Testlabor f096d652-7c50-415b-a97f-f71cef283ee0

Veröffentlicht am 18. Januar 2015 von Marco Stirnemann

0

Shape Up

Ubisoft hat ein Programm geschaffen für alle, die sich gerne bewegen. Der Fokus der Entwickler stand darauf ein Fitness Spiel zu erschaffen, bei dem der Anwender seinen Körper trainiert, dabei jedoch den Spass eines klassischen Games hat. Ich habe mich mit dem Titel beschäftigt und versuche nun zu erklären, ob das Game auch auf längere Zeit zu begeistern weiss.

Der Grafikstil ist bunt, die Präsentation schrill, die Darstellung der Trainer völlig überzogen. Der Sound heizt an und wirkt total überdreht. Das Highlight seid ihr selber. Eure Figur wird von der Kinect Kamera in das Spiel übertragen. Zockt ihr also die gleichen Übungen ein paar Tage später erneut, spielt ihr gegen euer Replay von vor ein paar Tagen. Die Replays können lediglich von eurem Freundeskreis heruntergeladen werden, dabei werden die Highscores mit allen Nutzern verglichen. Diese Einschränkung dürfte aus Jugendschutzgründen verständlich sein. Aufgebaut ist der Titel als Kampagne, in dem der Spieler zwei Bosse besiegen muss. Um gegen diese erfolgreich zu bestehen, müssen drei Tage innerhalb einer Woche das Fitnesstraining für 15 Minuten befolgt werden. Die Programme sind in Ausdauer und Kraft unterteilt, für weitere Fitness Programme und Bosse müsst ihr allerdings Kohle hinblättern und DLC’s kaufen. Eine sehr ärgerliche Sache, die Ubisoft jedoch bereits seit Jahren nutzt wie so wenig andere Firmen.

Session 1
Nach einer etwas lang geratenen Einführung wie das Spiel funktioniert, beginne ich mit dem Ausdauer Training. Fünf Übungen à 3 Minuten, welche jeweils gründlich erklärt werden, sollen gemeistert werden. Nachdem ich mit der gemächlichen Art einen nicht hinnehmbaren Highscore geschaffen habe, lege ich mich in den darauffolgenden Trainings voll rein und brauche nach 12 Minuten intensivem Training fast das Sauerstoffzelt. Ohne nennenswerte sportliche Aktivitäten sollte das Spiel nicht gleich als Highscorejagd verstanden werden. Mit diesem Wissen mache ich nun erstmal eine kurze Pause.

Session 2
In der ersten Session habe ich mich verausgabt, ohne dabei nur einmal die gewünschten Highscores zu übertreffen. Im zweiten Anlauf geht es bestimmt besser. Wieder entscheide ich mich für das Ausdauertraining. Vier der Fünf Übungen kenne ich bereits von der ersten Session, dabei teste gleich die Funktion, gegen mein persönliches Replay von vor drei Tagen zu trainieren. Dass ich mich bei allen Disziplinen eindeutig übertreffe, ist kein Wunder. Sobald die die Übungen bekannt sind, können höhere Punktzahlen erreicht werden. Training ist eben auch in Spielen das A und O. Dies bemerke ich bei der letzten Disziplin, die eine Art Kampfsportübung darfstellen soll und meine Koordination komplett überfordert. Mit diesem Motivationsdämpfer gehe ich ins wohlverdiente Wochende.

Session 3
Nach tagelangem Essen und Trinken mit wenig Bewegung ist mir durchaus bewusst, dass eine Ausdauerübung wenig Sinn ergibt. Ich versuche mich daher an den Kraftübungen. In der Hälfte breche ich jedoch ab. Auch wenn es sich um ein Fitnessspiel handelt, können die Übungen nicht in jeder körperlichen Verfassung „gespielt“ werden.

Weitere Beiträge zum Thema: , , , ,


Über den Autor

Niemand kommt mit einem Controller in der Hand auf die Welt. Als Marco jedoch mit seinen sieben Jahren den ersten SEGA Megadrive Controller in der Hand hielt, wusste er seine Bestimmung. Vorbei waren die Zeiten des C64 und der ewigen Disketten Sucherei. Der Amiga 2000 staube vor sich hin. Ab dem 25.12.1990 trat Sonic in das Leben von Marco. Ab diesem Tag war Sega nicht einfach ein Hersteller der coolsten Arcade Automaten, es wurde zu einer Religion. Noch heute blutet Ihm das Herz als es mit dem Dreamcast (die vielleicht beste Heimkonsole aller Zeiten) vorbei war. Heute kann er sich nur noch selten über ein neues Sega Spiel freuen. Sonic ist seit der Dreamcast Zeit nur noch ein Schatten seiner selbst und so wird in der Not auch zu Nintendo Produkten gegriffen.



Back to Top ↑