Testlabor May and the magic Marker

Veröffentlicht am 13. Februar 2010 von Adrian Dermon

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Max and the magic Marker

Es ist wieder einmal ein langweiliger Tag im jungen Leben von Max. Da klingelt es an der Tür und ein Paket liegt davor. Natürlich hat Max nichts Besseres zu tun, als dieses auszupacken. Doch es liegt nur ein einfacher Stift in der Schachtel. Nach der Ernüchterung fängt er trotzdem an zu zeichnen und siehe da, schon ist ein violettes Monster auf das Papier gebracht. Plötzlich fängt das Monster an sich zu bewegen und haut ab. Natürlich versucht nun Max seine Kreation wieder einzufangen.

Kinderleichte Steuerung
So einfach die Story ausgefallen ist, so einfach präsentiert sich die Steuerung. Da das Spiel ein klassisches 2D Jump’n Run ist, braucht ihr nur die Tastatur und die Maus. Mit der Tastatur steuert ihr den kleinen Max durch die hübschen Levels. Dabei kommt die normale AWSD Kombination für die Bewegungen zum Zug. Dazu dürft ihr mit der Leertaste das Spiel jederzeit pausieren. Mit der Maus bewegt ihr den schon oben erwähnten Stift, denn alles was man mit diesem zeichnet, materialisiert sich.

Ein Stift für alle Fälle
Wer nun meint, dass er wie in Scribblenauts lebendige Dinge erschaffen kann, der irrt. Hier zeichnet ihr mit dem Stift Brücken, Kisten oder andere Objekte. Dank einer guten Physik verhält sich aber alles realistisch. Das heisst, dass eine halbfertige Brücke hier zusammenbrechen wird. Man kann aber auch in der Luft einen Kreis zeichnen und dieser fällt dann wieder zu Boden. Je höher man ihn runter fallen lässt, desto mehr Geschwindigkeit bzw. Kraft hat er. Dies ist nicht nur bei den Rätseln nützlich, sondern auch bei den wenigen Gegnern im Spiel.

Tintennot
Da Max selbst keine Waffen besitzt, ist der Stift euer einziger Schutz. Mit Max läuft man nun von links nach rechts und sammelt immer wieder Tinte ein. Je mehr Tinte, desto mehr und grössere Objekte könnt ihr zeichnen. Dabei kommt es aber oft auf die Genauigkeit an, denn die Tinte ist begrenzt und bei jedem Checkpoint klaut euch das violette Monster mit einem Sauger die Tinte wieder. Somit hat man für jeden Abschnitt nur eine gewisse Tintenmenge.

Zeichnerisches Talent gefragt
Die Levels sind sehr fantasievoll gestaltet und bieten Abwechslung, was den Einsatz des Stiftes verlangt. So baut ihr Brücken, zeichnet ein Brett damit Max es als Floss verwenden kann, oder baut mehrere Teile zusammen. Am Anfang werden ältere Spieler unterfordert sein, die Rätsel präsentieren sich zu einfach. Zu einem späteren Zeitpunkt werden sie doch noch ein wenig schwerer, so dass auch geübtere Spieler die Pausenfunktion, in welcher man immer noch weiter zeichnen kann, einsetzen werden.

Nette Präsentation
Trotz alledem bleibt der Schwierigkeitsgrad auf sehr einfachem Niveau. Das Spiel ist ja auch für jüngere Spieler gedacht, was somit in Ordnung geht. Neben dem Schwierigkeitsgrad wurde auch die Grafik in einem hübschen Comiclook gehalten. Alles wirkt dabei wie selbst gezeichnet. Die nette Sounduntermalung, welche einem direkt ins Ohr geht, schliesst die nette Präsentation ab. Dazu läuft das Spiel auch auf den älteren PC’s flüssig.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Das Spiel Max and the Magic Marker ist von Anfang an auf jüngere Spieler gerichtet. Dies zeigt sich bei der hübschen Comicpräsentation bis hin zum einfachen Schwierigkeitsgrad. Auch die Idee, mit dem Stift eigene Dinge zu erschaffen, ist nicht mehr neu. Dennoch wurde es hier wirklich nett in das Spiel integriert.Kurz gesagt: das Spiel macht eigentlich nicht viel falsch, bringt aber ausser dem Stift-Feature auch nichts Neues. Wer gerne selbst seinen Weg und Objekte zeichnet, darf sicher mal einen Blick riskieren.

3.9


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Über den Autor

Als Kind süchtig, als Jugendlicher ein Nerd und jetzt nur noch ein Liebhaber der Kunst der Videospiele. Adrian machte in seinem Leben alle Zyklen eines Gamers durch und war immer der Nintendo und der Sony Konsolen treu. Seine Stärke sind Sportspiele. Aber einem guten Spiel aus anderen Genres ist er nie abgeneigt. Häufigster Spruch beim Spielen: Schleichen kann man, wenn man tot ist.



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