Testlabor Skylanders: Giants

Veröffentlicht am 14. November 2012 von Corina Ulmann

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Skylanders: Giants

Als Skylanders: Spyro’s Adventure vor gut einem Jahr auf dem Markt kam, testete ich das Spiel mit gemischten Gefühlen. Ist es das, was die Kids von heute wollen oder wird es ein Fehlschuss seitens Activision? Doch wie es sich herausstellte wurde es der Hit zum Weihnachtsgeschäft. Alle wollten nur eines: Skylander-Figuren unter dem Weihnachtsbaum. Neben dem, dass diese Figuren wirklich schön verarbeitet wurden und nicht nur ein Stück Plastik waren, sorgte wohl vor allem ein Feature für den grossen Erfolg. Jede Figur war plattformübergreifend und es spielte keine Rolle ob es auf der Xbox 360, PlayStation 3, Wii, DS oder auf dem PC gespielt wurde. Die erlangten Fähigkeiten wurden auf dem Chip der Figur gespeichert und konnten überall hingenommen werden. Nun geht der Sammel-Hype in die zweite Runde und die Figuren werden noch ein Stück grösser.

In Skylanders: Giants begeben sich die kleinen Helden auf ein neues Abenteuer, welches wieder für etwas Action sorgt. Denn der Fiesling Kaos ist zurück und sorgt wieder einmal für Unordnung. Wie schon im Vorgänger kann nur der Portalmeister alles wieder ins Lot bringen. Die Geschichte ist wirklich unterhaltsam und sorgt für den nötigen Zeitvertreib. Das Plastikportal funktioniert gleich wie beim Vorgänger und dies ist auch der Grund, warum bereits erfahrene Portalmeister kein neues Starter-Pack kaufen müssen. Das Alte ist nämlich auch mit Skylanders: Giants kompatibel. Wenigstens an diesem Punkt ist Activision nicht hinter dem Geld der Konsumenten her. Der gewünschte Skylander kann zur jeder Zeit an jedem Ort gewechselt werden, dazu muss die Spielfigur einfach nur auf das Portal gestellt werden und dieser erwacht im Spiel zum Leben. Immer wieder nett mit anzusehen.

Doch irgendetwas Neues am Spielprinzip muss es ja im zweiten Teil schon geben und da kommen die Giganten ins Spiel, die gleich zu Beginn des Spiels vorgestellt werden. Neben dem, dass diese Spielfiguren nun auf dem Portal auch leuchten, verfügen sie auch deutlich über mehr Kräfte. Natürlich löst der zweite Teil wieder das Sammelfieber aus, da es neben dem neuen Giganten und Spielfiguren auch verbesserte und abgeänderte alte Spielfiguren zu Erwerben gibt.

Neben den neuen Sammelobjekten wirkt auch die Spielwelt wesentlich weitläufiger und das “Kämpfen” rückt etwas mehr in den Vordergrund. Die alten Charaktere können nun bis Level 15 hochgepuscht werden und neu dient ein Luftschiff als Ersatz zum damaligen Homeland aus Spyro’s Adventure. Dazu gibt es neue Schauplätze und neue Herausforderungen, die wieder für etliche Stunden Unterhaltung sorgen.

Doch wie im Vorgänger macht das Spiel am meisten Spass, wenn zu Hause mindestens eine Figur von jedem Element herumsteht, da nur so jeder Winkel aus dem Spiel entdeckt werden kann. Nach wie vor ist das Spiel auch nur mit den inbegriffenen Starter-Figuren spiel- und abschliessbar.

Skylanders: Giants ist dabei komplett als Koop spielbar und benötigt dazu kein zweites Portal. Einfach den zweiten Spieler anmelden, zweite Figur aufs Portal stellen und los geht es. Egal ob im Duell oder gemeinsam durch die Story von Skylanders: Giants. Dies ist wohl eines der grössten Pluspunkte, welches für das Spiel spricht.

 

Fazit

Vor einem Jahr hat es selbst mich in den Bann von den Skylanders gezogen und ich gestehe, dass auch ich ein oder zwei Figuren dazu gekauft habe. Nicht um jeden Winkel des Spiels entdecken zu können, so stark war ich dem Spiel dann doch nicht verfallen, sondern mehr darum weil sie wirklich schön verarbeitet waren und das Spiel auch für ältere Spieler etwas bot. Auch der Nachfolger Skylanders: Giants hat alles was man sich für einen Nachfolger wünschen kann. Alle Figuren aus dem ersten Teil sind kompatibel und können auf ein höheres Level aufgelevelt werden. Es gibt neue Orte zu entdecken und vor allem gibt es neue Figuren. Der einzige Nachteil ist, und dies vor allem für die Jüngeren unter uns, dass der Sammelspass so richtig ins Geld gehen kann.

84%

Riesenspass


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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