Testlabor Star Ocean: The Last Hope

Veröffentlicht am 18. März 2010 von Corina Ulmann

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Star Ocean: The Last Hope

Der Vergleich

Nach der langen Warterei gibt es nun auch endlich Star Ocean für die PlayStation 3. Ob es grosse Unterschiede zu der Xbox 360 gibt haben wir getestet und herausgefunden. Kurz gesagt, es spielt keine Rolle ob Xbox oder PS3, da der Eindruck idetisch ist, bis auf etwas kürzeren Ladezeiten.

Eine kleine Einführung

Die bekanntesten RPG’s auf der PlayStation 3 sind nach wie vor die FinalFantasy-Serie welche bis nun auf den neusten Titel auch alle für die Sony-Konsole erschienen sind. Star Ocean tritt zwar nicht genau gleich in ihre Fussstapfen aber lässt den Spieler trotz allem in eine Welt auf verschiedenen Planeten eintauchen um einen neuen Heimatplaneten zu suchen.

Die Vorgeschichte

Im Jahre 2064 AD begeht die Menschheit ihren dritten und grössten Fehler: Den 3. Weltkrieg. Die diesmal angewendeten Waffen sind so stark, dass der Planet droht vollständig zerstört zu werden. Die Menschen müssen sich im Weltall nach einem alternativen Lebensraum umsehen. Aus diesem Grund wurde die Organisation Space Reconnaissance Force (SRF) gegründet. Die Hoffnung der Menschheit ruht nun in den Missionen der Organisation und den beiden Hauptcharakteren des Spiels, Edge Maverick und Reimi Saionji.

Nicht neu aber anders

Gleich zu Beginn gibt es eine Bruchlandung auf dem ersten Planeten. Ihr bekommt die Aufgabe ein weiteres Schiff der SRF und nach Überlabenden zu suchen. Gesagt, getan und ihr könnt euch etwas an die spezielle Kampfsteuerung gewöhnen. Anstatt RPG-typisch Runden basierend gibt es packende Echtzeitkämpfe mit max. vier Kämpfern im Team. Ihr selber steuert immer nur einen von diesen, die anderen 3 werden per CPU, der seine Arbeit überaus gut meistert, gesteuert.

Schlaues Kerlchen

Der CPU macht jedoch nicht alles nach Lust und Laune, denn der Spieler kann sich noch aussuchen ob er die Kämpfer lieber voll in Action haben möchte oder ob er sich etwas zurückziehen soll. Aber auch der bekannte Freistil steht nach wie vor zur Verfügung. Nach und nach bekommt ihr natürlich mehr Fähigkeiten und auch spezielle Attacken, die sehr wirkungsvoll sind. Die Angriffskraft jedoch hängt nicht unbedingt vom Charakterlevel ab. Denn im Menü könnt ihr euren Charakter beliebig anpassen und auch Stärken verteilen.

Nach dem eigenen Geschmack

Hat euer Charakter ein paar Kämpfe gewonnen bekommt er die EP-Punkte auf sein Konto geschrieben und ihr könnt sie dann auf die jeweiligen Attacken verteilen. Wenn ihr also lieber mit dem Schwert punkten wollt, levelt ihr da die Fähigkeit auf und derjenige, der lieber heilen möchte, der sollte in diesem Bereich ein höheres Level haben. Der Charakterlevel dient vor allem dazu, dass eure TP und MP ansteigen. So bekommt ihr die Charakteren die genau zu euch passen und euch im Kampf nicht nur behindern sondern eine waschechte Unterstützung bieten.

Gleich aber Wichtig

Neben der grossen Hauptaufgabe, einen bewohnbaren Planeten zu finden und die verschwundenen Gefährten / Bruder aufzugabeln, gibt es noch massenweise Nebenquests. Sie halten sich jedoch alle an ein selbes Muster. Entweder sucht ihr verschiedene Lebensmittel und Waffen und gibt es dem Händler oder ihr müsst verschwundene Personen / Tiere zurück nach Hause bringen. Dennoch lohnen sich die Nebenquest immer wieder, denn es gibt jedes Mal einige Erfahrungspunkte, die das Aufleveln erleichtern.

Selbstversuch

Damit ihr aber auch wirklich alles  von Olivenöl bis zur Zitrone oder rohem Fleisch findet, könnt ihr im hinteren Teil eures Raumschiffes die Köpfe zusammen halten und über neue Erfindungen nachdenken. Von verschiedenen Heilmitteln gibt es auch starke und spezielle Waffen, die angefertigt werden können. Davon hängt jedoch der Level des Charakters ab. Habt ihr z.B. das Schmied- oder Kochlevel auf ein höheres Level steigt, so gibt es mehr Gegenstände für euch und das Kreieren ist kein Problem mehr.

Arme Speicherpunkte

Da ihr immer den ganzen Planeten schön nach Gegenständen und Feinden absucht sowie Missionen bestreitet, haben die Entwickler auf eine Dauerspeichermöglichkeit komplett verzichtet. Leider sind auch die Speicherpunkte sehr arm verteilt. Doch vor einem grösseren Bosskampf hat es zum Glück immer einen Speicherpunkt. Sobald man sich jedoch etwas an das Spiel gewöhnt hat, sind auch die Speicherpunkte kein Problem mehr, da ihr meistens einen besseren Level habt. Sonst kann man ja zum Schiff oder zur Stadt zurück gehen und speichern.

Fazit

Singleplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Einen grossen Unterschied, zur Xbox 360-Version gibt es nicht. Weder Grafisch noch spielerisch hat sich da gross etwas verändert. Es gibt zwar verkürzte Ladezeiten, aber das Ruckeln im Kampf ist nach wie vor vorhanden. Auch gibt es nur eine Disc, als drei so wie bei der Xbox, aber dies liegt natürlich an der Grösse Blu-Ray-Disc von der Sony gebrauch macht.Neben den teils lästigen Charakteren und den teils viel zu langen und unnützen Zwischendialogen gibt es aber noch Licht am Ende des Tunnels. Zwar ist die Story nicht so innovativ und packend wie ein Final Fantasy, dennoch konnte ich mich so einige Stunden mit dem Spiel beschäftigen. Nach einiger Zeit nimmt auch die Handlung massiv zu und kann dann doch auch etwas mehr überzeugen als zu Beginn des Spiels. Vor allem die detailreiche Umgebung und das besondere Kampfsystem haben es mir angetan. Auch die Möglichkeit nun die Charaktere nach seinen eigenem Muster auf zu leveln und die EP’s so ein zu teilen wie man es will, hat mich vollkommen überzeugt. Dazu ist die K.I sehr gelungen und hilfsbereit, vor allem in den Kämpfen können sie auf sich selbst aufpassen und heilen sich wann es nötig ist. Für Neulinge sowie für erfahrene RPG-Zocker gut geeignet. Denn mit den vier unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kommt jeder auf seine Kosten. Ich empfehle euch „Star Ocean: The Last Hope“ auf jeden Fall weiter.

3.6


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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