Testlabor Rogue Warrior

Veröffentlicht am 28. Januar 2010 von Oliver Wüest

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Rogue Warrior

Einer mehr
Seit einigen Wochen buhlt ein neues Agentenspiel um die Gunst des Käufers. Es hört auf den vielversprechenden Name Rogue Warrior. Je vielversprechender der Name klingt, umso enttäuschter bin ich. Den hinter dem Titel des Spiels verbirgt sich viel mehr ein sehr mittelmässiges wenn nicht schon eher schlechter Agententhriller.

Naja!
Der Eine oder Andere wird sich sicher Fragen, wieso ich so schlecht bewertet habe? Ganz einfach, das Spiel lässt sich nur schwer spielen wenn man die ganze Zeit vor sich her ruckelt. Doch das ist ein Grund von vielen. Deshalb haben wir bei Gamecity entschieden das Spiel nur kurz zu testen und es später, wenn ein dementsprechender Patch vorhanden ist, es nochmal zu testen.

Story
Doch hier meine ersten Eindrücke des Spiels. Die Story fängt sehr dramatisch an, man soll mit seinen Kameraden das chinesischen Radar unterwandern, um so unbemerkt Infos über eine illegale Raketenfabrik zu sammeln. Doch es geht einiges von Anfang an schief. Was, das erzähle ich nicht ;-)

Wow ich seh dich!
So weit soviel zur Story. Das Gameplay erinnert stark an eine Mischung zwischen James Bond und Wolfenstein. Zwar hat man keine Superkräfte oder solches, doch beide Spiele nehmen die Unreal Engine als Gerüst. Wenn man das hier jetzt liest, könnte man meinen, dass das Spiel auch dementsprechend aussieht. Dem ist aber nicht so. Es ist so karg wie das die Konkurrenz leichtes Spiel hat, dem Titel Spieler abzuwerben. Die zwei Levels die ich gespielt habe sind nämlich so karg das mir schon fast die Worte fehlen. Aber nur fast.

Steuerung
Nebst der kargen Grafik und der Standardsteuerung, die so ein gestellt ist, dass man mit der Space Taste über Kimme und Korn zielt, die meiner Meinung nach auf die rechte Maustaste gelegt sein sollte wie bei jedem guten Egoshooter. Auch die Granate Wurf Taste ist merkwürdig gelegt. Doch dies kann man ja als Spieler einstellen, so dass es weniger ins Gewicht fällt.

Was bitte??
Die Möchtegern-Entscheidung ob man schleichen will oder sich lieber durch die vorhandenen Feinde durchpflügen soll, wird einem so einfach gemacht. Es spielt meiner Meinung nach nämlich gar keine Rolle was man versucht, es endet immer in einem Massaker. Wenn man es so nennen kann bei so wenig Feinden wie man vorgesetzt bekommt. Umgehen kann man sie nämlich nicht.

Stück für Stück
Viel mehr stören die ständigen Ruckler, die das Spiel fast unspielbar machen. So kommt man nur Stück für Stück vorwärts und trifft die Gegner auch meinst erst auf den zweiten Schuss. Was mir selber sehr missfiel. Zum Glück ist aber den Entwicklern die K.I. im normalen Schwierigkeitsgrad nicht wirklich gelungen. So schiessen sie unter anderem gar nicht oder dienen als reines Kanonenfutter.

Think Positiv
Doch es gibt auch Positives zum Einzelspieler zu berichten, vor allem die Gespräche sind würzig gestaltet. Mit ganz vielen F-Wörtern und dergleichen. So wissen auch die Synchronsprecher zu begeistern. Doch das war schon alles, was mich am Einzelspieler begeisterte. Leider :-(

Multiplayer
Den Multiplayer konnte ich leider nicht testen. Weil entweder keine Spieler vorhanden waren oder es so ein mieses P2P System ist. Nach 5 Min warten verliess mich die Geduld und ich widmete mich andern Spielen.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Es gibt Agentenspiele fast wie Sand am Meer. Also wieso sollte ich mich gerade auf Rogue Warrior einlassen? Ganz einfach: tu es nicht! Denn das Spiel ist im warsten Sinne des Wortes scheisse. Ruckler, dumme Gegner, scheiss Standard Steuerung und die Grafik ist auch mies.Ab besten macht man um dieses Spiel einen grossen Bogen!

1.7

Befriedigend


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