsames und fesselndes Spiel für alle Fans des Survival Genres. Optisch macht es einiges her und wenn man einmal damit begonnen hat, kann man beinah nichtmehr aufhören. Es hat einen sehr hohen Wiederspielwert, weil jeder Durchgang wieder anders aufgebaut ist.

92%

Hunger nach mehr!


Leserwertung: 4.7

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Über den Autor

Die erste Konsole, ein Gameboy Pocket in gelb. Die ersten Games, Pokemon blaue Edition, Bomberman Pocket und Kirby. Einmal begonnen mit gaming, dann niemehr aufgehört. :) Heute zockt sie am liebsten diverse Indie-Games auf Steam oder das online Game League of Legends. Inzwischen auch diverse Games auf der PS3. Wenn Sie unterwegs ist auch mal irgendwas auf dem 3DS oder der PS Vita.



Eine Antwort zu Don’t Starve

  1. Nik Stucki sagt:

    Ich finde eifach s Grafik Enginge vo de aktuelle Indie-Games die aktuell umegeistered so supi :D :D …. top review btw ;)

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