Testlabor Freedom Wars Titelbild

Veröffentlicht am 10. November 2014 von Yasmin Zattal

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Freedom Wars

Dies ist ein Bericht über das Leben der Sünderin Rynna “Ressource von mittlerem Wert” Amya, zugehörend dem Panoptikum “Athen”.

Es herrscht Krieg
Für euch auf der anderen Seite des Bildschirms sieht das alles nach einem Spiel aus. Ihr drückt eure Knöpfe auf der PSVita und zockt das Game Freedom Wars. Aber hier drin im Game sieht’s ganz anders aus. Denn hier in unserer Welt herrscht ein ewiger Krieg. Wir leiden unter Ressourcenknappheit. Die Welt wurde eingeteilt in Panoptiken, etwas ähnliches wie Distrikte. Um zu überleben, klauen sich diese Panoptiken immer wieder gegenseitig Ressourcen. Was Ressourcen sind? Hmm das können Verschiedene Dinge sein. Sünder wie ich, unsere ranghöchsten Menschen, die Bürger genannt werden, oder Bauteile und Waffen. Menschen genauso wie Maschinen besitzen alle einen gewissen Wert für die Allgemeinheit und diesen gilt es in seinen Besitz zu bringen.

Erste Schritte in meiner Zelle
Wie ihr seht bin auch ich, die Sünderin Rynna eine Ressource. Meine Bestimmung liegt darin meinem Panoptikum zu dienen und Beiträge für das Allgemeinwohl zu leisten. Meine Erinnerung habe ich leider bei einem heftigen Einsatz verloren. Und weil somit all mein Wissen und alles was ich je trainiert habe nicht mehr vorhanden ist wurde ich zum Sünder der Codestufe 1 runter gestuft. Tiefer gehts nicht! Man hat mich in Gefangenenkleidung in eine Zelle gesteckt und nun lerne ich alles neu um wieder einen Beitrag für mein Panoptikum leisten zu können. Schliesslich ist Ressourcenverschwenderin nicht wirklich wie ich genannt werden möchte. Meine Freiheitsstrafe beträgt zurzeit 1Million Jahre. Ihr denkt das ist viel? Eigentlich ist das ein relativ durchschnittlicher Wert. Aber dennoch. Ich muss meine Strafe verringern um auf höhere Codestufen zu steigen. Je höher meine Stufe umso mehr Rechte stehen mir zu.

Anzeigen. Überall Anzeigen!
Am Anfang war’s wirklich schlimm. Jeder Sünder wird 24h am Tag beobachtet. Von deinem Begleiter, einem humanoiden Roboter, der dich immer wieder an deine Rechte und Pflichten erinnert. Kaum die ersten Schritte gemacht, bekomme ich meine erste Strafverlängerung, weil ich mich mehr als fünf Schritte in meiner Zelle bewegt habe. Ganze 10 Jahre! Geht’s noch? Weiter geht es mit der nächsten Strafe: Denn es ist mir ausdrücklich verboten zu liegen, wenn ich schlafen will. Weitere 10 Jahre. Code 1 Sünder haben es echt nicht leicht. Keine Berechtigungen für irgendwas. Es ist richtig schlimm.

So gehts nicht weiter!

Aufträge zur Unterstützung des Gemeinwohls
Eingesperrt in dieser kleinen Zelle befolge ich den Rat meines Begleiters und Leiste meine ersten Beiträge für mein Panoptikum. Die Aufträge sind immer anders. Aber im Grunde genommen geht es oft um die Befreiung von Bürgern, das zerstören von gegnerischen Robotern oder gegnerischen Sündern. Manchmal gibt es Eskort-Missionen, bei denen jemand oder etwas heil zum Ziel begleitet werden muss. Hin und wieder muss ich und mein Team Kontrollpunkte einnehmen. Dies in immer neuen Umgebungen. Zu diversen Tageszeiten oder Wetterbedingungen. Ganz schlimm ist es in der Wüste bei Sandstürmen! Der doofe Sand raubt einem jegliche Sicht. Gegner zu erkennen wird so ziemlich schwer! Aber lassen wir das beiseite. Wieso wir solche Strapazen auf uns nehmen? Erstens, weil es unsere Pflicht ist. Zweitens, weil wir beim Abschluss solcher Missionen Verkürzungen unserer Freiheitsstrafe, Berechtigungspunkte und Gegenstände erhalten.

