Testlabor Touch My Katamari

Veröffentlicht am 20. März 2012 von Marc Röthlisberger

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Touch my Katamari

Touch my Katamari, ein Spiel, welches sich nicht einfach in ein Schema pressen lässt! Dies weiss man spätestens seit 2004, als Katamari zum ersten mal auf der PS2 in Erscheinung trat!

Touch my was?
Worum es in Touch my Katamari geht? Nun, um das genau zu erklären, könnt ihr euch das Video weiter unten anschauen. Kurz gesagt ist aber euer Ziel grosse Kugeln mit allem möglichen Gerümpel dran aufzurollen, woraus dann der King of all Cosmos einen Stern machen wird. Wie ihr sicher anhand dieser wenigen Zeilen schon erkennt, ist die Story eigentlich nur am Rande wichtig – wenn überhaupt! Je grösser eure Kugel ist, desto grössere Teile bleiben an ebendieser haften. Ein sehr einfaches Spielprinzip, doch genau dies macht das Suchpotential schliesslich auch aus. Wie ihr im Intro schnell erkennen könnt, ist das ganze Spiel komplett in Englisch. Deutsche Untertitel oder gar Sprachausgabe sucht ihr vergebens.

Wo bin ich denn hier gelandet?
Die farbenprächtigen und völlig durchgeknallten Levels erinnern stark an einen Entwickler auf Ecstasy, denn diese Umgebung ist wirklich überhaupt nicht normal. Doch wie bereits erwähnt macht genau dies den Charme vom Touch my Katamari aus. Die Entwickler wollten natürlich die PS Vita und all ihre Möglichkeiten nutzen, um das Spiel noch attraktiver zu machen, jedoch überlassen sie dem Spieler die Entscheidung ob sie mit dem Touchscreen oder mit den Joysticks steuern wollen. Dies könnt ihr während des spielens jederzeit ändern.

Aber, was muss ich tun?
Während des Storymodus habt ihr meist ein Zeitlimit, in welchem eure Kugel eine festgelegte Grösse erreichen muss. Jedoch gibt es immer mal wieder Levels mit etwas mehr Abwechslung. So müsst ihr in einem möglichst kalorienarme Objekte auf eurer Kugel platzieren, also ist es nicht sinnvoll in diesem Level Katzen einzusammeln. Leider ist diese Abwechslung eher die Ausnahme und das ganze Spiel ist auch schon nach wenigen Stunden durchgespielt und das einzige, was euch noch bleibt, ist nach den jeweiligen Levels die Höchstwertungen abzusahnen. Die Punkten, die ihr dabei verdient, könnt ihr gegen verschiedenste Dinge wie beispielsweise neue Tracks eintauschen. Ihr könnt auch gegen eure Freunde antreten und somit weitere Punkte und Trophäen sammeln (NUR 11!!), doch irgendwie macht der Singleplayermodus mehr Spass!

Comic oder was?
Visuell ist das Spiel, wie bereits erwähnt, in völlig abgedrehtem Comicstil verpackt, doch alles andere wäre irgendwie unpassend. Genauso erinnert die Musik etwas an unsere Kindheit, passt jedoch ebenfalls zum Spiel. Zwar quasselt unser Auftraggeber recht viel, dies kann allerdings unterbrochen werden!

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Völlig abgedreht und skurril: Das ist Touch my Katamari. Es macht wirklich Spass die Kugel durch die einzelnen Levels zu rollen und dabei zu vergrössern. Anfangs kleben daran nur Bleistifte und andere kleine Gegenstände, je länger das Spiel dauert, desto grösser werden allerdings auch die Gegenstände, welche ihr ansaugt. Leider ist der Singleplayer etwas zu kurz geraten und dennoch: Ein gelungener Titel!

3.4

Gut


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Über den Autor

Marc ist unsere Sportskanone - in zweierlei Hinsicht. Sportspiele sind seine Leidenschaft (und wir chancenlos) und Kanonen bedient er virtuell absolut zielgenau. Angefangen hat er mit Super Mario, mittlerweile zockt er quer durchs Beet alles. Ausser Prügelgames... die Memme! Spruch: "Früehner bin ich ihbildet gsi, hüt weiss ich das ich de best bin!!"



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