Testlabor NecroVision 2: Lost Company

Veröffentlicht am 23. Februar 2010 von Oliver Wüest

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NecroVision 2: Lost Company

Grafikperle naja
Zwar ist das Spiel keine Grafikperle, doch dafür trumpft es mit den inneren Werten, genau wie die meisten Männer ;-) Das Spiel erinnert mich stark an das Urgestein der Egoshooters! Genau: an Wolfenstein 3D ! Das heisst nicht, dass die Grafik so altbacken ist wie Wolfenstein 3D, nein um Gotteswillen nie und nimmer. Es entspricht einfach nicht mehr ganz den neusten Standards.

Zombies ?
Das Spiel wirft euch mitten in das Geschehen rein, ohne Rucksicht auf Verluste. Man kommt beim Güterbahnhof einer altgedienten Militärbasis an. Deine Mission lautet, ein Serum direkt zum Hauptfeldmarshal zu bringen. Ist natürlich klar, dass die hiesige Zombiegemeinschaft etwas dagegen hat und so trifft man schon am Bahnhof das Begrüssungskommite. Es wird einem schnell klar, dass die nicht Tee und Kuchen mit euch geniessen wollen. Also antwortet man mit der Bleispritze, genauer gesagt, mit einer Luger und so verpuffen sie einem nach dem andern. Ohne ihre Argumente los zu werden. Der eine oder andere möchte euch sogar mit einer Keule ans Leder. Nachdem man alle vom Gegenteil überzeugt hat, sprich, sie umgelegt hat, kann man die erwähnte Keule auflesen und sie als Zweitwaffe verwenden, indem man die linke Maustaste drückt. Wie cool ist denn das? Nach und nach sammelt man schnell neue Waffen ein, so dass man den Untoten die Argumente besser klar machen kann, wieso das sie einen besser in Ruhe lassen sollten. Von der erwähnten Luger, die man auch im Doppelpack verwenden darf, zu dem Snipergewehr, das in keinem Egoshooter fehlen darf, bis zum Granatenwerfer der für den nötigen Bumms sorgt.

Das sind nicht meine Freunde!
Nach und nach entpuppen sich die Zombies als cleverer als man denkt. Denn sie lassen sich nicht einfach von dir nieder mähen, wie das Gras vom Rasenmäher. Nein, er eine oder andere kann sogar mit Besen umgehen oder mit Gewehren. Spätestens dann fragt man sich, ob das wirklich nur eine Krankheit ist, oder es eher ein verrücktes Experiment war, das die Soldaten so entstellt hat. Natürlich darf am Ende des Levels auch der Bossgegner nicht fehlen. Der sich nicht einfach so niedermähen lässt. Denn hier ist Köpfchen gefragt, um diesen Koloss zu besiegen. Nachdem Bahnhofkomplex kommt ein kleineres Höhlensystem, das voll von Giftgas ist. Um dort durch zu kommen braucht man eine Gasmaske, die zwar vom Gas schützt, aber das Sichtfeld sehr einschränkt. Wenn diese Hürde geschafft ist, kommt man zu Flughafen.

Flieg, mein Vogel
Im Laufe des Spiel darf man sogar ein altes Doppeldecker-Flugzeug fliegen und das ohne Pilotenschein! Dort muss man sich gegen die Boden- sowie die Lufteinheiten der Gegner behaupten, hier ist das MG, das am Flieger montiert ist Gold wert. Nachdem man einen Teil des Geheimnisses aufgedeckt hat – wieso sich die Plage so schnell ausbreiten konnte – stürzt man ab. Nebst dem Flieger darf man sich auch bei einem Panzer hinters Steuer setzen. Das sorgt für ein kleinwenig Abwechslung.

Wo bist du Bruder?

Leider konnte ich den Mehrspieler wegen Inaktivität von Servern nicht testen, ausser den Waffen, die man in den Klassen benutzen kann, z.B. das MG, das einen Flammenwerfer unten montiert hat. Doch sonst hatte ich leider keine weiteren Einblicke in den Multiplayer. Was ich ziemlich schade finde, leider kann ich aber keinen zwingen, den Multiplayer von Necrovision Lost Company zu spielen.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Dieses Spiel ist zwar keine Grafik Perle, dennoch hat es irgendwie seinen Reiz. Die grosse Vielfalt an Waffen, die man nach und nach ansammelt, macht einfach Laune. Dieses Spiel erinnert mich einfach an die guten alten Zeiten wo Wolfenstein 3D noch das Mass aller Dinge war. Dieses Spiel ist wahrlich ein Geheimtipp unter Egoshootern. Bei diesem Spiel ist die Devise;: Hirn aus und los ballern.

3.4


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