Testlabor Split:Second Velocity

Veröffentlicht am 17. Juni 2010 von Corina Ulmann

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Split/Second: Velocity

Jetzt wird es laut

Für alle, die das öde Runden fahren langsam leid sind und lieber sich mit einem Burnout als ein Forza Motorsports beschäftigen, so hab ich denen ein kleinen Geheimtipp: Mit Spli/Second: Velocity. Willkommen in der TV-Serie wo nicht nur die Gegner explodieren sondern auch die ganze Rennstrecke.

Von Staffeln und Folgen

Was vor allem mich und mein TV-Partner beeindruckte und dies von der ersten Sekunde an, die geniale Grafik von dem Intro wie dem Menü. Einfach nur dies hatte schon das gewisse Etwas. Doch kommen wir mal zum Spiel selber, was ja auch das Wichtigste ist. Der ganze Spass ist in so genannten Staffeln aufgebaut, da der Spieler in einer Art TV-Serie mitspielt. In der ersten Staffel geht es natürlich darum sich etwas ein zu fahren, das Gefühl für den etwas anderen Fahrstil zu bekommen und um sich an seine neuen “Waffen“ zu gewöhnen.

Credits sammeln

Insgesamt gibt es 12 Staffeln mit jeweils sechs Folgen. Hauptsächlich wird ein Rennen gefahren und je besser der Fahrer abschliesst desto mehr Credits erhält er. Die Credits schalten neue Flitzer so wie neue Events frei. Ihr müsst jedoch nicht immer den ersten Platz erreichen um an Credits zu bekommen, sogar noch für den vierten Platz gibt es, wenn auch nicht viele, noch ein paar Credits. Habt ihr eine Staffel beendet könnt ihr die Weitere aus zwei Vorschlägen aussuchen.

Von Laster und Helis

Neben den gewöhnlichen Rennen gibt es auch noch die Einzelmissionen. Ein Zeitrennen ist ganz gewohnt aufgebaut, nur dass sich die Fallen automatisch nach und nach aktivieren und der Fahrer denen schön ausweichen muss. Doch gibt es auch Missionen bei denen man den explodierenden Fässer, die von einem Laster fallen, oder einem schiesswütigen Helikopter ausweichen muss. Bringt nicht nur Abwechslung sondern auch Spass, vor allem im Multiplayer!

Bonussystem

Doch was vergleicht Split/Second noch mit Burnout? Ganz einfach, einerseits ist das Bonussystem ähnlich und Zweitens das “Abschiessen“ der Gegner. Indem ihr im Windschatten fährt, Slidet oder gar selber den Explosionen entkommt, lädt sich euer Bonus-Balken auf. Habt ihr einen von drei Balken gefüllt so könnt ihr, wenn über den Dächer der Gegner ein Symbol erscheint, per Knopfdruck eine Explosion hervorrufen. Bei all den Explosionen und Fallen kann es auch schon einmal passieren dass man selbst noch etwas abbekommt.

Die Show beginnt

Die eigentliche Show gibt es aber bei den Hauptexplosionen. Euer Balken ist in drei Spalten aufgeteilt und nur wenn ihr alle drei voll habt könnt ihr eine Superexplosion starten, die unter anderem auch die Rennstrecke verändert. So kann es sein, dass ihr anstatt unter der Brücke, über der Brücke euren Weg suchen müsst und wenn nicht gerade die Fahrbahn geändert wird, bekommen dafür die Gegner einen kräftigeren Schub ab als im normalen Zustand.

Zusammen Spass haben

Nicht zu vergessen ist der Multiplayer. Wer nun denkt da geht es nur drum, wer als erstes durch die Ziellinie kommt hat auf der einen Seite zwar recht. Es gibt jedoch noch die spassige Variante. So sind alle Variationen vom Singleplayer auch im Multiplayer vorhanden und der Spieler kann Online mit anderen Fahrer den explosiven Fässer ausweichen und sich dementsprechend messen. So bringt es enorme Abwechslung zum normalen Runden Rennen.

Von Splitter und Explosionen

Grafisch, hab ich ja zu Beginn schon erwähnt, sieht das Spiel einfach hammermässig aus. Nicht nur, dass das Menü schon mit coolen 3D-Effekten geschmückt sind sondern auch im Rennen mit den vielen Explosionen und der Strecke einfach nur cool aussehen. Es hat zwar hier und da einzelne Texturen, die sich noch aufbauen, doch im Grossen und Ganzen kann man nicht meckern. Da haben sich die Entwickler wirklich Mühe gegeben.

Seriensprecher

Auch der Sound ist erste Sahne und animiert erst recht zu den Explosionen an. Ähnlich wie bei Burnout bringt der gute Sound das Ganze so richtig ins Rollen und die Rennen machen um einiges mehr Spass. Auch der deutsche Sprecher ist witzig und macht seine Sache mit Überzeugung sehr gut. Man kommt sich richtig vor, als würde man eine Serie schauen mit dem dazugehörigen Kommentaren.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Viel erwartet hab ich ja bei Split/Second: Velocity nicht unbedingt. Als jedoch dann die Demo auf dem Xbox Live Marktplatz erschien, hat es mein Interesse geweckt. Da ein neues Burnout ja eh langsam überfällig ist, kommt nun mit Split/Second: Velocity genau die passende Abwechslung. Explosionen und Zerstörungswut, genau das richtige für ein spassiges Rennspiel, welches nicht gleich einer Simulation ähneln muss. Nicht nur dass die Grafik einfach toll aussieht, nein auch das ganze Spiel ist ein reines Vergnügen. Und dies sogar Online. mit den unterschiedlichen Modis und der riesen Auswahl an Fahrzeugen, die nach und nach freigeschalten wird, beginnt ein lang andauernder Spielspass. Es gibt zwar keine Takedowns, doch wer will dies schon, wenn man mit lauter Explosionen die Gegner in Brand setzen kann. Mit Split/Second: Velocity ist ein perfekter Funracer geboren und all diejenigen, die das öde Rundenrennen satt haben sollten unbedingt zu greifen und sich Split/Second: Velocity holen.

3.4


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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