Testlabor Street Fighter X Tekken

Veröffentlicht am 3. April 2012 von Marco Stirnemann

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Street Fighter X Tekken

Einleitung
Beat‘-em-Ups ware noch nie dafür bekannt eine fesselnde Story zu erzählen. Scheinbar hält dies die Entwickler jedoch nicht ab auf für den jüngsten Titel wieder, eine Haarsträubende Geschichte zu erzählen. Als die Boxe der Pandora auf die Erde aufschlägt, machen sich diverse Kämpfer auf den Weg um diese zu finden und damit die ultimative Macht zu besitzen. Als grosse Neuerung zu den Vorgängern präsentiert sich, dass Tag Team Spiel.  Die Kontrahenten stellen sich ein Team aus zwei Kämpfern zusammen. Es wird gekämpft bis einer der beiden zu Boden geht. Während dem Kampf kann so viel gewechselt werden wie der Spieler möchte.

Das Gameplay
Gestartet wird Street Fighter X Tekken ganz ungewohnt mit einem sehr ausführlichen Tutorial. Hier können auch Anfänger die Steuerung anhand von diversen Aufgaben verinnerlichen. Einen „einfacheren“ Einstieg gab es in dieser Konsolengeneration noch nicht. Im Tutorial erlernt der Neuspieler nicht nur die Grundlegende Steuerung, sondern auch das Ausführen der Spezial Attacken. Im unteren Bildschirmteil ist ein in drei Teile gesplitteter Balken zu sehen. Dieser füllt sich auf wenn der Spieler austeilt und noch schneller wenn er einsteckt. Sobald der Balken ein Drittel voll ist, kann eine Spezialattacke aufgeladen werden. Diese gibt dann leicht mehr Schaden. Viel Spannender wird die Sache jedoch sobald drei Balken gefüllt sind. Anstelle der altbekannten Super und Ultra Moves können im neuen Titel verheerende Teamattacken ausgeführt werden. Dabei wird im grossen und ganzen Unterschieden ob beide Kämpfer für eine kurze Zeit gleichzeitig kämpfen sollen oder der eine mit einer heftigen Attacke den wehrlosen Gegner an seinen Kollegen weiterreicht, der im gleich nochmal saures gibt.

Die Gems
Das Gem-System ist die Auffälligste Neuerung. Jedem Kämpfer können Edelsteine zugewiesen werden, welche den Kampf beeinflussen können.  Es gibt sechs verschieden Sorten Steine: Angriff, Verteidigung, Geschwindigkeit,  Cross Gauge, Lebenskraft, Assist. Mit Hilfe der Steine können Schwachpunkte im Kampf kompensiert werden oder die Stärken noch mächtiger gemacht werden. Einen Riesigen Vorteil sollte sich der Spieler jedoch nicht erhoffen. Glücklicherweise hat Capcom an die Balance gedacht und somit auch (oder vor allem) das Gem-System sehr gut ausbalanciert. Als zusätzliche Strategie Option sind die Gems, jedoch sehr gut zu gebrauchen.

Nichts für Singles, ein Traum für Gegner
Wie zu erwarten war, taug der Titel im Singleplayer am ehesten zum Üben.  Die Herausforderungen sind ein netter Zeitvertreib. Hier müssen und besonderen Bedingungen Gegner auf die Bretter gelegt werden. Gerade für geübte Spieler ist dieser Modus sehr zu empfehlen, denn mit der Zeit werden die Aufgaben so schwierig, dass sich schnell die Spreu vom Weizen trennt. Im Multiplayer ist der Titel noch immer am coolsten. Der Tag Team Modus in Kombination mit den Gems macht Süchtig. Anfänger sollten jedoch nur mit Anfängern zocken, möchten sie auch nur den Hauch eine Chance haben. Spieler die einfach Button Smashen wollen, werden mit dem Normalen Tekken auch in Zukunft mehr Spass haben

Präsentation
Der 3D Comic Stil von Street Fighter 4 war bereits eine Augenweide. Der Neue Titel sieht fast noch einmal eine Spur besser aus. Besonders die Tekken Recken sehen sehr cool aus. Die Level Auswahl ist leider sehr überschaubar, jedoch sind die Stages mehrstöckig und wissen durch sehr coole Ideen und Animation sehr zu gefallen.  Der Sound ist ebenfalls sehr cool geworden auch wenn hier mehr von Street Fighter als von Tekken zu spüren und hören ist.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Ich habe mich schwer getan mit Street Fighter X Tekken. Street Fighter 4 war mir immer ein wenig zu kompliziert und so habe ich mich schnell wieder von der Serie abgewannt und ab und zu eine Runde BlazBlue gezockt. Das neue SF x Tekken gefällt mir jedoch ausserordentlich gut. Ich habe nicht nur das Gefühl den Titel so gut wie noch nie im Griff zu haben, der Tag Team Modus ist zudem eine kleine Offenbarung. Natürlich gab es diesen schon früher in Tekken, doch so intensiv wie im Aktuellen Spiel, fand ich die Kämpfe zu zweit noch nie. Es lohnt sich der Titel zu kaufen, zu üben und danach Online Fäuste zu verteilen.

4.2

Sehr gut


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Über den Autor

Niemand kommt mit einem Controller in der Hand auf die Welt. Als Marco jedoch mit seinen sieben Jahren den ersten SEGA Megadrive Controller in der Hand hielt, wusste er seine Bestimmung. Vorbei waren die Zeiten des C64 und der ewigen Disketten Sucherei. Der Amiga 2000 staube vor sich hin. Ab dem 25.12.1990 trat Sonic in das Leben von Marco. Ab diesem Tag war Sega nicht einfach ein Hersteller der coolsten Arcade Automaten, es wurde zu einer Religion. Noch heute blutet Ihm das Herz als es mit dem Dreamcast (die vielleicht beste Heimkonsole aller Zeiten) vorbei war. Heute kann er sich nur noch selten über ein neues Sega Spiel freuen. Sonic ist seit der Dreamcast Zeit nur noch ein Schatten seiner selbst und so wird in der Not auch zu Nintendo Produkten gegriffen.



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