Testlabor Max The Curse of Broterhood

Veröffentlicht am 17. Januar 2014 von William Eichele

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Max: The Curse of Brotherhood

Max The Curse of Brotherhood ist ein Spiel des dänischen Entwicklerstudios PressPlay, das ihr neues Game im Ramen der E3 vorstellte. Das Ende Dezember erschienene Spiel für die Xbox One dreht sich um die Rettung des vom grossen Bruder selbst verfluchten, kleinen Bruders Felix. Mit Hilfe des Internetsuchgiganten Giggle, verbannte Max den kleinen Nervbold flott in eine andere Dimension, doch das war natürlich alles andere als geplant. So huscht Max flott dem Bruder nachjagend hinterher. In dieser fremden Welt angekommen, wird Protagonist Max auch gleich schon vom Bösewicht Mustacho kontrollierten Verschlepper des Bruders gejagt. In 2.5D Jump’n'Run Manier hüpft, seilt und schliedert ihr dem golemartigen Riesen davon. Dass ganze präsentierte sich euch in einer Pixar-esquen Animationsfilm Grafik, die aber nicht ganz an dessen Qualität anknüpft. Diese Verfolgungspassagen wiederholen sich ab und zu im Spiel und bieten eine willkommene Abwechslung zum sonst eher rätsellastigen Teil. Nachdem ihr dem rumbrüllenden Grobian erstmal entkommen seid, trefft ihr bald auf eine etwas ältere Dame. Diese gibt euch nicht nur euer Hauptwerkzeug im Kampf gegen das Böse, sondern fleucht gleich selber in eben diese Waffe, um euch mit Rat zur Seite zu stehen. Die Waffe fragt ihr euch? Nun sagen wirs mal so, die Feder ist mächtiger als das Schwert… nur ist es in diesem Fall ein leuchtender Filzstift.

Mit genau diesem kann der Spieler fortan an bestimmten Punkten den Stift ansetzen und sich allerlei Hilfe herbeimalen. So entstehen Erdsäulen, Lianen, Äste oder Wasserströme mit einem Strich. Diese nutzt der Spieler dann in leider nicht allzu fordernden Rätsel, um sich über Abgründe oder Gegner hinwegzusetzen. So wird aus Ast, Ranke und Säule eine kleine Hangeleinlage. Stuzt ihr die Ranke aber an der richten Stelle wird daraus eine Liane. Verschiedene Lösungsansätze bei Rätseln gibt es aber leider nicht. Die Rätsel reichen von der Benutzung eines Types von Magie, bis hinzu komplexeren Verbindungen aller erwähnter Arten von Magie. Gerade bei diesen fällt auch der etwas frikelige Gebrauch des Kontrollers auf, denn oft müssen gewisse Gebilde mit etwas mehr Präzision gezeichnet werden als dies mit dem Controller möglich ist. Eine Maus wäre dafür definitiv besser geeignet.

Das Spiel ist in jeweils einzelne Gebiete à drei Level gegliedert, in welcher ihr nebst den Rätseln euch auch noch mit Zweierlei Nebenaktivitäten beschäftigen könnt. Dass Finden und Ausreissen von Pflanzenaugen und das Komplettieren eines Amulettes. Beide sind nicht wirklich schwer versteckt und oft mit einem zusätzlichen Rätseln zu erreichen.

Die sich abwechslende Vegatation ist wirklich hübsch anzusehen und auch auf Next-Gen Niveau. Die mit Liebe gestalteten, tropischen Wälder wechseln sich mit windigen, trockenen Wüsten und feuchten Tempel ab. Und mancherorts ist auch die eine oder andere Limbo-Homage versteckt. An der technische Umsetzung sonst happert es aber gelegentlich etwas. Denn nebst zwei Komplettabstürzen des Spiels ist, war auch der Endkampf etwas zu verbuggt.

Fazit

Alles in allem ist Max: The Curse of Brotherhood ein nettes Spiel mit etwas jüngeren Zielpublikum, das sich grafisch nicht zu verstecken braucht und für ein paar regnerische Tage mit dem Kind gut eignet ist. Der Plot ist einfach, die Rätsel nicht sehr fordernd und das ganze ist zudem im Animationsgewand bestens für Kinder geeignet. Für das etwas ältere Publikum sind aber trotz des frischen Spielprinzip, die nicht wirklich schweren Rätseln zu bemängeln, die es zudem verhindern, dass aus dem Spiel mehr als nur ein weiterer Arcade Jump an Run wurde.

70%

Hübsch!


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Über den Autor

Hat mit 6 Jahren seine erste Konsole vom grossen Bruder geschenkt bekommen womit sein Schicksal besiegelt wurde. Mag ausser Sportspielen eigentlich alles unter der Sonne, solang es einen packt. Am liebsten aber nicht all zu rohe Rollenspielkost sowie Action-Adventures und definitiv Halo. Hasst auf Touchscreen emulierte Joysticks/Tasten und schwört auf den Controller...bis jetzt.



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