Testlabor Vancouver 2010

Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Corina Ulmann

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Vancouver 2010

Winterolympiade
Viel gibt es, glaube ich nicht zu erklären. Die Story sollte eigentlich klar durchschimmern, auch wenn man es nicht wirklich Story nennen kann. Denn ein Nachspielen der Spiele oder ein Karriere-Modus sucht man vergeblich. Es handelt sich lediglich um 14 verschiedene Disziplinen, die man dann einzeln (Training) oder nacheinander bestreiten darf.

Auf die Pisten, fertig, los!
Die 14 verschiedenen Disziplinen sind allesamt sehr gut umgesetzt. Was besonders auffällt ist, dass einem der Einstieg in die Disziplinen besonders erleichtert wurde, da man vor jedem Rennen in einem kleinen Tutorial ins kalte Wasser geworfen wird und einem mit ein wenig Hilfe vom “Trainer”, mit learning by doing alles nötige beigebracht wird. Die Steuerung im Allgemeinen ist nicht zu beanstanden, da ihr immer ein Gefühl von gewisser Kontrolle über den jeweiligen Fahrer verspürt und nahezu keine Verzögerungen oder andere solche Spässe erhält.

Endlich kann ich xy spielen!
Fehlanzeige. Das hat mich besonders genervt. Man kann sicherlich ein Land wählen, jedoch keine spezifischen Olympiade-Teilnehmer. Ihr bekommt einfach einen x-beliebigen Sportler ohne jegliche Individualität zugeteilt. Nun ja, wenigstens kann man mit Hilfe der B-Taste in die Ego-Perspektive wechseln und muss so sein Anti-individum nicht länger betrachten und geniesst dann das Ganze alles aus nächster Nähe. Geschickt gelöst.

Spielmodi
Während dem switchen der Disziplinen sind natürlich Ladezeiten vorhanden ,jedoch sind diese gut überbrückt, alte Sequenzen aus den früheren olympischen Winterspielen geben interessante Informationen preis, die man sich gerne aneignet. Allerdings gibt es Kritik an den Spielmodis selbst auszuüben. Lediglich 3 verschiedene Optionen, nämlich Olypmiade (nacheinander 14 Disziplinen ), Trainingsmodus (Einzeldisziplin) und den Herausforderungsmodus, in dem man spezielle Aufgaben bewältigt, sind auswählbar. Etwas schwach.

Wunderschön
Mal abgesehen von der non-personifizierung und den schwachen Spielmodis kann man etwas loben. Die Grafik! Detaillierte Landschaften und sogar die Figuren sind sehr schön gelungen. Nach genauerem hinschauen merkt man jedoch, dass sich die Landschaften wiederholen. Nichtsdestotrotz bleibt die Grafik atemberaubend.

Sport = Multiplayer
Während das Spiel als Einzelspieler nicht sonderlich herausragend scheint, da einem nach einigem spielen nur noch der Herausforderungsmodus als Abwechslungsreich beschreiben kann, oder den Achievements nachjagt, ist es im Multiplayer (wie die meisten Sportspiele) umso besser. Hier darf dieses Spiel richtig glänzen und die Medallienjagd mit bis zu 4 Spielern macht richtig viel Spass.

Fazit

Singleplayer
Multiplayer
Gameplay
Motivation
Grafik
Audio

Wie die meisten Olympiaspiele, hält sich auch dieses hier im Einzelspielermodus in einem engen Bereich. Es wird sehr schnell langweilig, da es wenig Abwechslung hervorbringt..Im Multiplayer ist es jedoch ein schönes Erlebnis, mit Kumpels die Olympiade bestreiten, wer will denn das schon nicht? Sonst hebt sich das Spiel von anderen Wintersportspielen einzig und allein durch seine Grafik ab, der ganze Rest bleibt gleich.

3.8


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Über den Autor

Zockt seit der Kindheit auf allem, was ein paar Knöpfe und ein Steuerkreuz hat. Besondere Vorlieben ist alles was Spass macht. Von der Plastikgitarre bis zum coolsten Shooter wird dabei nichts ausgelassen. Alles wird probiert. Gamet seit der GameBoy auf den Markt gekommen ist und ist seit 2006 Mitglied des GameCity Teams. Gaming Motto: Erst zocken, dann urteilen!



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