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Veröffentlicht am 13. Februar 2014 von Marco Stirnemann

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Knytt Underground

Knytt Underground ist eine Mischung aus Super Meat Boy und Limbo. Beides grandiose Spiele, die in Kombination nicht zwingend gut sein müssen.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Mi Sprocket, der den Auftrag erhält, die Welt Knytt Underground zu retten. Diese droht unterzugehen, da eine Uhr nach 600 Jahren abgelaufen ist. Das Spiel strotzt dabei nur von Glaubensfragen. Da  Mi selbst nicht sprechen kann, lernt sie sehr früh im Spiel zwei sprechende Elfen kennen. Die eine ist dabei sehr wahrheitsliebend, die andere zynisch und allgemein pessimistisch. Die Gespräche zwischen den Elfen und den NPC’s sind sehr unterhaltsam.

Das Spiel besteht aus zwei unterschiedlichen Gameplay Modi. Zu Beginn steuert der Spieler die Figur Mi, welche springen und sich an Wänden festhalten kann. Mit Mi kommt der Spieler sehr schnell und sehr weit in den Passagen, doch es gibt immer wieder unüberbrückbare Distanzen.  Im späteren Verlauf verwandelt sich Mi dann in einen Ball, der auf diese Weise Distanzen passieren kann. Da das Gameplay dann grundlegend anders ist, gibt es auch beim erneuten Spielen des Levels keine Langeweile. Sollte der Weg einmal nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein, hilft die Karte einem immer einen Ausweg zu finden.

Grafisch hinterlässt Knytt einen durchzogenen Eindruck. Auf triste Abschnitte folgen Bunte. Animierte Hintergründe wie in einem Limbo fehlen leider. Generell scheint es das Ziel der Entwickler zu sein, eine Mischung aus Tristesse und Freude zu präsentieren. Die Aufgabe wurde durch Grafik und Sound erfüllt, jedoch hätte ein wenig mehr Liebe zum Detail sicherlich nicht geschadet.

Fazit

Ich bin mit dem Spiel nicht warm geworden. Ich bin ein grosser Fan von Limbo und 2D Jump'n & Runs im Generellen, doch mit Knytt Underground konnte ich mich nicht anfreunden. Dies liegt zum Einen an den langweiligen Sprungeffekten als Mensch und zum Anderen am generellen Stil des Spiels. Hat euch der Trailer überzeugt, werdet ihr das Spiel mögen. Seid ihr euch danach nicht sicher, lasst es bleiben.

73%

Ganz OK


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Über den Autor

Niemand kommt mit einem Controller in der Hand auf die Welt. Als Marco jedoch mit seinen sieben Jahren den ersten SEGA Megadrive Controller in der Hand hielt, wusste er seine Bestimmung. Vorbei waren die Zeiten des C64 und der ewigen Disketten Sucherei. Der Amiga 2000 staube vor sich hin. Ab dem 25.12.1990 trat Sonic in das Leben von Marco. Ab diesem Tag war Sega nicht einfach ein Hersteller der coolsten Arcade Automaten, es wurde zu einer Religion. Noch heute blutet Ihm das Herz als es mit dem Dreamcast (die vielleicht beste Heimkonsole aller Zeiten) vorbei war. Heute kann er sich nur noch selten über ein neues Sega Spiel freuen. Sonic ist seit der Dreamcast Zeit nur noch ein Schatten seiner selbst und so wird in der Not auch zu Nintendo Produkten gegriffen.



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