Waffen, Dornen und Freunde
Ausgerüstet mit zwei Waffen nach Wahl, die ich mir vor jedem Kampf bereitstelle, sowie mit einer von drei Dornen-Arten mache ich mich auf den Weg. Waffen gibt es von Schnitt- bis Stich-, Schlag- und Schusswaffen eigentlich ziemlich alles, was das Herz begehrt. Meine Favoriten sind eine Art Speer für Nahkampf und eine Suchrakete für den Fernkampf. Falls ihr nicht wisst, was Dornen sind, hier eine kleine Erklärung: Es sind wie der Name schon sagt eine Art Dornenranken, die man am Arm trägt. Dieser lässt sich nach deinem Willen steuern. Vielleicht ist der Dorn ein wenig vergleichbar mit den Spinnenfäden von Spider-man. Man kann sich zum Beispiel an Wände oder Gegnern hochziehen – es gibt aber noch viel mehr. Je nach dem, ob man den Fesseldorn, Heildorn oder Schilddorn wählt, können damit Gegner festhalten, Kollegen und du geheilt oder vor Geschossen verteidigt werden. Meine Begleiterin ist natürlich immer mit dabei, ich erwähnte ja bereits die 24 Stunden Überwachung. Ihr habe ich eine leichte Maschinenpistole für den Kampf mitgegeben. Sie kann nämlich nur eine Waffe tragen und besitzt keinen Dorn. Am Anfang sind die Aufträge noch relativ einfach, so dass ich und meine Begleiterin ganz alleine zurecht kommen. Doch je weiter ich in meiner Geschichte vorankomme, umso mehr wird klar ohne Teamwork mit meinen neuen Freunden wird das nichts. Missionen dauern im Schnitt zwischen 10-30 oder mehr Minuten und brauchen volle Konzentration. Ja, die Geschwindigkeit in der die Zeit vergeht, wird in deiner Zeit gemessen, lieber Gamer. Plan dir also immer genug Zeit ein für eine neue Runde im Game. Achja, vergesst ja nicht Gegenstände für deren Besitz ihr noch keine Berechtigung habt nach jedem Einsatz abzugeben. Ausser ihr seid scharf darauf eure Strafe wieder einmal zu verlängern.

Hier ein Foto vom Schlachtfeld. Ein Bürger gefangen von einem Entführer und ein befreundeter Sünder dabei zerquetscht zu werden. Von Fesseldornen festgehalten wird er von einer Sünderin im Sprung angegriffen.

Wie es nun weiter geht?
Inzwischen habe ich neue Freunde gefunden und meine Umgebung erkundet. Meine Kollegen sprechen japanisch. Aber keine Angst, wenn du das nicht verstehst, findest du unten auf dem Screen deutsche Übersetzungen dazu. Bevor ich mich mit ihnen anfreunden konnte, gab es aber einiges zu erledigen… Ich benötigte zuerst genügend Punkte, die ich nach erfolgreichen Missionen gegen Berechtigungen tauschen konnte. Zum Beispiel das Recht meine Zelle zu verlassen. Oder für die Interaktion mit anderen Sündern. Jetzt wo ich mich freier bewegen kann, finde ich, dass es sich gar nicht so schlecht lebt in meinem Panoptikum. Wir haben sogar eine eigene Stammbar, eine Art Schwarzmarkt und andere coole Orte, die man besuchen sollte. Wenn man nicht gerade was trinken geht oder beim Waffen Shoppen ist, passiert immer wieder was cooles. Zum Beispiel letztens, bei einer nicht ganz so legalen kleinen Mission sind ich und mein Kollege Mattias zusammen einem Gerücht nachgegangen. Es hiess, dass sich ein weiblicher Geist im Gewirr aufhalte. Dafür haben wir einen Bürger, den wir mal bei einem Auftrag gerettet haben, gefragt, ob er uns einen kleinen Gefallen tun könnte. Dieser modifizierte unsere Begleiter so, dass Sie für einmal die Klappe halten und uns nicht gleich verpfeifen, wenn wir uns in unerlaubten Gebieten aufhalten. Nachdem wir uns an Wachen vorbeigeschlichen haben, fanden wir plötzlich dieses Mädchen:

Wer sie wohl ist? Jedenfalls haben wir sie hier rausgeholt und von den Dornen befreit.
Sie scheint nicht von hier zu sein…

Wenn du gern mehr über sie erfahren willst, rate ich dir, ganz schnell deinen Sünder Level zu steigern und dich auf die Suche nach ihr zu begeben. Denn die Frau aus meinen Träumen, Aries, die mich jede Nacht voll labert, hat mir bereits von ihr erzählt. Also wird sie wohl wichtig sein. Doch finde es selbst heraus.

Hier noch ein allgemeiner Einblick in meine Welt:

Nun bist du dran, Sünder!
Ich, eine Sünderin frisch auf der Code Stufe 4 mit Name Rynna, und meine Begleiterin Mey (inzwischen habe ich die Berechtigung meiner Begleiterin einen Namen zu geben!) wünschen dir viel Erfolg in deinem Panoptikum. Leiste deinen Beitrag und werde eine wertvolle Ressource für die Gemeinschaft. Vielleicht trifft man sich ja mal in einem Online-Kampf auf dem Schlachtfeld!

Fazit

Wenn ihr dieses Spiel zockt, werdet ihr davon genauso gefesselt sein, wie gegnerische Entführer durch meine Fesseldornen! Man kommt einfach nicht mehr davon los. Die Million Jahre abzuarbeiten dauert EWIG. Aber genau dieses scheinbar unerreichbare Ziel ist ja die Herausforderung! Wie der Trailer schon sagt, Freispruch gibt es nicht. Das wollen wir mal sehen! Nach vielen Stunden im Game bin ich immer noch nicht frei, aber habe viele spannende Kämpfe und eine fortlaufend tolle Story, die mich weiter dran halten. Mein persönlicher Tipp: Holt es euch. Jetzt gleich!

98%

Fesselnd!


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Über den Autor

Die erste Konsole, ein Gameboy Pocket in gelb. Die ersten Games, Pokemon blaue Edition, Bomberman Pocket und Kirby. Einmal begonnen mit gaming, dann niemehr aufgehört. :) Heute zockt sie am liebsten diverse Indie-Games auf Steam oder das online Game League of Legends. Inzwischen auch diverse Games auf der PS3. Wenn Sie unterwegs ist auch mal irgendwas auf dem 3DS oder der PS Vita.



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