Testlabor Might and Magic: Clash of Heroes

Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von Rick Dänzer

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Might and Magic: Clash of Heroes

Might and Magic, ARGH!
Zum Beginn: was war und ist Might and Magic? Alle kennen sie, die Spiele, die einen richtig fesseln. Egal ob sich der Staub auf dem Regal meterhoch türmt, man schon 2 Tage die Dusche nicht mehr betreten hat oder man schon eine Woche keine Zeit mehr hatte mal die Freundin anzurufen. Genau das ist und war Might and Magic schon immer. Diese Idee zieht sich auch durch das ganze Spiel unter dem Motto: Komm schon, nur noch ein Versuch! Wer dagegen keine physische Blockade entwickeln kann, lässt lieber die Finger davon.

Alt oder neu?
Egal ob Strategie oder Rollenspiel, Might and Magic hat in dieser Version nur sehr gering Kontakt zu den immer neu erscheinenden Might and Magic-Versionen seit dem Beginn im Jahre 1986. Zwar bringt man in dieser Version ein ordentliches Prequel der bisherigen Reihe an den Tag, geht jedoch spielerisch in eine völlig andere Richtung. Auch alte Fans werden sich durch das neue Anime Design etwas abschrecken lassen, denke ich.

5 Helden
In dieser Version geht es darum, mit verschiedenen Helden, insgesamt 5 Stück, mit jeweils verschiedenen Fähigkeiten, die Inavsion Sheoghs durch Dämonen zu bestreiten. Ihr spielt die Geschichte jeweils mit einem der Helden und seht somit die ganze Geschichte aus 5 verschiedenen Positionen genauer gesagt Fraktionen. Die Helden gehen vom edlen Elf Anwen bis zur unfreiwilligen Untoten Fiona. Die Unterschiede der Charaktere im Kampf, machen das Gameplay einfach richtig spassig.

Der Kampf
Wie schon erwähnt, werden euch die Unterschiede der Helden jeweils zum Sieg im Kampfe führen. Während ihr auf dem unteren Bildschirm eure verfügbaren Soldaten seht, stehen im oberen diejenigen des Gegners. Einen erfolgreichen Angriff führt ihr durch, wenn ihr drei gleiche Einheiten hintereinander hinstellt: Nach der entsprechenden Anzahl an vergangenen Kampfrunden marschiert der Stoßtrupp in Richtung Gegner, schlägt mögliche Verteidiger beiseite und zieht ihm einen Teil seiner Lebensenergie ab. Wer zuerst bei Null ist hat verloren.

Während die ersten Gegner sehr leicht zu besiegen sind, zieht jedoch die Anspruchslinie stark an. Die Gegner agieren sehr clever und im Vergleich zu dem Spiel Puzzle-Quest von Bejewled bleibt auch tausendmal mehr Platz für eigene taktische Vorstösse, vorallem ist es aber viel anspruchsvoller. Durch das Resourcen-Management und dem zusammenstellen eigener “Armeen” ist ebenfalls noch mehr eigene Taktik in das Spiel einzubringen. Speziealaufgaben bringen dann den Schwierigkeitsgrad noch eine Stufe höher.

Doch noch Kritik
Leider ist es, wie im ersten Teil beschrieben, ein ARGH-Spiel. Da ich jedoch die Ausdauer besitze mich durchzuschlagen, fand ich den zweiten Teil, in dem man den Ritter Godric spielt äusserst schwer. Er besitzt nur eine defensive Spezialattacke und die Gegner sind im Schnitt 2 Level höher. Da heisst es einfach nur noch Mobs farmen, leider. Doch es lohnt sich, hat man erst diesen Abschnitt durchgespielt, wartet die Untote Lady Fiona um gespielt zu werden. Ihre offensive Art zu kämpfen, macht das Spiel wieder zu dem Spielspass schlechthin.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Es gibt zu diesem Spiel nicht viel zu sagen. Schon lange konnten mich Spiele auf der DS nicht mehr begeistern. Mit Clash of Heroes ist dies passé. Für Spieler, die gerne knobeln und Ihre Strategien gerne mal überdenken, ein perfektes Spiel. Für andere, die lieber viel Action als Story und fordernde Gegner haben, lasst die Finger davon.

4.3

Ausgezeichnet


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