Testlabor Plants vs. Zombie Garden warfare 2

Veröffentlicht am 8. Mai 2016 von Corina Ulmann

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Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2

Plants vs. Zombies: Garden Warfare ist zurück und aus dem zweiten Teil haben die Entwickler nicht irgend einen 1:1 Abklatsch auf dem Markt gebracht, sondern neue Elemente hinzugefügt.

Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 ist ein kunterbunter Shooter, der vor allem für Einsteiger geeignet ist. All die zahlreichen Waffenmodis, Physikfragen, Taktiken und realistische Elemente können mal zur Seite gelegt werden und es kann jeder einfach mal drauf los spielen. Im Vergleich zum ersten Teil hat sich rein theoretisch nicht viel geändert, was die Modis beinhaltet. Dazu hat sich jedoch eine nette kleine Einzelkampagne dazu gesellt.

Gestartet wird in einem Riesigen Areal wo auf der einen Seite die Pflanzen und auf der anderen die Zombies ihr Lager aufgerichtet haben. In den jeweiligen Lagern kann dann die gewünschte Pflanze / den gewünschten Zombie ausgesucht werden und draussen auf dem “Schlachtfeld“ munter drauf los gekämpft werden. Einfach so, ohne irgend einen Grund. Das klingt zwar etwas öde, daher gibt es natürlich auch mehr zu tun. Die kleine Kämpfer können nämlich, wie bereits im Vorgänger, auf gelevelt werden und dazu werden XP’s benötigt. Diese erhält ihr, wenn ein Gegner erledigt wird und wenn Missionen erfüllt werden. Für den Singelpass gibt es nun eine Beschäftigung in Form von Missionen. Oft beinhaltet dies jedoch, einen Gegner der anderen Gattung zu erledigen, doch diese haben es unter Umständen in sich. Wer keine Lust hat alleine im Areal zu kämpfen kann sich nach wie vor online im Multiplayer vergnügen.

Der Multiplayer ist soweit gleich geblieben. Zu den acht Figuren des ersten Teils haben sich sechs neue Kämpfer gesellt – drei auf Seiten der Pflanzen und drei auf Seiten der Zombies. Darunter Zombiepiraten, eine rollende Zitrone und ein kleiner Wichtel, welche allesamt im gesamten Spiel zur Verfügung stehen. Jeder der 14 Charakter hat seine eigene Art zu kämpfen und sich zu verteidigen. Gewisse sind besser im Angriff und die anderen sollten eher etwas als Rückenschützer eingesetzt werden. Der Multiplayer hat seinen Umfang beibehalten. Vom einfachen Showdown bis zur Gartenzwergparty ist wieder alles vorhanden. Spielbar sowohl im Team Pflanzen als auch im Team Zombie.

Wer keine Lust auf gegenseitiges Verkloppen hat, kann sich natürlich auch wieder im Gartenkommando vergnügen. Wie im Vorgänger gilt es zehn Wellen an Gegnerschaaren zu bestehen und seinen Garten zu beschützen. Je höher das Level, desto mehr Gegner erscheinen. Ganz alleine zu spielen ist nicht empfehlenswert und daher ist auch dieser mit drei weiteren Spieler spielbar. Sinnvoll wäre es allerdings, dass nicht jede denselben Typ an Pflanze besitzt. Je nach Schwierigkeitsgrad ist es taktischer ratsam, die Attribute unter dem Team aufzuteilen, dass es auch einen Heiler unter den vieren besitzt.
Neu allerdings ist, dass dieses Spiel auch als Zombie gespielt werden. Anders als bei der Pflanzenversion ist es nicht. Statt des Gartens wird der Friedhof vor den bösen Pflanzen beschützt.

Nach jedem Kill oder abgeschlossenen Spiel gibt es natürlich wieder Münzen. Mit den gesammelten Münzen können wieder Spielerpacks gesammelt werden welche neue Verteidigungsgegenstände oder Kostüme beinhalten. Die Kostüme bieten eine nette Abwechslung und haben auch vereinzelt ein paar Fähigkeiten mehr. Aber ob nun mit einem Eisstrahl oder einem Feuerstrahl auf die Gegner gedonnert wird, hat nur eine minimale Auswirkung. Sieht einfach viel cooler aus.

Grafisch überzeugt das Spiel vor allem, weil es sich selber etwas auf die Schippe nimmt und kunterbunt daher kommt. Einfaches Handling, simple Steuerung und eine Tastenbelegung die keine Fragen offen hinterlässt. Sicher nicht im geringsten vergleichbar mit den Shootern, die momentan auf dem Markt sind, dennoch ist es genau dieser Loock ausschlaggebend darüber, dass es doch nicht nur bei einer Party Friedhof zerstören bleibt. Auch die Soundkulisse ist nicht wirklich atemberaubend. Explosionen, Feuergefechte oder top Synchronsprecher sucht der Spieler vergeblich, aber das wird auch zur keiner Zeit vermisst. Nette und dezente Geräuschkulisse mit hier und da einem Aufschreier einer Pflanze oder den Presslufthammer des Zombies reicht ausnahmsweise mal durchaus aus.

Fazit

Gespielt wird nach wie vor mit einfachen Mitteln. Keine zahlreichen Waffen die aufgesammelt werden müssen oder langes aufleveln bis irgendetwas erreicht ist. Gerade weil das Spiel kunterbunt und einfach gestaltet ist, lädt der Shooter auch jüngere Spieler und Neulinge ein. Zwar schiesst man sich nach wie vor gegenseitig die Köpfe vom Stängel, dennoch erscheint das Spiel wesentlich harmloser als ein CoD oder Halo. Auch die Physik, das Handling und die Reflexe stehen nicht allzu sehr im Vordergrund und der Shooter kann genau durch seine einfache Art überzeugen. Da es sowohl als voller Multiplayer gespielt werden kann, aber auch alleine mit dem Singelplayer kann sich der Spieler durchaus amüsieren. Die zusätzlichen Missionen laden auch zu zocken ein, wenn keiner Online ist oder gar die Internetleitung etwas spinnt.

76%

Für Einsteiger


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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