Testlabor Mario vs. Donkey Kong Tipping Stars

Veröffentlicht am 2. April 2015 von Adrian Dermon

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Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars

Mit Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars kommt der Nachfolger zum Nintendo DS Titel Mario vs. Donkey Kong: Miniland Mayhem heraus. Dieses Mal dürft ihr es auf der Wii U oder dem Nintendo 3DS spielen. Eins vorweg, wer es sich kauft, muss nur einmal dafür bezahlen und darf es auf dem Handheld sowie auf der Konsole installieren. Ein guter Schritt von Nintendo in die richtige Richtung.

Smartphone voraus?
Gab es beim DS Titel noch eine Story, verzichtet Nintendo bei Tipping Stars auf eine Geschichte. Mehr noch, der Name Mario vs. Donkey Kong ist irreführend, denn die Beiden kämpfen nicht gegeneinander. Der Titel blieb vermutlich nur identisch zum Vorgänger, da das Spielprinzip immer noch das Selbe ist. Denn statt eine Figur zu steuern, führt ihr verschiedene Nintendo Charaktere, die hier Aufziehfiguren sind, durch ein Level bis zum Ziel. Einmal angetippt, laufen sie los und können nicht mehr aufgehalten werden. Eure Aufgabe ist es nun durch das Zeichnen mit dem Stick an den richtigen Stellen Brücken zu bauen und sie sicher zum Ziel zu bringen. Da ihr oft nur eine bestimmte Anzahl an Brücken habt und es immer mehr Figuren gibt, die zu einer anderen Türe müssen, wird es rasch immer wie schwieriger und nur eine gute Koordination hilft euch weiter.

Nebenbei ist es möglich auch Münzen an entlegenen Winkel zu sammeln. Diese sind zwar nicht nötig um das Level zu bestehen, doch je mehr ihr sammelt und je weniger Zeit ihr für das Level benötigt, desto grösser ist die Chance die drei glanzvollen Sterne am Ende des Level auf das Maximium zu füllen.

Euch kommt das bekannt vor? Natürlich, denn fast jedes Smartphone Spiel wie “Angry Birds” oder “Wo ist das Wasser?” bauen auf das Selbe Spielprinzip. Mehrmaliges Spielen ist Pflicht, um die maximale Punktzahl zu erreichen.

Nette Technik
Neben dem Spielprinzip bzw. der Handhabung erinnert auch die Grafik an ein Smartphone Spiel. Die Figuren sind nett gemacht und es macht Spass ihnen bei watscheln zu zusehen. Dennoch wäre bei beiden Fassungen, bei der Wii U und dem 3DS, mehr möglich gewesen. Der obere Bildschirm beim 3DS wird überhaupt nicht genutzt und bei der Wii U Version hätte man auch mehr herausholen können. So kommt es einem vor, als wäre es nur ein schneller Aufguss des Vorgängers ohne aber wirklich etwas Neues zu bieten. Zumindest eigene Level dürft ihr bauen und mit anderen teilen und sogar bewerten lassen.

Fazit

Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars ist zwar kein Reinfall und macht dank den vielen Level auch Spass, doch man wird das Gefühl nicht los, als versucht Nintendo hier nur herauszufinden, ob ein solches Prinzip für ein Smartphone taugt und wie es bei den Spielern ankommt. Deshalb mein Fazit: Als Smartphone Spiel würde es eine gute Figur machen, wäre aber mit knapp CHF 24.- Kaufpreis viel zu teuer. Obwohl man für Wii U und den 3DS nur einmal zahlen muss, ist es für mich einfach zu teuer und es nutzt die beiden Konsolen selbst viel zu wenig aus. Dennoch macht es Spass und das Spielprinzip selbst ladet für ein paar Stündchen zum netten Zeitvertreib ein.

65%

Die Zukunft?


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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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