Testlabor Ich: Einfach Unverbesserlich

Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 von Oliver Wüest

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Ich: Einfach unverbesserlich

Mond wir kommen!

Wie schon auch im animierten Trickfilm, der momentan im Kino läuft, dreht es sich auch im Spiel alles um das Nachtgestirn, den Mond.  Den Gru, der böseste aller Bösewichter, verliert langsam an Biss, denn ein andere Bösewicht hat es geschafft, die Pyramiden von Gizeh zu stehlen und sie gegen eine Aufblasbare zu tauschen.  Jetzt muss Gru um jeden Preis wieder der fieseste der Fiesen werden. Das schafft er nur, wenn er den Mond stiehlt. Für das wiederum braucht er aber eine Rakete, die ihm die Bank des Bösen finanzieren soll. Doch da es bei Gru in letzter Zeit eher schlecht aussieht mit bösen Taten, die Geld einbringen, erhält er keinen Kredit. Also was macht ein Bösewicht, wenn er kein Geld bekommt für eine Rakete? Er stiehlt sich die Teile für die Rakete. Und hier beginnt das Abenteuer.

Vier Waffen für ein Halleluja

Das es nicht so einfach wird. Teile für seine Rakete zu stehlen, merkt man spätestens dann im Tutorial. Denn hier wird man auf seine Mission vorbereitet und auf die Waffen, die man unbedingt braucht, um ein- und wieder auszubrechen. Insgesamt hat man vier verschiedene Waffen. Die erste ist eine Eiswaffe, um sich gegen Gegner zu wehren. Die zweite Waffe ist die Luftkanone, mit der kann man die Gegner wegpusten – im wahrsten Sinne des Wortes.

Viele Gegner bekommt ihr in diesem Jump & Run nicht zu Gesicht, vielmehr sind die Fallen und die Rätsel die Gegner. Denn hier und da kommen schon Frustmomente auf, doch diese kann man nach dem x-ten Versuch überspringen wenn man das möchte. „Mein Ego liess es zumindest nicht zu!“

Minions für alle Fälle

Neben den vier Waffen, die ihr verwendet gibt, es noch die kleinen Helfer – die Minions – die ihr braucht, um weiter zu kommen. Vor allem bei den Rätseln benötigt ihr Kombinationsgeschick. So kombiniert ihr einmal einen Minion mit dem Eisstrahler, so dass er Knöpfe beschwert oder ein Floss bildet. Ein andermal verwendet man die Minions als Trampolin. Dazu muss man nur ein Minion-Radformen und dieses mit dem Netzkanone beschiessen.

Nur Fliegen ist schöner öder?

Wer schon den Film gesehen hat, der kennt den Flieger von Gru schon, alle anderen werden ihn sonst im Spiel sehen. Was heisst hier sehen!? Man muss damit fliegen, den die Minions sind auf der Flucht mit den Teilen der Rakete und du (also Gru) musst sie beschützen, komme was wolle. Denn auch hier wird dir eine ganze Armee von Ufos oder Kanonen den Tag vermiesen. Die Steuerung des Fliegers geht  schnell von der Hand, sodass auch notorische nicht-Flieger leicht damit umgehen können. Nach und nach tauchen während des Fliegens Items auf, die ihr einsammeln könnt. Eine davon bewirkt, dass der Flieger wieder repariert wird, ein Anders bewirkt, dass ihr Raketen zur Verteidigung habt und wieder ein Anders ist ein Schutzschild.

Ein wahrer Ohrenschmaus

Zwar ist die Grafik des Spiels nur Mittelmass, was den PSP Standard angeht, dafür sind die Sprecher umso besser.  Auch die Sprüche von Gru passen bestens zum Spiel. Doch leider wiederholen sich diese schnell wieder, wenn man so ungeduldig ist wie ich und darum immer wieder zum letzten Checkpoint  zurück muss. Was die Checkpoints angeht,  die sind sehr fair verteilt und machen so das Spiel um einiges angenehmer.  Auch die Minions sind super gesprochen, so wie im  Film halt :-)

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Das unverbesserliche Spiel ist gar nicht so unverbesserlich! Vielmehr ist es ein solides Jump& Run das mit guten Rätseln und mit auflockernden Flugeinlagen zu fesseln vermag. Doch das, was mich am meisten begeistert hat, sind die Sprecher, denn die setzten dem Ganzen noch das i Tüpfelchen auf.

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