Testlabor Parasite-Eve-The-Third-Birthday-Theme

Veröffentlicht am 15. Juni 2011 von Gero Galati

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Parasite Eve: The 3rd Birthday

Manhatten im Chaos
Das Spiel wird mit einer Videosequenz eingeleitet, in der man sieht, dass Manhatten am 24.Dezember von riesigen Tentakelmonstern angegriffen wird. Nicht nur die Häuser leiden unter dem Angriff, sondern auch die armen Zivilisten. Da darf nicht tatenlos zugesehen werden, sondern man muss helfen. Also schlüpft ihr in die Rolle der Protagonistin Aya – einer Blondine die sich gut mit Waffen auskennt. Ihr seid eine Agentin des Spezialkommandos CTI. Um einen Auftrag zu starten, wählt ihr den PC in der Zentrale und bestätigt dort den Auftrag. Habt ihr den Auftrag angenommen, werdet ihr an verschiedene Einsatzorte „teleportiert“. Ihr steigt dafür in eine Maschine und erscheint am Einsatzort. Die ganze Story wird mit typisch, hochkarätigen Zwischensequenzen vorangetrieben.

Ein ganz normales Third-Person-Shooter Spiel?
Nicht ganz. Ihr habt einige Waffen und schaltet immer wieder neue frei. Mit der linken Schultertaste anvisiert ihr den Gegner und mit der rechten Schultertaste schiesst ihr. Die Waffen wechselt ihr bei gedrückter Quadrattaste und betätigen des Steuerkreuzes. So könnt ihr vier verschiedene Waffen benutzen. Wenn ihr nah genug an Schutzwänden seid, nehmt ihr automatisch Deckung. Jetzt denkt ihr bestimmt, dass ist doch alles völlig normal. Stimmt, ist es. Doch neu ist das sogenannte Overdive-Feature. Mit dem könnt ihr in andere Soldaten „hineinschlüpfen“ und zwar in KI-Kollegen. Das ist äusserst praktisch. Wenn ihr einen Endboss oder nur einen mittleren Gegner vor euch habt und nicht mehr ausweichen könnt, schlüpft ihr einfach in die Rolle eines Soldaten der 10 Meter weiter vorne steht. An der Stelle, an der ihr vorher gewesen seid, ist nun ein Soldat. Ebenfalls ist dies zu empfehlen, wenn ihr wenig Leben habt. Dann dürft ihr kurz bevor ihr den Game Over Bildschirm sehen würdet, den Körper wechseln. Das war es dann auch schon mit der Neuigkeit. Dies macht anfangs zwar Spass, aber mit der Zeit ist es ein wenig abgenutzt. Während den Missionen kommt immer wieder ein bisschen Langeweile auf, denn zu oft wiederholen sich die kleinen, gleichen Gegner. Langeweile existiert bei den Endgegnern aber nie – die sind super gemacht. Jeder hat einen Schwachpunkt und der muss erkannt werden. Habt ihr viele Gegner besiegt steigt die rote Leiste unten rechts. Drückt ihr dann die Dreieckstaste und die Kreistaste geht ihr in einen Modus, in dem ihr besonders viel Schaden macht (Sinnvoll ist es, die rote Leiste voll zu haben, wenn ihr beim Endboss seid. Dies erleichtert euch einiges.)

Wo bleibt das Rollenspiel?
Im Spiel steckt nur wenig Rollenspiel. Die Waffen steigen immer wieder im Level, je nachdem, wie oft ihr sie benutzt. Nebst dem gibt es noch die DNA eurer Person, die ihr „upgraden“ könnt. Durch das steigert ihr eure Fähigkeiten, wie zum Beispiel dafür, dass euer Leben schneller wieder steigt. Das ist sehr nützlich, denn besonders die Endgegner haben einen harten Schlag drauf, dem ihr besser ausweichen solltet. Sind die Gegner zu leicht für euch, ändert ihr  einfach den Schwierigkeitsgrad. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade – einfach, mittel, schwer.

Grafik und Sound
Der Sound passt sehr gut ins Survival-Spiel und macht den Fans bestimmt Freude. Bei der Grafik kann man nicht meckern. Das Spiel zeigt, was die PSP bieten kann.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Naja, trotz der guten Qualität und der hübschen Zwischensequenzen konnte mich das Spiel nicht überzeugen. Denn das Gameplay wird trotz der Overdive-Funktion zu schnell langweilig. Wem die Story gefällt, spielt gerne bis zum Schluss durch. Sie hat durchwegs Momente, die spannend sind. Alles in allem ist es leider zu wenig, was geboten wird. Jeder, der Spass hat an normalen Third-Person-Shooter kann sich das Spiel holen. Alle anderen, die genug Third-Person-Shooter Spiele haben, verpassen aber nichts.

2.6


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