Testlabor Island Das verlorene Medaillon

Veröffentlicht am 7. Januar 2011 von Oliver Wüest

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Island: Das verlorene Medaillon

Ein Medaillon das verloren ging?!
Momentan spriessen sie wie Unkraut aus dem Boden, die Rede ist von den Wimmelbilder Spielen. Das mag jetzt ein bisschen harsch tönen, doch es ist Tatsache.  Die Geschichte dreht sich bei Island: Das verlorene Medaillon wie der Spieltitel vermuten lässt um ein Medaillon, doch es geht nicht verloren wie der Titel vorgaukelt, sondern vielmehr wird die Freundin des Helden den ihr spielt gekidnappt. Mysteriöse Vermummte stellen euch mit Schlafgas ruhig und so bekommt ihr von der Entführung nicht all zu viel mit. Am nächsten Morgen wacht ihr auf und die Freundin ist weg. Das Einzige was euer Held noch von ihr hat ist ein Medaillon, das sie von einer Ausgrabungsstelle mit genommen hatte. Was hat es mit dem Medaillon auf sich? Ist es etwa der Grund wieso die geheimnisvollen Typen die Freundin verschleppt haben?

Suchen und Finden mal 100
So viel zur Action geladenen Story des Spiels, denn jetzt beginnt das Suchen und je nachdem auch das Kombinieren. Ihr macht euch natürlich als Erstes in der Wohnung auf die Suche. Suchen, dieses Wort werdet ihr noch viel lesen in diesem Review. Zurück zum Medaillon, was hat es damit auf sich? Stück für Stück sucht ihr (ja hier ist es wieder dieses Wort!) die vom Spiel geforderten Gegenstände. Diese müssen nicht zwingend in einem Stück vorhanden sein, sondern können auch in Einzelteile verstreut sein. Nach und nach findet ihr alles was ihr braucht im Bild und setzt die Einzelteile zusammen. Schlussendlich kommt euer Held irgendwann an die Daten die im Laptop versteckt sind. Die nächste Aufgabe ist, wie ihr von der Wohnung zum Museum kommt. Hier ist das Motorrad in der Garage die Rettung. Leider wisst ihr nicht mehr wo ihr den Zündungsschlüssel hin gelegt habt und so sucht ihr erneut.

Zur Auflockerung serviert euch das Spiel immer wieder kleine Minispiele, wie zum Beispiel, wenn ihr Buchstaben angeln müsst um das Password des Laptops zu knacken. Oder ihr öffnet eine wichtige Truhe mit Hilfe von Zahlen und Hieroglyphen. Das Ganze wiederholt sich immer wieder bis ihr, wie ich, vor lauter Suchen die Nase voll habt oder das Finale erreicht.

Grafik und Sound
Die Hintergründe sind meist gestochen scharf dargestellt, bis auf kleine Ausnahmen die aber nicht wirklich ins Gewicht fallen. Im Vergleich dazu sind die Zwischensequenzen mager bis unschön. Was mich bei der Suche noch mehr genervt hat ist das immer gleiche Gedudel, das nochmal extra an meinen Nerven zerrte. Da schalte ich die Musik doch lieber ab.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Ich liebte die "Wo ist Walter?" Bücher, doch diese Wimmelbilder Spiele haben einfach die Klasse eines solchen Buches nicht. Weder ist das Spiel witzig noch wirklich einfallsreich. Zwar sind die Bilder in denen die Sachen versteckt sind sehr detailgetreu, doch das täuscht den Spieler nicht über das langweilige Konzept hinweg. Da hilft auch keine Story mehr, die so oder so nicht zu fesseln vermag. Zwar versuchen die Entwickler die Suche mit Hilfe von Mini Spielen aufzulockern, doch die sind so Mini das es nicht wirklich ins Gewicht fällt. Damit fällt das Spiel bei mir auch nur auf die Wertung Genügend.

1.8


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