Testlabor Haunt the House Terrortown Titelbild

Veröffentlicht am 10. Februar 2015 von Yasmin Zattal

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Haunt the House: Terrortown

Es gibt Menschen, die mögen es nicht wenn man geweckt wird. Dasselbe gilt für Geister. Und unser kleiner Geist ist so wütend, dass er reihenweise Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Hilfst du ihm dabei?

Ich habe das Spiel auf Steam gekauft und auf dem Laptop gespielt, es ist aber auch auf Smartphones, Tablets und auf der PSVita erhältlich. Mein Review ist also für die PC-Version, ist aber weitgehend auch für die anderen Spielgeräte gültig. Einzig die Steuerung variiert je nach Gerät.

Alles begann im Glockenturm
Mitten in der Nacht wachst du auf. Irgendwie bist du unruhig. Du bist ganz einsam und allein. Irgendwas fehlt dir. Aber was? Naja jetzt wo du schon mal wach bist, machst du am besten was jeder Geist so tut: Menschen erschrecken! Vielleicht findest du ja unterwegs was dich nicht ruhen lässt.

Wie erschreckt man Menschen?
Jedes Kind weiss, dass man als Geist durch die Lüfte schwebt. Dies geht ganz einfach durch die Benutzung der Pfeiltasten. W-A-S-D funktioniert hier nicht, wieso erfährst du gleich. Geister sind formlos und werden nicht wirklich wahrgenommen bis man in Aktion tritt. Klar du kannst mit der Taste “S” ein wenig rumheulen, aber wirklich beeindruckt wird da kein Mensch. Am einfachsten funktioniert erschrecken, wenn du mit deiner Umgebung eins wirst. Kurz gesagt du übernimmst die Kontrolle über Gegenstände und zeigst Präsenz! Fliege einfach auf den Gegenstand, den du besetzen möchtest und drücke “S”. Ein paar Gegenstände lassen sich z.Bsp. über den Boden rollen, wenn du die Pfeiltasten benutzt. Andere gruselige Aktionen sind möglich mit den Tasten D, W und A. Wichtig ist aber auch die Atmosphäre im Raum. Zuerst ist immer ganz friedlich und ruhig. Aber dann kommst du ins Spiel und je mehr man deine Präsenz spürt, umso mehr Terror  verbreitest du. Immer mehr Ideen kommen dir dann beim Einsatz der Gegenstände um dich herum.

Dein Spukrevier
Einer der vier Orte an denen du spuken kannst ist das Museum. Gefüllt von Dinosaurier Skeletten, Raumschiffen, ausgestopften Eisbären und Eskimos gibts viele Möglichkeiten den Gästen eine Lektion fürs Leben zu erteilen! Was in wirklich keinem Horrorgame fehlen darf: das Krankenhaus. Wenn du mal was neues ausprobieren willst, gibt es sonst auch noch ein Theater oder ein Kreuzfahrtschiff auf dem du dein Unwesen treiben kannst. Im Endeffekt besucht man sowieso alle Locations und erschreckt sie alle!

Die Krankenschwester bemerkt das etwas mit dem Generator nicht stimmt…

Orientierung
Wieviele Menschen muss ich noch erschrecken? Wie ist die Atmosphäre in Gebäude X und wie schnell oder langsam bin ich dabei den Terror zu verbreiten? Auf all deine Fragen bietet der Spielscreen eine optisch einfach ersichtliche Antwort. Am oberen Spielrand findet man eine vereinfachte Art Map, welche mit einem kleinen Geistchen anzeigt wo du gerade stehst. Für jede Location gibt es ein kleines Zeichen, wie zum Beispiel das Kreuz für das Krankenhaus oder den Anker für das Kreuzfahrtschiff. Du bist dort, wo dein Geistchen darunter ist. Pro Gebäude gilt es 20 Menschen zu erschrecken. Man startet mit Null und je wilder es zu und her geht umso mehr schreiende Gäste verlassen rennend das Haus. Inzwischen ändert sich deine Statistik oben auf immer mehr erschreckte Menschen pro Umgebung. Sobald du 20 von 20 erschreckt hast, kannst du weiterziehen. Deine Arbeit ist erledigt hier.  In der Mitte oben beim Screen zeigen dir kleine Glockensymbole das Ablaufen der Zeit, während du im unteren Bildrand die Atmosphäre und deine Verschreck Optionen checken kannst.

Was tun mit den unerschrockenen Gästen?
Es gibt ein paar wenige ganz schreckfreie Personen, welche einfach nichts umhaut. Naja vielleicht doch. Wenn erschrecken nicht mehr hilft, gibts nur eins: eliminieren. So süss dieses Game sein mag, es ist möglich ein paar der Menschen zu töten. Dies passiert aber auf völlig unblutige Weise und ist sogar noch ganz amüsant. Wieso? Weil die Geister der Verstorbenen in den Glockenturm einziehen. Wenn dir dein Geistchen zu langweilig wird kannst du als einer deiner neuen Freunde durch die Häuser ziehen und Leute erschrecken.

Egal ob Kronleuchter oder Meerjungfrauenstatue, nichts ist vor dir sicher!

Fertig mit erschrecken?
Falls du noch nicht genug hast vom spuken, steht dir noch zusätzlich der kostenlose Modus “Hount the Holidays” mit neuem Geist und neuer Location zur Verfügung. Spuken im Weihnachtsmarkt! Bereite allen eine gruselig schöne Weinachtszeit. Süsser Geist in Winter-Jäckchen inklusive. Alternativ ist es möglich sich selbst bei diesem Spiel zu übertreffen. Wenn du nämlich erfolgreich alle Menschen erschreckt hast kommt ein Endscreen mit Statistiken zu deiner gebrauchten Zeit, genauso wie deiner am liebsten benutzten Gruselwaffe und einem Ranking in Form von Buchstaben. Es gilt A Ranking zu erreichen oder du bist nur ein mittelmässig professioneller Geist! Kannst du das auf dir sitzen lassen? Wenn nicht, trainiere und werde immer talentierter in der Kunst des erschreckens!

Mutig genug für den gruseligen Trailer?


Fazit

Haunt the House: Terrortown ist super! Die einzigen zwei Schwächen meiner Meinung nach sind die Stimme im Intro und die Spieldauer. Die Spielerklärung ist schnell und einfach, aber die Stimme passt mir einfach nicht so gut dazu. Vielleicht seht ihr dies ja anders. Sobald es durchgestanden ist, beginnt der Spass! Und witzig ist das Game allemal. Ich denke man wird nicht aufhören bis man nicht jeden Gegenstand einmal auf seine Verschreck-Tauglichkeit geprüft hat. Ich halte das Game nicht für schwierig, weshalb man es dann auch LEIDER sehr schnell durch hat. - Es würde also durchaus noch Erweiterungen ertragen. Der Wiederspielfaktor ist mittelmässig und eher für solche, die professionelle Geister-Rankings am Ende des Spiels erzielen wollen. Des Weiteren könnte man noch Achievements freischalten, wenn man das möchte. Probiert es aus!

80%

Werdet der schlimmste Albtraum!


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Über den Autor

Die erste Konsole, ein Gameboy Pocket in gelb. Die ersten Games, Pokemon blaue Edition, Bomberman Pocket und Kirby. Einmal begonnen mit gaming, dann niemehr aufgehört. :) Heute zockt sie am liebsten diverse Indie-Games auf Steam oder das online Game League of Legends. Inzwischen auch diverse Games auf der PS3. Wenn Sie unterwegs ist auch mal irgendwas auf dem 3DS oder der PS Vita.



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