Testlabor Kinectimals mit Bären

Veröffentlicht am 25. Oktober 2011 von Corina Ulmann

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Kinectimals: Jetzt mit Bären

Zum Launch von Kinect gehörte Kinectimals zu den ersten Spiele, die es für den Bewegungssensor gab. Das Zielpublikum richtete sich bei Kinectimals vor allem an die jüngere Generation und ist sozusagen ein grosses Tamagotchie. Wer sich auf der Insel Lemuria ausgetobt hat und jeden einzelnen Stein in und auswendig kennt, dem wird das Spiel, trotz den niedlichen Raubkatzen langsam aber sicher vergangen sein. Um das Spiel nun wieder etwas interessanter zu machen, folgt nun ein neues Update die keine neue Raubkatzen mit sich bringen, sondern ein neues Abenteuer mit Bären.

Teures Vergnügen?
Wer nun denkt, dass für die Bärenerweiterung wieder ein neues Spiel für CHF 60.- gekauft werden muss, der irrt sich. Toben sich die eigenen Kinder bereits mit Kinectimals aus, so kann für 1200 Microsoft Points, sind ca. CHF 20.-, den Bärenzusatz einfach auf die Box geladen werden. Nur wer bis jetzt auf das tierische Abenteuer verzichtet hat, kann sich Kinectimals gleich mit Bärenupdate holen. Wer sich an dieser Stelle allgemein über das Spiel Kinectimals informieren möchte, sollte sich unser Kinectimals-Review einmal genauer anschauen.

Die Reise beginnt nun auf einer völlig neuen Insel und wie bei Kinectimals beginnt auch das Bärenabenteuer mit der Adoption eines Bären. Zu Beginn stehen einem ein Silberbär, Zimtbär, Schwarzbär, Grizzlybär oder Eisbär zur Verfügung. Im Verlaufe des Spiels können aber weitere Bären unter anderem ein Panda oder gar ein Koalabär freigeschalten werden. Anstelle von Hummel begleitet euch nun Bumblina durch das Abenteuer und steht mit Rat und Tat zur eurer Seite.

Alles neu?
Gross hat sich das Spiel nicht verändert. Um die ganze Insel zu entdecken, muss der kleine Schützling diverse Spiele erfolgreich absolvieren und sich sozusagen selber trainieren. Vieles ist gleich geblieben, doch hier und da erwartet euch das eine oder andere neue Minispiel oder eine neue Herausforderung. Um dem süssen Tier Tricks wie Seilspringen und Jonglieren beizubringen, muss es trainiert werden. Es kann auch Master-Qualitäten wie die Überwindung eines Hindernispacours mit springen, stoppen und Balance Aufgaben erlernen. Natürlich ist Zeit für sein kuscheliges Tier vorhanden um es zu versorgen, indem es gebadet, gefüttert und gepflegt wird. Auch verstecken sich wieder diverse Taler auf der Insel, die dann wieder gegen gewisse Schätze und Objekte getauscht werden können. Viele weite Reisen stehen an, um hunderte unterschiedliche Schätze und Spielereien zu sammeln. Natürlich darf sowohl das eigene Tier als auch das Heim nach wie vor individuell gestaltet werden.

Durch die niedliche Optik ist das Spiel sehr gut für Kinder geeignet, auch Tierliebhaber können sich in das Spiel verlieben. Grössere Änderungen gibt es durch das Update nicht. Das Spiel im Handel, das gleich über das Bärenupdate verfügt, ist Qualitativ nicht besser als der Launchtitel. Eigentlich ist es ja kein Wunder,denn die Bären sind ja lediglich ein Zusatzinhalt für das bestehende Spiel.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Die kleinen Bären sind so süss und knuffig wie die Raubkatzen und mit waschen, pflegen und Streicheleinheiten vergehen so einige Stunden. Mit dem Bärenupdate wird das Spiel nicht neu erfunden doch sorgt es wieder für ein neues Abenteuer. Wer seine Kinder schon von Kinectimals kaum losreissen konnte, der sollte sich die Investition von 1200 Microsoft Points durchaus überlegen. Auch diejenigen, die zwar über ein Kinect aber noch nicht über Kinectimals verfügen, sollten sich das Spiel für unter den Weihnachtsbaum sicher überlegen.

3.6

Gut


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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