Testlabor Englisch lernen mit Biff, Chip und Kipper

Veröffentlicht am 17. Oktober 2014 von Adrian Dermon

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Englisch lernen mit Biff, Chip und Kipper Vol. 2

Der Nintendo 3DS ist ein Alleskönner. Neben vielen Spielen bietet er sich auch oft für Lernprogramme an. Dies erscheint sinnvoll, da der Handheld dank Mikrofon, Kamera und Touchbildschirm sehr gut für solche Programme ausgerüstet ist. Mit “Englisch lernen mit Biff, Chip und Kipper” kommt ein Englischprogramm, das Kinder mit einfachen Beispielen die englische Sprache beibringen möchte. Wir haben uns den zweiten Teil angeschaut, jedoch unterscheiden sich die Teile nur in der Schwierigkeit, aber nicht vom Inhalt selbst.

Englisch wird erwartet
Gleich vorweg muss gesagt werden, dass das Kind bereits gewisse Englischkenntnisse haben muss, da das Programm fast ausschliesslich auf Englisch geführt wird. So gibt es verschiedene Lektionen, die verschiedene Bereiche des Kindes fördern. In kleinen Geschichten sieht man dann z.B. auf dem oberen Bildschirm eine Geschichte und auf dem Unteren den geschriebenen Text dazu, der von einer Stimme begleitet wird. Ein Wörterbuch, das einzelne Wörter in Deutsch anzeigen könnte, gibt es es nicht. Somit könnten auch Situationen vorkommen, die ein Kind im jungen Alter noch nicht einmal in Deutsch kennen gelernt hat. Weitere Lektionen befassen sich mit der richtigen Aussprache sowie mit kleinen Musikstücken, die sicherlich hilfreich sind, um die Wörter richtig sprechen zu lernen. Somit kommen mir auch die anderen Lektionen mehrheitlich als Unterstützung vor, um einem Kind die Sprache zu festigen, statt sie von Anfang an zu lernen. Wichtig bei diesem Programm sind hier aber auch ganz klar die Eltern.

Eltern Unterstützung
Bereits in der beigelegten Anleitung werden die Eltern darauf hingewiesen immer mit dem Kind zusammen zu lernen. Dies ist nicht nur löblich, sondern erforderlich. Denn wie bereits oben beschrieben, kommen manchmal Wörter vor, die ein Kind ansonsten nicht zuordnen könnte. Hier kann ein Elternteil dann helfen und somit das Lernen erleichtern. Jedoch setzt es voraus, dass auch die Eltern in der Englischen Sprache ein wenig bewandelt sind, ansonsten würde der Lernprozess keinen Nutzen davon tragen. Wenn aber alles stimmt, ist das Spiel eine gute Lernhilfe, um vor allem in der Primarstufe bereits die Aussprache zu trainieren.

 

Fazit

Da es sich so gesehen nicht um ein Spiel, sondern mehr um eine Lernhilfe handelt, gibt es keine Bewertung. Jedoch ist dieses Lernprogramm nur für Kinder zu empfehlen, die schon ein bisschen Englisch verstehen sowie Eltern, die auch diese Sprache ein wenig beherrschen. Da es kein Wörterbuch oder Deutsche Texte gibt, wäre der Lerneffekt sonst zu gering. Um die Aussprache zu verbessern, ist es sicher nicht schlecht.

Eltern in der Pflicht


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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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