Testlabor Splinter Cell: Conviction

Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von Corina Ulmann

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Splinter Cell 5: Conviction

Rache ist süss

Nun sind drei Jahre vergangen seit dem Tod von Sarah, Sam Fisher’s Tochter, doch er will sich rächen! Als Sam jedoch untergetaucht ist, findet ihn plötzlich sein alter “Arbeitgeber“ Third Echelon und er erfährt, dass der etwas mit dem Tod seiner Tochter zu tun hatte. Nun heisst es Rache nehmen und ein mögliches Geheimnis aufdecken. Doch diesmal nicht mit der Top-Ausrüstung, da die ja immer von Third Echolon gesponsert wurde, nein, dieses Mal sieht alles etwas anders aus.

Nicht mit Sam Fisher

Das Verstecken hat ein Ende und auch die sanfte Tour ist nicht mehr gefragt. Je schmerzvoller, desto besser! Oder so in der Art, denn Sam nimmt kein Blatt mehr vor den Mund, wenn es um seine Tochter geht und schmettert auch gerne seine Gegner gegen ein Klavier oder ein Pissoir, um sie zu verhören. Es ist zwar immer noch Vorsicht geboten, doch durch Sam’s Wut geht es dieses Mal etwas rasanter zu und her und auch mehr Schüsse werden abgefeuert.

Wo soll es hin gehen?

Damit der Spieler auch immer weiss, was er anstellen soll, werden ihm die Aufträge an die Wände projiziert. Das ganze Spiel lang werden Ziele und Informationen grossflächig auf eurer Umgebung dargestellt, um den Spielfluss nicht zu unterbrechen, aber um euch den Weg gekonnt zu zeigen. Wie üblich wollen die Feinde Sam’s Tod, daher ist es immer sinnvoll, für etwas Panik zu sorgen, damit man gemütlich wegschleichen kann.

Neues Spielzeug

Natürlich gibt es nach vier Jahren Pause auch neue Fähigkeiten, die unser Held nun besitzt. Zwar ist seine Ausrüstung nicht mehr auf dem neusten Stand, doch das ist natürlich auch kein Wunder, wenn die ehemaligen Arbeitsgeber nun die eigenen Feinde sind. Doch dadurch, dass Sam seinen Job mit Leib und Seele verfolgt, kann er sich gut helfen. Es hat sich auch im Spielerischen einiges getan und es gilt nicht mehr nur zu Schleichen, sondern in diesem Splinter Cell gibt es wesentlich mehr Action, als jemals zu vor.

Ein Schlag, zwei Schüsse

Es geht im Spiel nach wie vor darum, unentdeckt zu bleiben, aber auch darum, seine Gegner nicht nur zu umgehen, sondern auch etwas Rache auszuüben, da sie immerhin die eigene Tochter auf dem Gewissen haben. So gibt es nicht nur viele Waffen, um die Gegner gekonnt zu erledigen, sondern man kann sie auch einfach niederschlagen. Habt ihr einen Gegner per Nahkampf erledigt, habt ihr einen Spezial-Move zur Verfügung. Markiert ganz einfach zwei Gegner, die sich in der Nähe befinden, und mit einem Knopfdruck schaltet Sam sie mit gezielten Kopfschüssen aus.

Immer zu zweit

Neben Klettereinlagen und Gefechtsauseinandersetzungen kann man sich auch im Mulitplayer vergnügen, der wunderbar ausgedacht wurde. Neben den Koop-Modus, wo gewisse Levels wesentlich grösser wirken, gibt es auch noch die Quickie’s zur Vergnügung. Da wäre einmal der Hunter-, Last Stand und der Infiltration-Mod.

Hunter, Infiltr. & Last Stand

In diesen Spielmodi geht es darum, ungesehen eine bestimmte Anzahl von Gegnern zu erledigen. Sobald ihr aber entdeckt werdet, nimmt die Anzahl der Gegner zu und sie greifen natürlich dann auch an. In Infiltration müsst ihr dabei noch Laserfallen entgehen und in Last Stand eine Position gegen Horden von Feinden verteidigen. Das Spiel startet im Splitscreen und kann sicher auch für einige Stunden Unterhaltung bieten. Doch der Koop-Modus hätte einiges ausgereifter ausfallen können.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Ich muss ja sagen, dass ich von den Vorgängern nicht so überzeugt war, da sie mir einfach zu viel Geschleiche hatten. Deswegen war ich hell begeistert, als es im neuen Splinter Cell gleich mit der Action losging und diese dann konstant anhielt. Nicht nur das Sam etwas härter an die Sache geht, sondern auch die Story ist sehr fesselnd, da er nicht nur Rache ausüben will, sondern auch ein Geheimnis enthüllt. Für die echten Fans ist es jedoch eine arge Umgewöhnung, da Splinter Cell 5: Conviction schon etwas aus dem üblichen Muster entgleitet. Doch für alle Actionfreunde ein Kauf wert.

3.7


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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