Testlabor Planet 51

Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Marco Stirnemann

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Planet 51

Die Story
Die Story spielt auf einem Planeten mit grünen Männchen, welche vom Design her in den 50er Jahren der USA leben. Die Technik ist jedoch schon ein wenig weiter, was sich daran verdeutlicht, dass alle Fahrzeuge auf der Welt schweben und nicht fahren. Ihr spielt den Jungen Lem, welcher Zeuge wird wie ein ausserirdisches Raumschiff, mit der Aufschrift NASA, in seinem Vorgarten abstürzt. Da die Bewohner den Astronauten in der Kapsel für einen Alien halten, bricht Panik aus. Nur Lem will dem Astronauten helfen zurück zur Erde zu kommen.

Das Gameplay
Das Gameplay des Spieles ist sehr schnell erklärt. In einer frei erkundbaren Welt könnt ihr als Spieler von einer Mission zur nächsten fahren. Die Missionen sind allesamt mit Fahrzeugen zu meistern. Dabei gibt es alles was man auch schon in anderen Spielen gesehen hat. Von Rennen, Verfolgungsjagden, Zeitungsverteilen bis zum finden von Gegenständen, ist eine sehr grosse Palette von Missionen dabei. Der Spieler kann sich jederzeit entscheiden ob er die Geschichte weiterführen möchte oder Nebenmissionen bestreiten will.

Die Steuerung
Die Fahrzeuge steuern sich natürlich nicht wie unsere Autos. Durch das Schweben können sie sich im Stand ohne Probleme um 180 Grad wenden. In den Kurven brechen einige Fahrzeuge aus. Man hat jedoch immer die Möglichkeit mit dem rechten Analogstick das Fahrzeug seitwärts zu bewegen. Leider gibt es immer wieder Fahrzeuge, welche sich steuern, als würde man einen Holzklotz auf Eis fahren. Da es jedoch sehr viele Fahrzeuge freizuschalten gibt, hat man immer genug Optionen bei der Wahl des Vehikels.

Der Schwierigkeitsgrad
Das Spiel ist auf jeden Fall für eine junge Zielgruppe ausgelegt. Umso verwunderlicher ist es da, dass einige Missionen schon fast unmenschlich schwierig sind. So muss man teilweise bei einer Verfolgungsjagd die Strecke schon fast auswendig kennen, um eine Chance zu haben. Was ihr leider nie auswendig lernen könnt, ist die teilweise sehr komische Fahrweise der anderen Bewohner auf dem Planeten. So kommt es immer wieder vor das man bei einer perfekten Fahrt von einem NPC ausser Gefecht gesetzt wird, weil er seitlich in den Spieler reinfährt.

Viel Inhalt
Für die jungen Spieler wurde jedoch sehr viel Inhalt in das Spiel reingesteckt. So darf der Spieler Sammelkarten finden, welche Boni oder aber Comicseiten, mit denen sich ganze Comichefte freischalten lassen. Durch Abschliessen von Missionen erhält man den Wagen, den man in der Mission genutzt hat, oder aber einen neuen Charakter, welchen man im Multiplayer nutzt. Der Multiplayer besteht ebenfalls aus Rennmissionen, die jedoch nur Lokal gespielt werden können.


Die Präsentation
Wie mittlerweile von Lizenzspielen gewohnt, ist die Präsentation sehr sauber. Es fällt jedoch schnell auf, dass mit Ausnahme der Charaktere alles sehr ähnlich aussieht. Der Sound ist sehr gut gelungen, auch wenn er ein bisschen mehr hätte in den Vordergrund gerückt werden können. Die Sprachausgabe ist sauber wenn auch teilweise etwas unmotiviert. Ein absolutes no go im Spiel sind jedoch die Ladezeiten, die alle paar Minuten vorkommen, wie zum Beispiel wenn ihr mit jemandem sprechen möchtet.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Der Titel richtet sich an die jüngeren Spieler. Diese werden meine Kritikpunkte sicherlich nicht so stören wie mich. Das Grundgerüst des Spiels ist auf jeden Fall recht solide und bis auf vereinzelte Frustmissionen sollte auch jeder Spieler ohne grössere Probleme durch die Story kommen.Wer ein kindgerechtes Sandbox-Spiel sucht, wird hier sicherlich fündig.

3.9

Sehr gut


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Über den Autor

Niemand kommt mit einem Controller in der Hand auf die Welt. Als Marco jedoch mit seinen sieben Jahren den ersten SEGA Megadrive Controller in der Hand hielt, wusste er seine Bestimmung. Vorbei waren die Zeiten des C64 und der ewigen Disketten Sucherei. Der Amiga 2000 staube vor sich hin. Ab dem 25.12.1990 trat Sonic in das Leben von Marco. Ab diesem Tag war Sega nicht einfach ein Hersteller der coolsten Arcade Automaten, es wurde zu einer Religion. Noch heute blutet Ihm das Herz als es mit dem Dreamcast (die vielleicht beste Heimkonsole aller Zeiten) vorbei war. Heute kann er sich nur noch selten über ein neues Sega Spiel freuen. Sonic ist seit der Dreamcast Zeit nur noch ein Schatten seiner selbst und so wird in der Not auch zu Nintendo Produkten gegriffen.



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