Testlabor first light

Veröffentlicht am 8. September 2014 von Tobias Herzog

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inFamous First Light

Vorgeschichten sind doch immer gut
Mit InFamous Second Son feierte Sucker Punch ihr Debüt auf der Playstation 4 und holen jetzt gleich schon ein paar wenige Monate später zum zweiten Schlag aus. Denn die „neue“ InFamous-Reihe wird fortgesetzt, oder besser vorerzählt. Mit First Light wird nun die Vorgeschichte von Second Son erzählt, jedoch mit einem anderen Protagonisten, welche Second Son-Spieler auch schon kennen werden. Abigail, ein Conduit mit Neongas-Fähigkeiten, lässt nun eure Flimmerkisten mit HD-Neonlichtern erleuchten. Ob das zweite Spiel dem Vorgänger, oder eben „Nachgänger“ zeitlich gesehen das Wasser reichen kann, erfahrt ihr hier.

Und gleich geht es los
Ist das Spiel installiert und gestartet, kommt der Spieler ins Hauptmenü und hat hier gleich nur die Möglichkeit die Story zu spielen, denn der Arenamodus ist noch nicht freigeschaltet.

Das hab ich schon irgendwie gehört..
Zur Story gibt es nicht viel zu sagen, denn eine neue Innovation ist diese nicht. Im Gefängnis der D.U.P wird die Protagonistin verhört, was bis zu der jetzigen Zeit geschah und Abigail fängt an zu sprechen. Als die Eltern von Abigail entdecken, dass Sie ein „Bio-Terrorist“ ist, möchten diese Abigail stellen. Daraufhin flüchtet sie mit ihrem Brudem auf die Strassen, wo sie einige Zeit leben. Der Bruder von Abigail hat in dieser Zeit viel mit verschiedenen Gangs zu tun, um Geld zu verdienen, anschliessend ein Boot kaufen zu können und von Seattle nach Kanada zu flüchten, da die Conduitverfolgung dort nicht stattfindet. Beim Boot angekommen und nach ein paar Explosionen findet sich Abigail alleine wieder und bekommt die Information, dass ihr Bruder von einer Gang Namens “Akulas“ entführt worden sei.

Und die Party kann beginnen
Ganz anders als die Spannung der Story ist das Gameplay. Auch dieses Mal ist es wieder ein Action-Adventure mit einer brise Shooter. Die Steuerung wurde von Second Son übernommen, was auch gut ist. Nichts macht mehr Spass als mit partymässigen Lichteffekten abwechselnd durch Seattle oder der D.U.P-Arena zu fliegen. Wem beim Playstation 4-Controller die Lautsprecher noch nicht aufgefallen sind, wird auch beim ersten Neonenergie-Entziehen oder Anruf überrascht sein, denn diese kommen nicht vom Fernseher oder der daran angeschlossenen Soundanlage, sondern aus dem Controller. Bei mir persönlich war es erst einmal ein Griff nach meinem Smartphone, bevor ich die Tonquelle bestimmen konnte.

Abgesehen von der Innovation der Controller-Tonquelle ist der Sound im Hintergrund geblieben, jedoch ist somit mehr Platz für die Freude an der Grafik, denn diese steht dem Vorgänger in Nichts nach.

Quantität statt Qualität
Was die KI der Gegner oder Verbündeten angeht, sind diese nicht schwer zu bezwingen und für schwerere Level wurde die einfache Technik verwendet, je mehr Gegner desto schwieriger.

Dass First Light mehr ein alleinstehendes Add-On, als ein volles Spiel ist, wird einem nach der kurzen Story, den immer gleichen Missionen, Abläufen und dem Preis schnell klar. So ist First Light ein kurzer Spass, jedoch ist einem mit Second Son mehr geholfen.

Fazit

Mit First Light zeigt Sucker Punch, dass auch Spielerweiterungen gut sein können, auch wenn der Inhalt etwas spärlicher ausfällt. Sicherlich ein Riesenspass für das etwas kleinere Portemonnaie und eine gute Veranschaulichung, ob es sich lohnt auch Second Son zu holen.

60%

Gut


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Über den Autor

Schon mit der Mega Drive Konsole gross geworden und die Freude an guter Gamemusik gewonnen. Versucht sich nun als Musiker und nimmt die virtuelle Welt als grösseres Hobby um sich sowohl von der neuen Musik, wie auch Grafik inspirieren zu lassen.



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