Testlabor Raskulls

Veröffentlicht am 18. Februar 2011 von Marc Röthlisberger

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Raskulls

Auch Raumschiffe haben Pannen
Auf dem Planeten Raskulls herrscht Ruhe und Frieden. Denn unter den Totenköpfen gibt es wenig Streitpunkte. Bis eines Tages ein Raumschiff mit drei „Piratten“ abstürzt. Kurzum die drei Nager haben keinen Treibstoff und müssen sich neuen besorgen, um vom Planeten weg zu kommen. Da eignet sich der funkelnde Kristall, der dem (ziemlich planlosen) König von Raskulls gehört, bestens. Nachdem der Diebstahl zuerst scheitert, plant der König ein Turnier bei dem er den Kristall als Preis aussetzt. So will er herausfinden, wer der Dieb war. Er vergisst allerdings dabei, dass einer der Skulls das Turnier auch gewinnen müsste.

Totenschädel sind nicht nur in Horrorfilmen Klasse
Kurzum lässt sich sagen, dass die Geschichte witzig, aber nicht sehr spektakulär ist. Allerdings sind die Raskulls sehr sympathisch und amüsant. In Raskulls erscheint alles sehr einfach und schlicht. Auch die Spielweise ist gelungen einfach, und obwohl das Spiel mit nur wenigen Tasten belegt ist, kommt man gut vorwärts. Grundsätzlich geht es darum, sich möglichst schnell durch ein Level zu schlagen bei welchem diverse farbige Blöcke den Weg versperren. Viele verschiedene Quests von gewöhnlichen Wettrennen bis zu Checkpoint-Rennen ist alles dabei. Es gibt allerdings auch Quests, bei denen es mehr auf das Denken, als auf die Geschwindigkeit ankommt. Diese Level fordern vom Spieler mit einer begrenzten Anzahl an Schlägen, ans Ziel zu kommen.

Farbe nicht nur dank Knochenbleiche
Es bereitet dem Spieler auch nach mehreren Level noch Spass, dem Raskull zu helfen. Die Abschnitte werden immer anspruchsvoller und so kann es gerne vorkommen, dass man sich an einem Level die Zähne ausbeisst bis es dann wirklich klappt. Wenn man vom Storymodus die Nase voll hat, kann auf den Grand Prix Modus gewechselt werden. Wie der Name schon sagt, gilt es hier einfach, möglichst schnell und selbstverständlich vor den Gegnern ans Ziel zu kommen. Da häufig Hindernisse im Weg stehen, die zuerst noch beseitiget werden müssen, kann es schon mal vorkommen, dass man kurz vor Schluss die Führung abgibt und als zweiter ins Ziel kommt. Die KI der Gegner ist nämlich so schlau einfach abzuwarten, bis der Spieler den Weg freigeschaufelt hat. Also ist nicht nur Tempo gefragt, sondern auch eine Portion Geschicklichkeit und logisches Denken. Etwas das nicht jedes Game versprechen kann. Störend kann sein, dass in der Mehrheit der Quests ein enormer Zeitdruck herrscht.

Mit Freunden geniessen
Das Negative einmal vorweg genommen. Man kann den Story Modus nicht zu zweit spielen, denn das hätte den Spielspass nahezu garantiert. Ein Rennen starten darf man zu zweit und dies mit sehr hohem Unterhaltungswert. Im Online Modus muss immer lange auf einen Mitspieler gewartet werden, auch wenn die Internetverbindung gut ist.

Einfaches Design weis zu gefallen
Optisch macht Raskulls einen guten Eindruck, obwohl das ganze Spiel in 2D gespielt wird. Die Levels sind immer bunt und knallig. Auch der Soundtrack passt zum Spiel.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Ein gelungenes Jump n‘ Run Game, witzig und anspruchsvoll. Für jeden der dieses Genre mag ein Muss! Ein einfaches Gameplay erleichtert auch „Neueinsteigern“ den Einstieg.

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Über den Autor

Marc ist unsere Sportskanone - in zweierlei Hinsicht. Sportspiele sind seine Leidenschaft (und wir chancenlos) und Kanonen bedient er virtuell absolut zielgenau. Angefangen hat er mit Super Mario, mittlerweile zockt er quer durchs Beet alles. Ausser Prügelgames... die Memme! Spruch: "Früehner bin ich ihbildet gsi, hüt weiss ich das ich de best bin!!"



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