Testlabor Naval War Arctic Circle

Veröffentlicht am 25. Juni 2011 von Oliver Wüest

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Naval Warfare

Nemo lässt grüssen

Die Story dreht sich um den Kapitän Benjamin Grey und seine treue Chef-Ingenieurin Polly Edison. Was als harmlose Schatzsuche angefangen hat, endet bald im Wettlauf gegen die Zeit. Der verrückte Erfinder Cerbera hat eine neuartige Superwaffen erfunden, mit dieser er jetzt die Weltherrschaft an sich reissen will. Es gibt nur einen, den ihn auf halten kann und das seid ihr, zusammen mit Kapitän Grays Schiff.

Ahoi Leichtmatrose

Da die meisten von uns nicht als Kapitän geboren wurden, sondern eher als Landratte, gibt’s genau für alle Landratten unter uns (von denen ich auch eine bin) ein Tutorial. Hier werdet ihr mehr oder weniger langsam ans Kapitäns-Dasein gewöhn,t so dass ihr in der Kampagne und im Multiplayer das navigieren  auch im Blut habt. Leider kommt es hier schon zum ersten Negativpunkt!

Die Steuerung eures Kriegskahns ist nämlich für meinen Geschmack nicht ganz ausgereift. Gesteuert wird wie in fast allen PC Spielen mit den Tasten W, A, S, D. Da habt ihr dann allerdings das Problem, dass das Schiff nicht wirklich diagonal fahren kann und ihr somit nicht alle Gegner auf Anhieb trefft.  Euer Schiff verfügt über eine Vielzahl an Waffen, die Standard-Ausrüstung besteht aus einer Mini Gun und Torpedos. Die Mini Gun wird mit der linken Maustaste bedient, das Zielen übernehmt ihr mit dem Mauszeiger. Die Torpedos schiesst ihr – sofern ihr welche aufgesammelt habt – mit der rechten Maustaste ab. Da Torpedos nur geradeaus schwimmen, müsst ihr das Schiff immer in der Richtung postiert haben, wo ihr den Torpedo haben möchtet.  Natürlich gibt es auch noch andere Waffen, wie die Schrotflinte oder den Reflektor oder nebst den normalen Waffen die Spezialwaffen, wie den Raketenangriff der auf einen Schlag eine ganze Flotte von gegnerischen Schiffen versenkt.

Trübe Wasser sind tief

Spielerisch macht das Spiel zwar was her, doch optisch ist es leider eher trüb. Die Grafik ist so veraltet, das sogar noch älter PCs dieses Spiel noch betreiben könnten. Dies ist schon der einzige Plus-Punkt zum Thema Grafik. Sonst sieht es eher düster aus. Zwar gibt es Stellen im Spiel, die recht detailiert sind, aber diese sind eher selten, viel mehr schaut der Spieler immer wieder auf verwaschene Umgebungstexturen und Gegnermodelle.  Was die Musikuntermalung des Spiels angeht, die ist dem Spiel angemessen gewählt und motiviert zum Angreifen.

Die Zwischenszenen werden in einer Art bewegtem Comicstil erzählt, die nebenbei in Englisch vertont sind. Für die unter uns, die kein Englisch verstehen gibt es Deutsche Untertitel zum selber nachlesen.

Leider zu wenig

Zwar hat das Spiel einen Multiplayer, da es aber einfach zu wenig Mitspieler gibt, kam leider keine Onlinepartie zustande. So muss ich euch leider vertrösten. Für alle, die bei der Kampagne zu kurz kamen, gibt es nebst dem Multiplayer noch einen Skirmish Modus. In diesem Modus müsst ihr Überleben! Bekämpft eintreffende Wellen von Gegnern so lange wie möglich, eine nach der anderen. Ist zwar nicht neu, aber sicher immer wieder gern gesehen dieser Modus.

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