Testlabor shelter

Veröffentlicht am 22. April 2014 von Yasmin Zattal

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shelter

Bist du bereit für ein Abenteuer voller Gefahren? Eine gnadenlose Geschichte vom Fressen und gefressen werden? Dann tauch ein in die Welt von shelter!

Story und Gameplay
In shelter spielt man eine Dachsmutter mit fünf kleinen Babies. Ja, es ist tatsächlich mal kein menschlicher Charakter, der die Rolle übernimmt. Hier geht es um Natur pur! Dein ganzes Leben dreht sich um deine kleinen Schützlinge, die Futtersuche und die Gefahren in deiner Umwelt. Das Ziel in shelter ist es, deine Kleinen vor allen Gefahren der Natur zu schützen – und davon gibt es eine ganze Menge!

Wilde Tiere, genauso wie die Natur selbst, werden dich immer wieder auf tragische Weise deiner Kinder berauben. Das Interessante an diesem Spiel ist, dass der Spieler voll im Game versinken kann. Dann startet es ganz friedlich, man bewundert diese 3D-Natur und BAM!, deine ruhige Welt steht Kopf und du hörst wie eines odere mehrere deiner Kinder sterben – das nimmt ganz schön mit.

Du bewegst dich mit den W-A-S-D-Tasten durch die Welt von shelter. Rennen kannst du (sofern du nicht gerade angeschlagen oder verletzt bist) mit der linken SHIFT-Taste, das Anschleichen funktioniert mit der CTRL-Taste. Deine Umgebungsansicht lässt sich mit der Maus bewegen sowie das Ausführen von Angriffen mit der linken Maustaste. Aber keine Angst, in einem sehr verständlichen Tutorial am Anfang des Spiels wird dir alles erklärt.

Musik und Grafik
Das Spiel wird in der Third-Person Sicht gezockt. Man sieht Mama Dachs und die kleinen von “aussen”, meistens von hinten, durch die Welt laufen. Die Grafik ist im Allgemeinen recht grob gehalten, aber dennoch könnten einige von euch vielleicht fasziniert sein von diesem besonderen Charme, der diese Umgebung mit sich bringt. Was auch ganz schön geflasht aussieht, ist der Abendhimmel voller leuchtender Planeten – diesen muss man einfach gesehen haben. Die Musik ist im Game sehr melodisch, es gibt keine gesprochenen Texte, weil es sich hier ja um eine Art Tiersimulator handelt, dafür geben die Babies süsse quietsch Geräusche von sich. Manchmal ändert sich in gefährlichen Situationen die Musik drastisch und man wird praktisch vorgewarnt, was ich allerdings ziemlich gut finde.

Special
Im Menü findet sich ein Extra – genannt “nurture”. Das ist eine Art zusätzlicher Spielmodus, der sich am besten mit “Tamagotchi” vergleichen lässt. Darin übernimmt man die Rolle der Dachsmutter und muss die Kleinen Aufziehen. Währendessen sammelt man Futter und sollte jeden Tag neu ins Spiel einsteigen, um zu sehen, wie sich die Babies entwickeln.

Fortsetzung
Bist du inzwischen eine professionelle Dachsmutter? Hast du immer noch nicht genug von diesem tierischen Survival-Game?
Dann habe ich gute Nachrichten für dich. Ein Nachfolger, genannt “shelter 2″ soll gegen Herbst 2014 rauskommen.
Im Gegensatz zu shelter spielst du dort keine Dachs-, dafür aber eine Luchsmutter. Das Spiel um’s Überleben geht also weiter!

Für einen besseren Eindruck über das Game, hier noch der Trailer:

Fazit

Wenn du Verlustängste hast, dann überleg dir besser zwei Mal, ob du dieses Spiel wirklich zocken möchtest. Ansonsten stelle dich der (vorallem emotionalen) Herausforderung und beschütze deine kleinen Dachse bis zum Ende. Ein schönes Spiel, das mit wenig Schnickschnack so mitreisst, dass es sich definitiv lohnt, es mal gespielt zu haben.

86%

Bist du wild genug?


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Über den Autor

Die erste Konsole, ein Gameboy Pocket in gelb. Die ersten Games, Pokemon blaue Edition, Bomberman Pocket und Kirby. Einmal begonnen mit gaming, dann niemehr aufgehört. :) Heute zockt sie am liebsten diverse Indie-Games auf Steam oder das online Game League of Legends. Inzwischen auch diverse Games auf der PS3. Wenn Sie unterwegs ist auch mal irgendwas auf dem 3DS oder der PS Vita.



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