Testlabor S.K.I.L.L. Special Force 2

Veröffentlicht am 4. Februar 2014 von Marc Röthlisberger

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S.K.I.L.L. – Special Force 2

Free-to-Play Spiele sind gross im Kommen. Ein Unternehmen, das sich bereits seit Jahren damit beschäftigt, heisst Gameforge. Gameforge ist mittlerweile zum führenden Unternehmen im Bereich der Onlinespiele in der westlichen Welt geworden. Mit S.K.I.L.L. - Special Force 2 hat Gameforge nun erstmals auf einen Free-to-Play Shooter gesetzt. In Asien wird dieser Shooter seit längerem im E-Sports Bereich eingesetzt. Gameforge hat im letzten Jahr erstmals ein E-Sports Turnier von S.K.I.L.L. veranstaltet und startet am 2. Februar bereits mit der ersten Saison. Da der Erfolg dem Spiel kaum abzusprechen ist, wollten wir uns das Ganze Spiel mal etwas genau ansehen.

Ich habe mich wagemutig und quasi als Zivilist ins Getümmel gestürzt und… naja… war wohl teilweise ein ziemlich leichtes Opfer. Ich muss sagen, Gameforge hat es geschafft einen guten Shooter und ein faires Free-to-Play Spiel zu schaffen. Als Soldat einer Spezialeinheit konnte ich bereits zu Beginn aus einem Arsenal an Waffen auswählen, ohne dabei auch nur einen Cent  zu investieren. Zudem kann jeder auf den ersten Blick sehen, welche Waffen er noch erspielen oder kaufen kann. Wie mir an der letzten gamescom gesagt wurde, hat der Spieler auch mit zugekauften Waffen nur einen geringen Vorteil gegenüber denen, die keine Waffen dazu kaufen können oder wollen. Und genau so fühlt es sich auch an. Dies garantieren die Entwickler durch regelmässige “Balance-Kontrollen” und auch dadurch, dass die meisten Käufe “kosmetischer Natur” seien.

Ihr habt auch die Möglichkeit mehrere Soldaten zu erstellen und euch so auf verschiedene Schlachten einzustellen, da ihr eure Soldaten je nach Ausrüstung unterschiedliche Stärken zuordnen könnt. Das gibt euch diverse taktische Möglichkeiten oder einfach nur die Chance den Charakter an eure persönlichen Stärken anzupassen. Ich persönlich habe mich als Noob darauf konzentriert, wenigstens einen Charakter etwas aufzurüsten und mich ans Game zu gewöhnen. Denn die Fairness des Spiels beinhaltet zudem, dass ich auch bei einem schlechten Spiel SP-Punkte einheimsen konnte und diese dann wieder investieren durfte.

Mit wenigen Mausklicken fand ich mich im Menü schnell zurecht und durfte mein erstes Match bestreiten. Ich wollte es einfach und unblutig angehen lassen und konnte mich in einer Schneeballschlacht aufwärmen. Ich persönlich fand es eine witzige Idee und konnte mich mit diesem Einstieg schnell an die neue Steuerung gewöhnen. Auffällig sind auch die verschiedenen Modi, die zur Verfügung stehen. Neben den obligaten Team- und Single Deathmatches stehen auch weitere Modi wie Blasting (Bomben legen und entschärften), Seizure (Feind infiltrieren und wichtige Informationen stehlen und verteidigen) sowie ein ausgiebiger Partymodus zur Verfügung. Der Partymodus ist, wie der Name schon andeutet, besonders witzig. Mit Pistolen bewaffnet, müsst ihr die Glasplattform… Ach wisst ihr was? Schaut’s euch selber an!

Allgemein sind die verschiedenen Modi und Mods positiv zu erwähnen. Sie bieten Abwechslung und Action in einem. Mit einem VIP-Pass könnt ihr sogar die neusten Karten nutzen, bevor eure Kontrahenten es tun. Zehn Codes für eine dieser VIP-Mitgliedschaften könnt ihr bis zum 16.02.2014 auf unserer Facebook-Seite abstauben – es lohnt sich also mal vorbei zu schauen.

Auch für Clanspieler ist ein Blick auf  S.K.I.L.L. lohnenswert, so ist die Benutzeroberfläche durchaus auch auf Clans angepasst und kann so genutzt werden.

Über die Steuerung gibt es nicht viel zu sagen. So ist es doch die mittlerweile typische Shooter Steuerung, einfach ohne die 190.000 Zusatzfunktionen, die wir alle aus verschiedenen Shootern kennen. Auch grafisch gibt es nicht viel zu meckern – klar ein Battlefield ist es nicht, aber  für einen Gratistitel kann es sich dennoch sehen lassen, da habe ich schon schlechteres gesehen. Clippingfehler und eine nicht so starke Physis geben Abzug in der B-Note. Selbiges gilt für den Sound während des Spiels. Die Waffen klingen gut und bei einzelnen Modi gibt es auch einen passenden Soundtrack mit dazu.

Leider haben im Spiel ab und zu einige Ruckler und Headshots (welche eigentlich keine waren) am guten Erscheinungsbild gerüttelt und dennoch blieb dies eher Ausnahme als Regel.

Fazit

Free-to-Play und dennoch ein Spiel, das sich sehen lassen kann - so mein Fazit. Mögt ihr Shooter, und damit meine ich kein grafisch hochgestyltes Battlefield etc., sondern die Ursprünge à la Counter Strike, dann werdet ihr S.K.I.L.L. mögen. Mir als Noob hat es Spass gemacht und werde bestimmt wieder reinschauen.

80%

Headshot bis Fleischwunde


Leserwertung: 4.7

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Über den Autor

Marc ist unsere Sportskanone - in zweierlei Hinsicht. Sportspiele sind seine Leidenschaft (und wir chancenlos) und Kanonen bedient er virtuell absolut zielgenau. Angefangen hat er mit Super Mario, mittlerweile zockt er quer durchs Beet alles. Ausser Prügelgames... die Memme! Spruch: "Früehner bin ich ihbildet gsi, hüt weiss ich das ich de best bin!!"



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